ELINA GARANCA Habanera 4778776

This newly famous mezzo rises to the occasion of a lavish showcase album with charisma and skill . . . this is a most enjoyable tour.
. . . a triumph on at least three levels: the imaginative and varied programme; the lively and sensitive support she receives from her Italian colleagues led by her conductor husband; and the gorgeous singing voice . . . Garanca's voice has been described as "creamy", "silken" and "lustrous" (her chest register is superbly produced) but it also has a surprisingly rounded maturity. What sets her apart, however, is the unteachable ability to send shivers down the spine and make grown men salivate.

The Latvian mezzo has one of the plushest, most evenly produced and alluring mezzo-sopranos of our time.

The "Habanera" and "Seguidilla" toast Garanca's recent Met triumph, and the album ends with an earlier, more energetic "Habanera" . . . Bring that show back! Also it's fun to listen to Garanca apply a smoldering lilt to two famous lullabies, by Manuel de Falla and Xavier Montsalvatge.

Natural recording artists -- those able to focus a phrase for the microphone -- are rare, particularly when it comes to opera singers. Yet anyone fortunate enough to have heard the Latvian mezzo-soprano Elina Garanca in her recent Metropolitan Opera appearances as Carmen will know what to expect from "Habanera," her latest recital album . . . Garanca has been on a steep ascent for several years, thanks to an unusually rich, creamy voice that she has learned to use to great effect. It doesn't hurt that this alluring Northern European blonde can also look -- and act -- the part . . . Garanca makes this imaginative and varied program come to life . . . Her voice particularly shines in "Cancion del amor" by guitarist Jose Maria Gallardo Del Rey, who also joins her in a smoldering lullaby by de Falla. Elsewhere she receives lively and sensitive support from the RAI Symphony Orchestra led by her conductor husband, Karel Mark Chichon.

With a mezzo-soprano as bold and alluring as the perfect red lipstick, Elīna Garanča embodies Bizet's "Carmen" and her "Habanera". On this CD of mostly Spanish music, it's easy to imagine her spiraling out of control as opera's most beloved gypsy, enjoy her playfulness in Zarzuela and marvel at her unaffected, idiomatic treatment of folk-inflected material . . . Montsalvatge's "Canción De Cuna Para Dormir A Un Negrito" stands out, with Garanča's tone so lush in its lower range and so well complemented by the lilting, breezy string backdrop . . .

As you listen to Elīna Garanča sing Spanish songs, operatic arias, and zarzuela you will be swept away by the mystery and excitement of this Mediterranean culture, and by her gorgeous voice, her incredible technique, and the pure beauty and energy of this music.

Garanca's high-spirited reading suits her interpretation of Carmen as an aloof, boarding-school brat and provides a lively finale to this interesting program . . . Garanca's enthusiasm for the music brings out a variety of vocal colors, and several excerpts are perfectly served by the voice's beauty, smooth texture and soprano-ish sheen. Garanca brings an attractive languor to Ravel's "Vocalise-etude en forme de Habanera," with easy filigree and a nice trill, while the Csardas from Act II of Lehár's "Zigeunerliebe" shows off the bloom and power in the singer's upper range, along with an easy top C . . . [Balfe]: she caresses the gentle, upward gestures of the melody with a lovely lilt . . . [She] brings luminous beauty to Falla's short "Nana" from "Seite Canciones Populares Espanolas". José María Gallardo del Rey's guitar-playing is a real asset here . . . Garanca's quasi-pop sound in this song is breezy and attractive.

Garanča presents [the Spanish composers] with spirit and conviction . . .

. . . the young Latvian mezzo's voice is warm and low, round and plush . . .

. . . [eine] Mezzosopranistin mit dem wunderbar feinherben, unverwechselbar warm vibrierenden Timbre . . . Genau diese Mischung aus natürlicher, verhaltener erotischer Ausstrahlung einer schönen Frau und dem raffinierten Einsatz vielfältiger, schier unerschöpflicher Mittel einer ungemein beweglichen Stimme, die in allen Lagen herrlich klingt, machte ihre "Carmen" beim Konzert im Münchner Gasteig . . . so unwiderstehlich . . . [da] werden die rhythmisch zündende Habanera, die verführerische Seguidilla der gerade Gefesselten die fatalistische Kartenarie mit der mehrmaligen Prophezeiung des nahen Todes und das ausgelassene Zigeunerlied mit zarter Andeutung der Szene in Mimik und Gestik zu phantastisch leuchtenden Porträts einer schillernden Frau . . . [sie besitzt eine] zauberhafte, untergründige Natürlichkeit . . .

Elina Garanca zählt derzeit zur absoluten Weltspitze . . . [sie] hat zweifellos einen der farbenprächtigsten Mezzosoprane unserer Zeit. Ihre virtuose Gestaltungskraft ist ein Genuss. Dieser ausgesuchte Reigen . . . bezaubert durch Stimmungsmagie . . . eine beseelt-feurige CD . . .

Garanca zeigt in allen 19 Nummern sicheren musikalischen Geschmack und stilistisches Fingerspitzengefühl . . . Gesanglich bleibt sie dabei durchweg entspannt und geschmeidig, es gibt keine Drücker, keine Verfärbungen, keine forcierte Erotik. Auch technisch ist sie ohne Makel, beherrscht das messa di voce und singt saubere Triller.

