THOMAS QUASTHOFF Betrachte, meine Seel 4776230

Mr. Quasthoff's engagement with the music is total, and his understanding is deep. Indeed, a hallmark of his singing here ¿ as elsewhere ¿ is intelligence. His phrasing is exemplary, and so is his diction. It's a high compliment to say that Mr. Quasthoff is worthy of the music he sings . . . Every now and then, a CD comes along that rises above the rest, assuming a place in a small collection within a greater one, and I believe this is one of those CDs.

Mr. Quasthoff's engagement with the music is total, and his understanding is deep. Indeed, a hallmark of his singing here ¿ as elsewhere ¿ is intelligence. His phrasing is exemplary, and so is his diction. It's a high compliment to say that Mr. Quasthoff is worthy of the music he sings . . . Every now and then, a CD comes along that rises above the rest, assuming a place in a small collection within a greater one, and I believe this is one of those CDs.

. . . this disc is a complete joy on every level. The programme is well planned and . . . is arranged for contrast . . . His (Quasthoff¿s) rich, open and characterful tone, his empathy for word and music alike, and the subtle, well-judged support from the Dresden Orchestra under Sebastian Weigle are only the starting point. You don¿t need to be remotely religious to emerge from listening to this CD feeling cleansed, moved and graceful.

. . . this is a programme which alights most compellingly on human vulnerability, through the singer's instinctive and sympathetic poetics and malleable timbre ¿ as he did in his profoundly moving disc of Bach Cantatas Nos. 56 and 82.

For those with ears to hear, Thomas Quasthoff's BBC Music Magazine Award-winning disc of Bach arias gave several clues as to his spiritual standpoint as an artist. And that has a lot to do with both a sense of exultant humanism, and a tough, earthy and unsparing approach to challenge . . . there's much to enjoy in Quasthoff's jaunty ploughman's song from Haydn's "The Seasons", his majestic invocation to 'Herr Gott, Abrahams' from Mendelssohn's "Elijah" . . .

. . . there is no denying the beauty and coloristic range of his voice . . . A bonus track, "Swing Low, Sweet Chariot", finds Quasthoff in a relaxed, expansive mood and in glorious voice.

Thomas Quasthoff has one of the most beautiful bass-baritone voices to be heard at present, warm, round and capable of a long legato line. His recent DG DVD of »Winterreise« with Daniel Barenboim, friend and frequent accompanist, was one of the best performances of the Lieder singer's ultimate challenge that I have heard in many years . . .

Mit seiner kerngesunden, vielschichtig flexiblen Stimmkultur dringt er in das Innere der jeweiligen Stücke vor, begibt sich in ihren Dienst und vermittelt sein Credo "Musik ist meine Religion" in dichtem Empfinden und in fundiertem Wissen um den spirituellen Reichtum von Musik in den verschiedensten epochalen Strömungen . . . Mit dem CD-Schlusspunkt "Swing low, sweet chariot" begeht Quasthoff keinen Stilbruch, denn auch hier ist die Musik eine Form von Religion mit einer eigenen aussagekräftigen Botschaft und einer ganz persönlichen Beziehung des Menschen zu Gott. Quasthoffs Fähigkeit zum Perfektionismus dient dem Charakter des Spirituals und mit gedehntem, weichem Südstaaten-Slang lässt er ein passend tiefes Timbre ungekünstelt und entspannt strömen.

Seine Stimme ist rein wie Seide, klar wie Wasser, warm wie ein schöner Sommerregen und so beweglich wie ein leichter Windhauch: Der Bassbariton Thomas Quasthoff zeigt auf der CD "Betrachte, meine Seel" eine facettenreiche Breite seiner Sangeskunst . . . Er interpretiert die Stücke behutsam und anmutig, voll Kraft und Schönheit. Text und Musik erscheinen als eine Einheit, finden sich zu einer gemeinsamen Aussage zusammen.

Was Thomas Quasthoff auch anfaßt, es ist immer bewegend und mitreißend. Als Interpret geistlicher Musik, einer seine Domänen, geht es ihm nicht nur um schönen Gesang, sondern immer um Wahrhaftigkeit des Ausdrucks . . . gültig und überzeugend interpretiert . . . Im Bonustrack erfreut Thomas Quasthoff mit dem Spiritual "Swing Low, Sweet Chariot".

