WAGNER Ring of the Nibelung Levine Luisi Blu-ray 0734771

James Levine's conducting of "Das Rheingold" and "Die Walküre" is magnificent . . . the orchestral playing [in "Siegfried" and "Götterdämmerung"] glorious throughout. Bryn Terfel commands the role of Wotan authoritatively . . . [a "Ring"] with superb sound and picture quality.

This huge Met production of The Ring is fascinating in many ways . . . There are some unique effects, particularly when each valkyries "rides" a moving plank representing a horse, and later slides down the ramp . . . The background planks often are moving, and it is impressive to watch their changing configuration . . . The Met performances are sterling with superb over-all casting. Jonas Kaufmann is an ideal Siegmund and it always is a pleasure to watch him perform; he is fearless and has the power for this heroic role. Eric Owen is a definitive Alberich, Hans-Peter König powerful as Hunding, Fafner and Hagen. Eva-Maria Westbroek is a convincing Sieglinde, Stephanie Blythe almost a force of nature as Fricka . . . Deborah Voight, in excellent form as Brünnhilde, dramatically is outstanding. Waldtraud Meier, herself one of the great Wagnerian sopranos of our time, is magnificent as Waltraud. The Rhine maidens and Norns are perfect -- what a pleasure it is to have these roles sung by sopranos who look their parts . . . Morris is outstanding in this most difficult of all tenor roles, a fine actor as well. Of course the Met Orchestra is magnificent, particularly in the first two operas conducted by James Levine. Surely all lovers of Wagner will wish to view this unique Ring . . . there are some amazing moments . . . An outstanding performance of Wagner's Ring is a rare thing, and this is one of them . . .

. . . the musical side is so strong . . . the principals are superb . . . Bryn Terfel [displays] commanding tone and rough-hewn sensitivity. Deborah Voigt's Brünnhilde is attractively lyrical. Jay Hunter Morris's stand-in Siegfried is a discovery, a handsome, extrovert giant. His tone is sinewy and adequate . . . Jonas Kaufmann and Eva-Maria Westbroeck are superb Volsungs . . . [Stephanie Blythe]: a superb Fricka . . . Fabio Luisi's readings are smoothly powerful . . .

'Wagner's Dream' gefällt mit geschmeidigem Schnitttempo, bedächtig in diskursiven Passagen, andernorts dynamisch. Der Soundtrack mit 'Ring'-Schnipseln ist zweckmäßig und unaufdringlich gestaltet . . . Froemke und Eisenhardt haben das Ganze der Produktion unterhaltsam und lehrreich ins Bild gesetzt.

. . . [James Levine]: Dem "Rheingold" gibt er . . . abendlichen Glanz und weltweise Melancholie, weiß es aber auch an den richtigen Stellen auftrumpfen zu lassen. In der "Walküre" badet er noch einmal im Schönklang, kann aber ebenso die dramatische Pranke ballen. Mit dem traumschön folgenden Met-Orchester lässt er dramatische Wahrheit aus Wohlklang entstehen, mit weichwehmütig tönenden Holzbläsern und abgedunkeltem Blech. Besonders anrührend gelingen die weltschmerzlichen Erzählpassagen. Wotans Abschied und der Feuerzauber haben dunkel sich verzehrende Intensität, die von ihm über vier Jahrzehnte geformten Musiker scheinen wie von selbst als vollendetes Instrument zu spielen . . . vor allem Heinz Peter König ist eindrucksvoll als Fafner, Hunding und Hagen . . . Was sich mit Nuancen vermitteln lässt zeigt . . . Waltraud Meier als dringliche Waltraute . . . Zwei souveräne Sieger gibt es: Bryn Terfels kantig knarrenden, nun endlich auch um den Wanderer komplettierten Wotan, der vor seiner geliebten Tochter Brünnhilde vokal ganz zahm wird, herrlich textklar und als Figur großartig gebrochen im Abschied von seiner Wunschmaid. Allein dass diese Glanzleistung festgehalten wurde, lohnt schon diese "Ring"-Aufzeichnung. Ebenso Jonas Kaufmanns Siegmund [ist eine Erfüllung] . . . Die Nebenrollen, Ian Patersons plastischer Gunter, Wendy Bryn Harmer als edelstimmige Freia wie Gutrune, Patricia Bardon als schlanke, pathoslose Erda, Rheintöchter, Walküren, Nornen und anderes Getier sind exzellent besetzt, wie man es von der Met erwartet . . .

