MOZART Symphonien No. 40 + 41 Minkowski 4775798

. . . they really bring the music to life. The slow movements may be played unfashionably slowly, but they are some of the most beautiful performances of this famous but difficult-to-bring-off music. The substantial bonus of ballet music from "Idomeneo" sets up an appetite for more Mozart from Les Musiciens . . . far from dull.

The rarely heard ballet music from "Idomeneo" is probably the best performed music on the disc. Drawing on their deep experience in performing French opera music, Les Musiciens du Louvre bring tremendous panache to Mozart's colourful, exciting and sophisticated score from the opera in which he came closest to writing a true tragédie-lyrique.

In his new recording of Mozart¿s last two symphonies, breakneck tempos in the fast movements and a broad, dramatic gulf between forte and piano yield an explosiveness and exuberance that suit the new ¿revolutionary¿ image. At the same time the bright hues and the tight ensemble that the Musiciens du Louvre achieve, even at the fastest speeds, combined with this compact ensemble¿s transparent textures and sharp articulation, meet the ¿elegance¿ requirement . . . irresistible.

In his new recording of Mozart¿s last two symphonies, breakneck tempos in the fast movements and a broad, dramatic gulf between forte and piano yield an explosiveness and exuberance that suit the new ¿revolutionary¿ image. At the same time the bright hues and the tight ensemble that the Musiciens du Louvre achieve, even at the fastest speeds, combined with this compact ensemble¿s transparent textures and sharp articulation, meet the ¿elegance¿ requirement . . . irresistible.

In his new recording of Mozart¿s last two symphonies, breakneck tempos in the fast movements and a broad, dramatic gulf between forte and piano yield an explosiveness and exuberance that suit the new ¿revolutionary¿ image. At the same time the bright hues and the tight ensemble that the Musiciens du Louvre achieve, even at the fastest speeds, combined with this compact ensemble¿s transparent textures and sharp articulation, meet the ¿elegance¿ requirement . . . irresistible.

Mark Minkowski's coupling of the last two Mozart symphonies is truly individual, arrestingly weighty and very much forward-looking . . . Minkowski is particularly persuasive, helped by a slightly warmer acoustic, and the string playing of the Louvre musicians in the slow movement is very beautiful . . . it is in the "Jupiter" that Minkowski triumphs. He has greater orchestral weight and the first movement is vigorously pressed forward with hard-edged timpani strokes. The slow movement is again very beautiful . . .

The latest fashion in Mozart interpretation is to gun the tempos, magnify dynamic contrasts and strip away the surface gloss, all in the service of showing the composer¿s revolutionary side. Marc Minkowski and his period-instrument band address the two last symphonies with an explosiveness and an exuberance that suit this approach, but also with transparent textures and sharp articulation that preserve the music¿s elegance.

Leicht, spritzig, aber dennoch mit theatralischer Gebärde, so präsentiert Minkowski seinen Mozart. Seine Tempi sind in den Ecksätzen schnell (wie einst bei Furtwängler), zu seinen Zielen gehören das Dramatische der Musik, aber auch die Gefühle. Im zweiten Satz der g-moll-Symphonie etwa fließen viele Tränen, süße und schmerzliche, immer »con affetto«, wobei der Dirigent den moll-Charakter dieser Symphonie vor allem aus den dynamischen Unterschieden, aus der Wirkung von laut und leise ableitet. Die Jupiter-Symphonie bekommt in dieser fluiden und elanhaften Interpretation alles andere als einen erhabenen und majestätischen Charakter. Sie wirkt hier so reich und so spannend wie das Leben des rastlosen, lebenslustigen römischen Gottes, nach dem das Werk posthum benannt wurde. Ganz besonders gelungen finde ich den superb kontrastierten, langsamen Satz der Symphonie, wo Minkowski wirklich neue Akzente setzt.

Das ist eine grossartige, eine mitreissende Aufnahme von zwei der allerpopulärsten Mozart-Sinfonien. Marc Minkowski und seine grandiosen Musiciens du Louvre erfüllen die g-Moll- und die Jupiter-Sinfonie mit einem fast jazzoiden Swing in den raschen Sätzen und finden in den beiden Andantes zu einer geradezu intimen Innerlichkeit. Jederzeit entschiedene, nie zum Mittelmass neigende Tempi, eine knappe Artikulation mit sehr viel Non-legato-Kultur und Wachsamkeit gegenüber den begleitenden Stimmen sind einige der Geheimnisse solcher Interpretationskunst.

Jetzt hat Frankreichs Barockstar Marc Minkowski mit seinen in Grenoble residierenden Musiciens du Louvre schweres historisches Geschütz abgefeuert gegen die Verkrustungen permanenter Mozart-Überzuckerung und mit heftigem dramatischen Furor das unerhörte Konfliktpotenial dieser beiden wirklich radikalen Meisterwerke freigelegt . . . In einem solchen Mozart-Jahr wünschte man sich mehr solcher mutiger und erhellender "Blitzschläge".