Es ist eine wahre Freude, den lautmalerischen Interpretationen des Sängers zu lauschen ¿ etwa seinem schallenden »starker König« und dem »dolce« vorgetragenen »liebsten Heiland«. Nicht weniger berührend sind die zögerliche Stimmung mit der weichen Mischung aus Brust- und Kopfstimme in der titelgebenden Arie aus Bachs Johannes-Passion oder die elegische Arie »Es ist genug! So nimm nun, Herr« aus Mendelssohns »Elias« mit dem todessehnsüchtigen »Es ist genug« in der Reprise. All das zudem bei perfekter Artikulation, die einen das dreisprachige Textbuch von vorne bis hinten vergessen lässt.

Da versetzt sich im titelgebenden Arioso aus Bachs »Johannespassion« die Seele beklommen in Christi Schmerzen; da posaunt die Stimme in Händels »Messias« die Auferstehungsgewißheit heraus; da erstehen Haydns »Jahreszeiten« und »Schöpfung« wie farbige Bilderbögen in plastischer Wort-Ton-Korrespondenz, und Mendelssohns Prophet Elias offenbart seine innere Zerrissenheit. Offenbar geht es Quasthoff nicht um den reinen Schöngesang, sondern um die Wahrheit des Gehalts, den er klangfarblich und ¿gestisch auslotet. Er distanziert sich dabei von Stilpurismus eines asketisch »instrumentalen« Stimmklangs, ohne andererseits die ariosen Linien mit romantischem Pathos zu verkleistern. Stets klingt die Stimme trotz ihrer dunklen Tiefe unbeschwert, sie erreicht zuweilen fast tenorale Helligkeit. Auf diese Weise entspricht Quasthoff dem Typus des intelligenten, vielseitigen Sängers, der heute auch in der historischen Aufführungspraxis dem Spezialisten mit gutem Grund vorgezogen wird.

Es ist eine wahre Freude, den lautmalerischen Interpretationen des Sängers zu lauschen ¿ etwa seinem schallenden »starker König« und dem »dolce« vorgetragenen »liebsten Heiland«. Nicht weniger berührend sind die zögerliche Stimmung mit der weichen Mischung aus Brust- und Kopfstimme in der titelgebenden Arie aus Bachs Johannes-Passion oder die elegische Arie »Es ist genug! So nimm nun, Herr« aus Mendelssohns »Elias« mit dem todessehnsüchtigen »Es ist genug« in der Reprise. All das zudem bei perfekter Artikulation, die einen das dreisprachige Textbuch von vorne bis hinten vergessen lässt.

Quasthoff est . . . convaincant dans les trois extraits des passions de Bach, chantés avec une ferveur spontanée admirable, et surtout dans les Haydn: les états d'âme du paysan Simon (Les Saisons) ou l'émerveillement de l'ange Raphael devant le surgissement des flots (La Création) trouve en Quasthoff un narrateur très premier degré, nature quoi!, ce qui donne une évidence sympathique à cette musique évocatrice.

. . . la douceur, la rondeur, la bonhomie sont tout entière dans le style, qui s'appuie en outre sur une très grande facilité d'émission sur toute la tessiture, ainsi que sur une excellente articulation. Le difficile «Betrachte, meine Seel» . . . tout comme le «Mache dich, mein Herze rein» de la Saint-Matthieu, constituent . . . grand moments du disque . . . au sommet de l'émotion, les déchirants Mendelssohn: «Es ist genug!» (Elias) et «Gott, sei mir gnädig» (Paulus). Quasthoff y délivre un chant absolument nu, sans pathos et effets de manche: une leçon de style . . . Les airs de Simon (Les Saisons) le montrent sans ambiguïté à son tout meilleur: franc, généreux, profond et naïf à la fois. En bonus, Quasthoff propose le spiritual «Sweet low, sweet chariot», interprété de belle et émouvante façon. La Staatskapelle de Dresde, sous la baguette de Sebastian Weigle est particulièrement à son affaire, tour à tour chatoyante et illustrative . . . un disque d'une très haute tenue artistique et infiniment émouvant.