SHOSTAKOVICH String Quart.3 7 8 Hagen 4776146

Here's an entirely new, distinctive performance tradition in Shostakovich's quartets. The Hagen's approach is pristine, with a wonderful transparency to the textures and a real bounce to the dance-inspired movements. There's no lack of emotional depth, but some of the grime of accumulated habits has been cleaned off and the works emerge shining anew . . .

A splendid if close recording leaves you with no place to hide in Shostakovich¿s third, seventh and eighth string quartets ¿ all in differing ways racked with pain and nostalgia . . . this is music clean and unadorned. The fury in parts of the seventh is incredible, and the ghosts of Shostakovich¿s past in the eighth haunt the ear as never before. One of the best Shostakovich discs this year.

The selection of works on this outstandingly engineered CD is a good one . . . stylistically there¿s enough contrast to give the listener an idea of the composer¿s breadth and to stave off tedium or oppressiveness . . . It¿s a must for those who love Shostakovich.

As with their earlier disc of Shostakovich quartets, the Hagen Quartet take nothing for granted in this repertory. Every movement seems to have been put under the interpretative microscope, bringing very different emotional and textural perspectives to these works than some of the approaches that are familiar, particularly from Russian chamber groups . . . There are many . . . striking details . . . this warmly engineered release offers a highly stimulating and provocative alternative.

The Hagen Quartet take nothing for granted -- every movement seems to have been put under the interpretative microscope.

. . . [man] sollte . . . nicht vergessen, dass er [Shostakovich] in anderen Genres ähnlich produktiv war: etwa auf dem Gebiet der Filmmusik (daran erinnert jetzt unter anderem eine von Thomas Sanderling geleitete, hörenswerte Aufnahme der Musik zum satirischen avantgardistischen Zeichentrickfilm "Das Märchen vom Popen und seinem Knecht Balda" aus den Jahren 1933/34) . . . Einen nochmals anderen Zugang hat schliesslich das Hagen-Quartett gefunden, das in seiner neuen Einspielung der Quartette Nr. 3, 7 und 8 die Tempokontraste und die dynamischen und artikulatorischen Gegensätze in einer bisher nie gehörten Art und Weise schärft und trotzdem die Kantabilität der Musik nicht zu kurz kommen lässt. Mit dieser faszinierenden, hochvirtuosen Interpretation ist dem Salzburger Ensemble eine Referenzeinspielung gelungen, die ein würdiges Pendant zu Mariss Jansons' Gesamtaufnahme der Sinfonien bildet und auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Den Grundstein zu einer Schostakowitsch-"Totale" hat das Hagen-Quartett ja schon vor zehn Jahren mit einer ähnlich überzeugenden Einspielung der Quartette Nr. 4, 11 und 14 gelegt.

Extreme darzustellen, scheint dem Hagen Quartett ein spielerisches Vergnügen zu sein. Dabei kommt die Spielkultur des Ensembles einer solchen Struktur noch entgegen: Die ans Kühle grenzende, noble Klanggebung als Basis lässt viel Raum für effektvolle Ausbrüche. Im achten Quartett steht dieses Verhältnis in umgekehrter Weise: Der Ausdruck hat sich seinen Platz erobert und allfällige Klassizismen verbannt. Der choralartige, strenge Beginn mit dem Schostakowitsch-Motiv (D-Es-C-H) ist schon Sonne und Nacht zugleich, eine wahrhaft schmerzliche Spannung tut sich da kund. Der Ausbruch folgt zwingend im Allegro: wild, energetisch und bis ins Geräusch reichend. Es ist beeindruckend, wie das Hagen'sche Familienunternehmen und sein Mitstreiter an der zweiten Violine hier des Komponisten unangenehm depressives Temperament und seine Musik gewordene Prägung durch ein mörderisches Staatssystem hörbar machen: deutlich, ohne Überidentifizierung.

Les Hagen disposent d'instruments aux timbres aussi riches qu'habilement utilisés, et font table rase des préoccupations politiques qu'on prête au compositeur en ces diverses "confessions" . . . Les Hagen . . . séduisent par la beauté plastique de leurs cordes graves dans les deux largos finaux.