BACH 6 Suites for Cello Maisky DVD-Video 0734337

. . . that is refreshing and respectful . . . playing whose creamy tone few others will match.

To my ears, the playing sounds vigorous and fresh, and does not seem dated at all . . . the image is very straightforward . . . Maisky's stage presence is very fine: he is expressive without exaggeration, elegant without any dramatic gestures. The sober attitude is not frozen or mechanical, but rather speaks of concentrated passion. The tone is gorgeous, round, flexible, full of nuance. Phrases flow easily, and yet there is nothing superficial about them. Intonation is note even an issue. There is maturity here, intelligence, and power . . . it is always heartwarming to see a great musician at work, and Mischa Maisky is certainly up there, among the best.

Mit seinem schlanken, hellen, feinsinnigen Ton, seinem männlich-vitalen Zugriff und seiner rhythmisch beschwingten Spielweise lässt Maisky die melodischen Bögen schwingen, bündelt sie zu Gruppen und gönnt sich beim Grundzeitmass einige Freiheiten. Protziges Auftrumpfen ist diesem Meistercellisten wohl fremd. Schon in der ersten Suite G-Dur (BWV 1007), die gleichsam als Ouvertüre für den ganzen Zyklus gilt, überzeugt Maisky durch sein beschwingtes, vitales Spiel. Er baut mit reicher dynamischer und agogischer Differenzierung weit gespannte Phrasen. Souverän zeichnet Maisky die in der Art variierter Sequenzen sich wiederholenden Anläufe, die dann zum Höhepunkt führen. In der dritten Suite (BWV 1009) entsteht ein subtiles Schattenspiel von Klängen und Nachklängen. Meisterlich auch der Umgang mit den Akzentverlagerungen und ambivalenten Gewichten in der ersten Bourrée. Hintergründiger Humor spricht aus dem Tanzsatz. Ernst, Würde und Ausdruckstiefe durchdringen die klangvoll gestalteten Sarabandes, während die Courante-Sätze durch das flinke Musizieren eine lockere und leichte Faktur erhalten. Unter den virtuosen Händen des Cellisten strahlen die stilisierten Stücke (z.B. das Gavottenpaar) zu herrlich leuchtender Musik. In der D-Dur Suite (BWV 1012), die ja im Original für ein fünfsaitiges Instrument komponiert wurde, werden die hoch liegenden Partien in schwindelnde Höhen der Daumenlage hinauf gejagt . . . Mischa Maisky interpretiert schwungvoll, bleibt in der Emphase immer kontrolliert und lässt in den ästhetischen Brechungen kaum etwas ausufern. Die Wiedergabe atmet tänzerische Eleganz, verbreitet romantisches Flair und hält stets Überraschendes in Reserve . . . Die Kameraeinstellung zeigt einen hochkonzentrierten, die Führung melodischer und kontrapunktischer Linien sensibel nachzeichnenden Solisten. Bach wird in dieser Wiedergabe aus dem Jahr l986 ohne Spannungsflauten flexibel und nuancenreich ausgelotet. Die Verbindung von Leidenschaft und Analyse bringt die DVD im schönen Ambiente der Villa Caldogno Nordera in der Nähe der Stadt Vicenza (Italien) auch optisch als eindrucksvolle Einheit ins Bild.

Le violoncelliste y laisse librement parler sa sensibilité à fleur de peau. La sonorité est large, puissante et ronde, le vibrato généreux, l'accentuation savamment mise en lumière, le rubato assumé -- le tout sans céder à l'emphase. Une merveilleuse variété e climats se dégage de cette interprétation, entre l'élan énergique de certains préludes, l'entrain festif de quelque courante, où la méditation lyrique des sarabandes (écoutez en particulier celle de la "Suite en do mineur" -- la préférée de Maisky -- poignante confession à faire pleurer les pierres). Les reprises, systématiques sont toujours l'occasion e varier le discours, offrant à l'auditeur une sensation comparable à la contemplation d'une même paysage sous deux ciels différents. La camera, efficace et sobre, révèle une posture plutôt calme, un visage très concentré, qui éclairent sur la maturité des émotions que l'interprète livre par le biais de son instrument. Défendue avec une technique irréprochable, cette lecture offre donc, dans la lignée de Pablo Casals, une vision subjective et passionnante de suites luxueusement colorées.