BACH Cantatas / Quasthoff, Kussmaul 4775326

On this generous offering, Thomas Quasthoff presents his many admirers with a cornucopia of pleasurable, intelligent music-making in a judiciously varied recital. Such are his gifts as a singer and as an interpreter that one could just sit back and revel in his glorious voice, his subtle colouring of tone and his virtually infallible technique, but that would be to overlook his astonishing ability to match the varied styles of his chosen composers.

Seine sängerischen und gestalterischen Qualitäten sind so überragend, dass man sich einfach zurücklehnen könnte, um seine herrliche Stimme zu genießen, die subtilen Färbungen, die praktisch unfehlbare Technik. Doch damit würde man seiner erstaunlichen Fähigkeit, sich jeweils genau auf den Stil der so unterschiedlichen Komponisten einzustellen, nicht gerecht.

Ses dons de chanteur et d'interprète sont tels qu'on pourrait se contenter de savourer sa voix somptueuse, ses timbres subtiles et sa technique pratiquement infaillible, mais on risquerait d'oublier son étonnante capacité à s'adapter aux styles variés des compositeurs qu'il a choisis.

The intimacy of Quasthoff's singing probes further, bringing weary eyes to the verge of tears.

Thomas Quasthoff proves a wonderfully eloquent baritone soloist in all three of these cantatas, accompanied by orchestra . . . but it is Quasthoff's singing and his response to every particle of the text that grips the attention so fiercely . . . This is modern Bach interpretation at its most intelligent and committed.

Quasthoff sings ably . . . He manages to invest Bach's spare vocal lines with dignity and also nimbly negotiates the rapid passagework.

Quasthoff shows how tastes have latterly shifted back, placing a sense of period style at the service of Bach's profound response to texts . . . Five stars.

Thomas Quasthoff¿s exemplar is clear. His lovely nut-brown sound, his ability to sing with feather-lightness as well as resonant authority, his way with words, his charismatic gaze in concert, make him a Fischer-Dieskau of our day. And it¿s Fischer-Dieskau¿s way with Bach that¿s recalled in these performances . . . one senses a deeply personal, sure response to the music as he conspires with the plodding tread of the bass line and the dark tones of orchestral oboes, aptly colouring the text¿s words, "Gladly I bear the cross". And he reacts intelligently to the jaunty second aria, which looks forward to the release of death, bassoons playing a playfully hopping staccato bass line and Albrecht Meyer¿s oboe obbligato joining in the anticipatory celebration . . . the gentleness he [Quasthoff] brings to the middle aria, "Schlummert ein", is lovely, and the hushed orchestral ending her is beautifully done. As, by all parties, is the final, dancing "Ich freue mich auf meinen Tod", yet another joyful embracing of death.

Quasthoff has a fine voice for Bach, sturdy and rich through his entire range. He brings his skills as a lieder singer to the darker moments of the text, but overall the tone is optimistic . . .

Quasthoff's musical mastery and spiritual attunement are well-suited to this repertoire . . . The high point of the entire disc is the long aria of consolation "Schlummert ein".

Quasthoff¿s rich voice, even and honest throughout, is perfectly suited to Bach, and very moving, especially in ¿Ich habe genug¿.

. . . a sublime disc.

Thomas Quasthoff is a born communicator -- his warm relationship with audiences coupled with his melting bass-baritone voice lends his performances a welcoming, intimate atmosphere. And it's this winning combination that appears on his Deutsche Grammophon CD/SACD hybrid disc of Bach cantatas, released at the beginning of 2005. You can hear the great singer's strong personality in every phrase . . . Quasthoff brings a controlled beauty to these works, concentrating on delivering the meanings of the words as much as the mood of the music. His performances of these mournful works are coloured with great pathos and understanding.

Thomas Quasthoff . . . verfügt zweifellos über eine außergewöhnlich warme, sinnliche und klangmächtige Stimme, er ist gewissermaßen der Bassbariton par excellence mit einer profunden dunklen Tiefe, der eine manchmal fast tenorale Höhe entspricht. Was diesen Sänger aber über andere seines Fachs hinaushebt, ist der grandios entfaltete Farbreichtum seiner Stimme und eine bewunderungswürdig deutliche Artikulation, so dass Text und Klang zur Einheit und zu musikalischer Wahrheit verschmelzen können . . . Hat man das Glück, ihn auf dem Podium zu erleben, dann lässt Quasthoffs leidenschaftliches Espressivo die eigentlich fehlende Körpersprache vergessen, weil er nicht nur schön, ausdrucksstark und empfindsam zu singen versteht, sondern auch so gesten- und gestaltenreich wie kein anderer . . . Auch die Rolle des leidenden Amfortas in Wagners "Parsifal" an der Wiener Staatsoper konnte Quasthoff überlegen und bewegend persönlich gestalten . . . Nun hat er zum dritten Mal den Grammy gewonnen, diesmal mit der Aufnahme von drei Bach-Kantaten gemeinsam mit dem Rias-Kammerchor und den Berliner Barock-Solisten.