Besser geht¿s nicht
Bei fast jedem anderen Dirigenten wäre diese Einspielung eine Sensation. Bei Mark Minkowski, Spezialist für Barock und Wiener Klassik, ist sie es nicht. Weil man von diesem großartigen Künstler und seinen fabelhaften Musiciens du Louvre ja gar nichts anderes erwartet. Wann hat man Mozarts letzte beiden Sinfonien schon einmal so geistreich, energetisch und transparent gehört? Schon das erste Thema der g-Moll-Sinfonie: Da grummeln die Mittelstimmen höchst bedrohlich und abgründig ¿ das schmerzt, und das soll auch so sein. Minkowski wählt zügige Tempi, wirkt aber nie gehetzt in den schnellen Sätzen ¿ und in den langsamen bietet er eine Kantabilität, die in ihrer Nähe zum oft beschworenen Sprechenden in Mozarts Musik tief beglückt. Welch doppelbödiger Triumph in der ¿Jupiter¿-Sinfonie herrscht, das demonstriert Minkowski von Anfang an. Da wird der heroische Pauken- und Trompeten-Beginn stets hinterfragt durch die nachdenklichen Streicher-Nachsätze, da halten sich Lust am extrovertierten Musizieren und tiefer Innerlichkeit ganz klassisch die Balance. Die Krönung: das verzwickte Finale, Mozarts sinfonisches Testament. Voller Geist, Würde, Menschlichkeit.

. . . eben kontrast- und überraschungsreich, ständig mit den Regeln der Form und er melodisch-harmonischen Fortführung spielend und nicht selten mit diebischer Freude die Zuhörer in die Irre führend.

Kann es da noch etwas Neues geben? Unglaublich, aber wahr: Es geht. Mark Minkowski, mit fulminanten Opern-Einspielungen Szenestar geworden, zeigt mit den Musiciens du Louvre, worauf die Vorgänger noch nicht geachtet haben . . . Er geht zärtlich mit den Werken um, wie ein Liebhaber, der das Kostbarste zum ersten Mal in Händen hält. Der 1962 geborene Pariser streichelt die Musik, feinfühlig und mit Kraft zugleich und assistiert von einer konzentrierten Tonregie ¿ sie dankt es, indem sie Details freigibt, die oft im Klanggetümmel untergehen. Die Musiciens du Louvre spielen . . . beseelt von ihrem dirigierenden Verführer. So muss sich Mozart seine Sinfonien selbst vorgestellt haben. Dass Minkowski noch das Schluss-Ballett aus der Oper "Idomeneo" zugibt, komplettiert ein Mozart-Erlebnis der Sonderklasse.

Marc Minkowski [wählt] oft die deutlich langsameren Tempi. Dies aber zugunsten entschieden genauerer Gewichtung in den Farben, präziserer Tiefenschärfe und lebhaften Ausdrucks . . . Minkowski sucht einen griffigeren Zugang, findet pointiertere Lösungen . . . [man] hört da jede rollende Floskel in den Streichern, jeden akkurat punktierten Auftakt auch in den Nebenstimmen . . . leichtfüßig und ungemein geschmeidig in den Motiv-Übergängen ¿ vielleicht die ausschlaggebende Motivation, sich eher für diese Aufnahme zu entscheiden.

. . . eine scharf akzentuierte, artikulatorisch vielfältig abgestufte und bläserbetonte Aufnahme . . . ein aktuelles, zeitgemässes Mozart-Bild . . . Minkowski mobilisiert in der "Jupiter-Sinfonie" ein Höchstmass an rhythmischem Drive, versieht die kontrapunktische Tour de Force des Finalsatzes mit vibrierender Energie und lässt auch im langsamen Satz nie den Gedanken an einen abgeklärten "Spätstil" aufkommen. Und fast wie zum Beweis dafür, wie wichtig ihm die gestischen, opernhaften Elemente der Mozartschen Musik sind, hat er die beiden Sinfonien mit einer federnd-prägnanten Wiedergabe des Schlussballetts aus "Idomeneo" ergänzt.

C'est bien le finale qui est le plus convaincant, mené à un train d'enfer . . . opulente, réverbérée, sophistiquée, elle est dans la lignée du précédent disque Rameau ("Une symphonie imaginaire") et tout à la fois rappelle les enregistrements du Karajan des années 1970, où les contrebasses ronflent et forment une assise monumentale dans les symphonies de Beethoven.

Minkowski desarrolla un 'tempo' vibrante ... sin perder un ápice de vida, dejando que el timbre de cada instrumento sea delicadamente audible. ... en los movimientos lentos logra una fluidez entre mágica y filosófica. Todas las secciones se ensamblan con una armoniosidad arquitectónica, alcanzando estadios de perfección que sobrepasan lo humano para enlazar directamente con el elemento metafísico de la naturaleza. Grandísima versión a la que se añade el baile final de "Idomeneo".

Flexibilidad en los tiempos, dinámicas extremas, un legato de otra época . . . Minkowski quiere asombrarnos, deslumbrarnos, aterrorizarnos.