PERGOLESI Stabat Mater / Netrebko, Pappano 4779337

It's a plangent, agonised performance, with Anna Netrebko and Marianna Pizzolato emoting at the foot of the Cross ¿ a reminder, . . . that in Italy religious faith is an operatic drama of despair and jubilant recovery.

Anna Netrebko gives one of her finest performances . . . Netrebko finds real depth in this deceptively simple music ["Nel chiuso centro"] . . . Marianna Pizzolato applies her expressive powers so well to yet another hepherd/nymph gripe as to make us actually feel sympathetic . . . The singers blend perfectly . . . a most distinguished issue.

. . . the sensuous intertwining of two such voluptuous voices makes for a heady mix, indeed.

. . . you have to applaud the Russian diva's willingness to venture from the safety of the Romantic era into the more exposed Baroque. In the cantata "Nel chiuso centro" she treats the coloratura expressively and brings a more full-bodied sound than we are used to hearing in early 18th-century music . . . [Pappano] draws committed playing, especially in the Stabat Mater: The two solo voices create a rich blend and the performance captures the work's pathos and high drama.

. . . it reaches deep emotional levels . . . Netrebko adapts wonderfully to the differing demands of baroque style, the full-bodied texture of her soprano, and of Pizzolato's contralto, bringing pathos to the narrative . . . With judicious use of light and shade, Pappano complements the voices with suave orchestral backing in performances that are measured and weighted with intelligent, sophisticated precision and abundant sensitivity.

Anna Netrebko und Marianna Pizzolato vereinen ihre edlen, dunklen Stimmen zu einem tief empfundenen Trauergesang, vom Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Antonio Pappano mitfühlend begleitet.

. . . die beiden Frauen[singen] wunderbar innig, volltönend, tief empfindend ¿ was dieses hochexpressive Stück bestens verträgt.

Die Netrebko . . . verströmt ihre Edelstimme in der gewohnten Weise. Dann singt auch noch Marianna Pizzolato, die der Daily Telegraph schon als "wundervoll" bezeichnet hat ¿ vor allem dirigiert Antonio Pappano; und der ist ein exzellenter Musiker auch bei Barockmusik.

Der Anfang des "Stabat Mater" ist wirklich ein Traum: Ganz sanft schmiegen sich da die beiden Stimmen ins seidige Streicherbett: mit einem wunderbar warm schimmernden, dunkel abgetönten Klang, der kaum merklich aufblüht. Dieser gedeckte Farbton trifft
den Schmerzenston der Musik genau -- und die Herzen der Hörer auch. Ein berückender Moment.

Der Anfang des "Stabat mater" ist wirklich ein Traum: Ganz sanft schmiegen sich da die beiden Stimmen ins seidige Streicherbett: mit einem wunderbar warm schimmernden, dunkel abgetönten Klang, der kaum merklich aufblüht. Dieser gedeckte Farbton trifft den Schmerzenston der Musik genau -- und die Herzen der Hörer auch.

In den Duetten ergänzen sich und verschmelzen der warme, satte, gut in der Tiefe verankerte Sopran Netrebkos und der runde, klanglich brillante Alt Marianna Pizzolatos auf wunderbare Weise ¿ Resonanz, Legato, lntonationsreinheit und ein Vibrato, das die beiden Stimmen miteinander harmonieren lässt, machen "Infiammatus et accensus" und ,,Quando corpus morietur" zu Höhepunkten der Aufnahme. Hier hört man einen Wohlklang und eine Dramatik, die zeigen, was Pergolesis "Stabat Mater" jenseits aller stilgeschichtlichen Einordnung eben auch ist ¿ eine Musik, die durch unmittelbare Sinnlichkeit zu packen weiß.
Auch einzeln vermögen beide Sängerinnen zu überzeugen. Netrebko geht mit breiterem Pinsel an die Vorlagen heran, als dies Spezialistinnen tun würden. Doch meidet sie opernhaftes Pathos, findet vielmehr zu einem Tonfall, der Verinnerlichung durch Fokussierung und Wärme vermittelt ¿ in "Vidit suum dulcem natum" erreicht sie so ein Maximum an Eindringlichkeit.

. . . Netrebko révèle son stupéfiant instinct lyrique. Les récits sont enthousiasmants, riches de teintes, drapés dans cette sensualité qui a fait le succès de l'interprète.