Die Freude wird dem nun schon zum dritten Mal ausgezeichneten Baßbariton Thomas Quasthoff sowie dem Chor und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Chefdirigent Mariss Jansons, die jeweils einen Grammy bekamen, niemand nehmen . . .

Endlich wagt sich wieder ein "normaler" Sänger, der kein Barock-Spezialist ist, an Bachs Kantaten heran. Thomas Quasthoff singt diese Werke -- unter anderem die "Kreuzstab-Kantate" -- mit der ihm eigenen Expressivität, als sei's das Selbstverständlichste von der Welt.

. . . in der gleichen Kombination aus Demut und Intelligenz, aus Frömmigkeit und Können, wie sie der berühmteste Thomas-Kantor aus Leipzig in seinen Werken vereinte, ist dem Bariton Thomas Quasthoff gemeinsam mit den Berliner Barocksolisten unter der Leitung von Rainer Kussmaul eine Einspielung von drei Bach-Kantaten für Bass oder Bariton gelungen, die zutiefst bewegt, anrührt und tatsächlich eine "Recreation des Gemüths" bewirkt . . . Quasthoff gelingt es, den Hörer abzuholen und mitzunehmen zu seiner ganz persönlichen Sicht des christlichen Erlösungsgedankens. Die Färbung der Vokale, die Akzente und die Atemführung passen sich behutsam, aber eindeutig interpretierend dem Text und der Musik an.

Thomas Quasthoff ist mit diesem geistlichen Repertoire seit seinem 13. Lebensjahr wohl vertraut, das merkt man. Die Eleganz, mit der er phrasiert, die regelrecht anzügliche, ja frech-frivole Sinnlichkeit, mit der er die Koloraturen in der Kreuzstab-Arie "Endlich, endlich wird mein Joch" auflädt, die stimmliche Zärtlichkeit und Linearität, die er für "Schlummert ein, ihr matten Augen" bereithält -- das verrät jenseits allen Könnens ein Beteiligtsein, ein inneres Leuchten . . .

Thomas Quasthoffs Liebe zum Vokalwerk Johann Sebastian Bachs wurde schon in mehreren Aufnahmen dokumentiert. Immer erreichte er eine großartige spirituelle Dimension. Und das ist diesmal nicht anders in den drei Kantaten, die das Programm der neuesten Quasthoff-CD bilden . . . Quasthoff dringt unheimlich tief in das Werk ein und verinnerlicht es, ohne aber zu transzendieren. Er ist in der Kreuzstab-Kantate einer der zutiefst menschlichen Interpreten, die ich gehört habe. Das gilt aber auch für die beiden anderen Kantaten. Größte Bedeutung misst er dem Texte zu, dessen Expressivität ohne jeden Manierismus in einem musikalischen Fluss gebracht wird, der den Hörer packt und mitnimmt . . . In den Berliner Barocksolisten unter Reiner Kussmaul, der auch die Solovioline spielt, und . . . im RIAS-Kammerchor hat der Sänger kongeniale Partner, die ihm in seinen Interpretationen sehr entgegen kommen.

Wer's hört, wird selig . . . Davon kann man schwerlich genug haben.

Rainer Kussmaul et ses Berliner Barock Solisten apparaissent ainsi comme des partenaires naturels pour son premier disque consacré à Bach (comme tête d¿affiche). Sa prestation vocale est remarquable : la diction est exceptionnelle, le legato et la continuité des registres, admirables, et le timbre, chaleureux . . . Dans « Der Friede sei mit dir » et « Ich habe genug », Quasthoff nous convainc totalement de la douceur de la mort, son timbre profond, proche de la basse, plaçant naturellement sa voix au centre des instruments, comme lovée dans la partie d¿orchestre.

... un bajobarítono que levanta pasiones ...

Su Bach sí que tiene no sólo presencia vocal y graves sino, sobre todo, vida y emoción. ... Quasthoff es uno de los grandes y su Bach tiene tanto interés como el de -en su día- Fischer-Dieskau o Janet Baker.