Garanca singt eine traumhaft schöne Carmen, ihre Technik ist makellos, ihr Ausdruck wandlungsfähig und ihre Stimme herrlich wie immer. Sie lädt ein zum Träumen -- von einem romantischen Spanien, das es so nie gegeben hat und nie geben wird.

Carmen verkörpert sie mit feinem Gurrelaut, panterinnengleich leichfüßig . . . [es gibt] melodische Überraschungen. Garanca, die nordische Wahlspanierin, gefällt vor allem als kühle, nuancenreiche Zarzuela-Interpretin.

Die Mezzosopranistin aus dem Baltikum ist ein Glücksfall für "Carmen" . . . [sie spielt die CD] auf intelligente und originelle Weise [ein] . . . Begleitet wird Elina Garanca vom Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI unter der Leitung von Karel Mark Chichon. Da bleiben keine Wünsche offen.

Noblesse ist das Wort, das uns am ehesten in den Sinn kommt, wenn wir der lettischen Mezzosopranistin Elina Garanca dabei zuhören, wie sie spanisch inspirierte Musik der letzten zwei Jahrhunderte singt . . . Garanca [gibt dieser Musik] tatsächlich eine Anmutung von Leichtigkeit, Lebenslust und fremdländischer Eleganz. Und natürlich sprechen auch der unerhörte Reichtum dieses Repertoires und die vielen nationalen Traditionen für sich.

Mit Kastagnettenklappern und Flötenklängen beginnt Elina Garancas neues Album, das von Anfang an Lebensfreude pur und die Leichtigkeit des spanischen Musiktheaters verströmt. Dass die aus Lettland stammende Mezzosopranistin keineswegs länger als die kühle Blonde aus dem Norden zu gelten hat, beweist sie mit dieser CD mit Zigeunerweisen aus Opern und Operetten. Lockend und gurrend singt sich die unlängst als "Carmen des 21. Jahrhunderts" gefeierte Künstlerin gleich durch zwei Versionen der Habanera; sie erfüllt Musik von Ravel mit vokaler Sinnlichkeit und auch Melodien aus Lehárs "Zigeunerliebe" werden von ihr temperamentvoll gestaltet. Anrührend, sehr sentimental und auch in der hinreißenden Begleitung durch Gitarre und Cajon sehr spanisch: das Liebeslied "Canción del amor".

Die Stimme ist äußerst phonogen und läuft wie auf geölten Kugellagern, die Sängerin zeigt sprachliche und stilistische Vielfalt . . .

Schlank im Ton und mit einem dunklen, individuellen Timbre gesegnet

[Bizet Habanera]: Sie interpretiert auch die weltbekannte Version, die bei ihr genau deswegen so authentisch klingt, weil Elina Garanca nie vorgibt, etwas zu sein, was sie gar nicht ist. Aus ihrem nordischen Temperament und ihren Gefühlen strickt sie ihre eigene Version der Carmen . . . In ihrer Interpretation schwingt da die Leichtigkeit des Chansons mit.

. . . wie untadelig weiß Elina Garanca die melodischen Linien nachzuzeichnen, wie sinnlich erstehen die vereinigten Preziosen -- da wird, selbst in temperamentvollen Passagen, kein röhrendes Organ demonstriert, sondern ein leicht, ja elegant geführter Mezzo, der zudem mit verführerischen Facetten und Klangfarben ausstaffiert ist. Das zeigt sich vielleicht am frappantesten in jenen drei nicht-spanischen Zugaben, die den zigeunerischen Strang weiterführen. Gemeint sind Bernsteins verschämt-ironischer Tango aus dem Musical Candide, die effektheischende Csardas-Bravour von Lehars Zigeunerliebe und -- mein persönlicher Favorit auf dieser CD -- die anrührende Schlichtheit des Traumsongs aus The Bohemian Girl des irischen Romantikers William Balfe.

Garanca singt mit kostbarem Mezzosopran als Stilistin, die eher die Nuance als den wilden Effekt sucht. Das klingt ausgezeichnet . . . fast zu schön, um wahr zu ein.

Garanca verströmt mit ihrer dunklen, glutvollen Stimmfarbe einen ganz eigenen Zauber . . . hinreißend.

Die Sängerin missbraucht dieses facettenreiche Programm nicht, um zu brillieren und sich selber in den Vordergrund zu singen. Sie geht geschmackvoll und intelligent vor, und singt die spanische Musik aus ihrem ganz persönlichen Verständnis heraus. In anderen Worten: Die Lettin spielt nicht die Spanierin, vermeidet Klischees . . . [das entspannte und unforcierte Singen ist] ein Genuss für sich, in dem auch das Technische der Stimme in seiner herausragenden Qualität etwas bringt.

Lorsqu'elle vient à transposer le rêve de la langoureuse bohémienne . . . , la belle Lettone fait valoir un aigu radieux, des ports de voix à peine trop soulignés, un phrasé enveloppant. On appréciera le déhanchement de "Candide", dont la "Old Lady" se lâche joliment, la souplesse et la lumière de la ravélienne "Vocalise en forme de habanera" comme la scène de "L'amour tzigane" de Lehár . . .

Elina Garanca peut se permettre de jouer les vamps . . . Avec sa générosité habituelle, Roberto Alagna se donne à fond et campe un Don José tout d'une pièce; sa diction, toujours aussi fabuleuse, renvoie ses partenaires à leurs chères études . . . La bonne surprise vient de Yannick Nézet-Séguin. Sa direction est fluide, pétillante, vivante, l'orchestre brillant mais toujours parfaitement dosé . . .