Bachiana: Double Concertos Goebel

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MUSICA ANTIQUA KÖLN
Bachiana
Music by the Bach Family:
Double Concertos

Carl Philipp Emanuel Bach
Johann Christoph Friedrich Bach
Wilhelm Friedemann Bach
Johann Christian Bach
Musica Antiqua Köln
Reinhard Goebel
Int. Release 01 Nov. 2002
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0289 471 5792 2 DDD AH
ARCHIV Produktion


Tracklisting

Johann Christian Bach (1735 - 1782)
Sinfonia concertante in A Major for Violin, Violoncello, 2 Horns, 2 Oboes, Strings and Basso continuo, T.284/4, CW C34

Cadenza: Stephan Schardt

Stephan Schardt, Joachim Fiedler, Musica Antiqua Köln

Stephan Schardt, Joachim Fiedler, Musica Antiqua Köln, Reinhard Goebel

Wilhelm Friedemann Bach (1710 - 1784)
Concerto in D major for Traversflute, Strings and Basso continuo, BR WFB C15

Verena Fischer, Musica Antiqua Köln, Reinhard Goebel

Johann Christoph Friedrich Bach (1732 - 1795)
Concerto in E flat major for Viola and Fortepiano, 2 Horns, 2 Oboes, Strings and Basso continuo

Robert Hill (2), Musica Antiqua Köln, Reinhard Goebel

Carl Philipp Emanuel Bach (1714 - 1788)
Concerto doppio in E flat major for Harpsichord and Fortpiano, 2 Flutes, 2 Horns, Strings and Basso continuo, W.67, H.479

11.
0:00
4:09

Léon Berben, Robert Hill (2), Musica Antiqua Köln, Reinhard Goebel

Gesamtspielzeit: 1:17:05

Reinhard Goebel and his Cologne-based ensemble invest great subtlety and expression to their music-making, unlocking the passion in Johann Christoph Friedrich Bach's concerto for fortepiano, horns, oboes and strings and forging an inspired account of CPE Bach's concerto for harpsichord, fortepiano, flutes, horns and strings.

An elegant album of double concertos . . . Lie back with a glass of claret and savour life's vicissitudes to the soothing strains.

No complaints, though, about the characteristically lusty, colourful playing Goebel draws from his crack ensemble, or the ideally vivid recorded sound.

This is a splendid performance that need fear no rival. An outstanding survey, with superb sound to match. One can only hope Goebel has more "Bachianas" up his sleeve.

Ein Muss für Freunde der historischen Aufführungspraxis.

Erstaunlich ungezwungen nähert sich Musica Antiqua diesen "vorklassischen" Werken, die eben zumindest nicht mehr primär die barocke Affektumsetzung mit ihrem bisweilen arg forschen und ruppigen Ton fordern. Von dem ist hier kaum noch etwas zu vernehmen; allerdings bleibt Reinhard Goebel - wie könnte es auch anders sein - nicht an einer empfindsam glatt polierten Oberfläche hängen. Vor allem die Tutti-Einwürfe akzentuieren und gliedern vorbildlich. In den langsamen Sätzen wird die Melodie ordentlich ausgesungen, was allein schon für die nötige Spannungskurve sorgt. Das gute Solistenaufgebot wird allen Aufgaben souverän gerecht. ... Insgesamt jedoch überzeugt die Musica Antiqua Köln einmal mehr durch unprätentiöses Musizieren, bei dem die durchaus individuellen Idiome der Bach-Söhne mustergültig dargelegt werden. Dass überdies auch ein immer noch randständiges Repertoire sensibel erfahrbar gemacht wird, erhöht nur noch die Bedeutung der vorliegenden Einspielung.

Die Musikerinnen und Musiker der Musica Antiqua Köln werfen sich mit viel Schwung in die sprudelnden Läufe der galanten Bachkompositionen und betonen die reizvollen dynamischen und klangfarblichen Kontraste.

Insgesamt jedoch überzeugt die Musica Antiqua Köln einmal mehr durch unprätenziöses Musizieren, bei dem die durchaus individuellen Idiome der Bachsöhne mustergültig dargelegt werden, dass überdies auch ein immer noch randständiges Repertoire sensibel erfahrbar gemacht wird, erhöht nur noch die Bedeutung der vorliegenden Einspielung.

Die Musica Antiqua Köln [überzeugt] einmal mehr durch unprätenziöses Musizieren, bei dem die durchaus individuellen Idiome der Bachsöhne mustergültig dargelegt werden. Dass überdies auch ein immer noch randständiges Repertoire sensibel erfahrbar gemacht wird, erhöht nur noch die Bedeutung der vorliegenden Einspielung.

Das Ensemble als Ganzes gefällt in allen vier Konzerten mit einem überschäumenden Temperament, das sich in heftigen Attacken, schnellen Tempi und virtuosem Umgang mit den historischen Instrumenten zeigt.

Diese Aufnahme ist einfach aufregend: auf einmal wird verständlich, warum Mozart sich von Johann Christian Bach inspirieren ließ und das Doppelkonzert von Carl Philipp Emanuel habe ich noch nie so spannend gehört. Im Doppelkonzert von Johann Christoph Friedrich entwickelt sich ein abwechslungsreicher Dialog zwischen zwei völlig verschiedenen Instrumenten. Die Solisten ... liefern alle vorzügliche Leistungen. Eine CD der Spitzenklasse.

Une belle démonstration de l'originalité des fils Bach et du rôle qu'ils ont joué dans l'évolution vers le romantisme.