. . . beeindruckend . . . Auf dieser faszinierenden Bühne stehen fast ausnahmslos hervorragende Sänger. Bryn Terfel (Woran/Wanderer) mit seiner vielschichtigen, metallischen Stimme besticht durch starke Bühnenpräsenz und schauspielerisches Geschick. Stephanie Blythe (Fricka) mit großem, voluminösem Sopran singt ihre Partie mit augenscheinlicher Leichtigkeit, ebenso wie Jay Hunter Morris (Siegfried), dessen strahlend klarer Tenor im Stimmumfang keine Begrenzungen zu kennen scheint . . . Absolut souverän zeigen sich auch Gerhard Siegel (Mime) und Eric Owens (Alberich), der eine mit facettenreichem Tenor, der andere mit mystischer Tiefe. Eva-Maria Westbroek (Sieglinde) und Jonas Kaufmann (Siegmund) bilden ein wunderbares Paar; ihr heller Sopran und sein klangvoller, nasaler Tenor ergänzen sich perfekt. Klar und leuchtend warm hebt sich die Stimme von Wendy Bryn Harmer (Freia, Gutrune) vom Umfeld ab. Hans-Peter König (Fafner, Hagen) glänzt mit seinem warmen, volltönenden Bass . . . [Deborah Voigt läuft] in der "Götterdämmerung" zur Höchstform auf . . . zum Schluss brennt sie ein Feuerwerk ab, und ihre schauspielerische Leistung lässt den ganzen Zyklus hindurch nichts zu wünschen übrig. Das Orchester der Metropolitan Opera präsentiert sich auf höchstem Niveau . . . Die Einspieltechnik ist hervorragend; digitaler 5.1-Sound und HD-Bildqualität ermöglichen eine unverfälschte, klare Wiedergabe. So zeigt sich nicht nur in der Inszenierung der neueste Stand der Technik . . . insgesamt bietet die Produktion eine fantastische Umsetzung des Wagner-Epos in realistischen und abstrakten Bildern mit ungeahnter Flexibilität und überraschenden Ansichten. Sie ist höchst modern, aber nicht avantgardistisch; höchst technisiert und detailreich, aber ohne Schnickschnack; höchst suggestiv, aber nicht bevormundend. Kurz gesagt: äußerst gelungen!

Allein Bryn Terfels Wotan lohnt das Ganze, denn der Waliser ist in Stimme, Gestalt und Spiel ein Naturereignis. Wie er etwa zu Beginn des dritten Akts "Walküre" wild wütet, um danach desto zärtlicher Abschied von Brünnhilde zu nehmen, lässt alles um ihn herum vergessen. Und selbst Deborah Voigt, deren erste Brünnhilde stimmlich durchaus beeindruckend ist . . . wächst da über sich hinaus. Und James Levine schwelgt in den Extremen: mal peitscht er die Musik in luxuriösem Sound mit schneidenden Akzenten voran, mal lässt er sie wunderbar strömen.

. . . un couple de jumeaux anthologique, Eva-Maria Westbroek et Jonas Kaufmann -- sans rire, on n'a pas entendu mieux depuis King et Rysanek: à genoux! . . . le Wotan de Bryn Terfel entre luis aussi dans la légende avec ses divines rondeurs, son galbe irrésistible, son parfait mélange d'autorité et de dérision. Que ce soit la Fricka torrentielle de Stephanie Blythe . . . les Gibichungen impeccables . . . l'Alberich rocailleux d'Eric Owens, le Loge venimeux de Richard Croft: tous n'appellent que des éloges. Pas de doute, à New York, les distributions, on sait faire! Dans la fosse, à James Levine ("Or du Rhin" et "Walkyrie"), succède Fabio Luisi (la suite), tous les deux sur les plus hautes sphères . . . le premier soignant davantage l'architecture, l'ample respiration, le second recherchant plutôt la nervure du drame. Excellent bonus: un documentaire de deux heures . . . Passionnant . . .