QUASTHOFF JAZZ ALBUM Brönner German vers. 4776644

. . . Thomas Quasthoff -- best known for his masterly, booming versions of Schubert lieder, Mahler songs and Bach cantatas . . . There is none of the grim rigidity associated with the classical singer -- instead, Quastoff glides through a selection of showtunes and standards with a relaxed sense of swing, and a soft American accent that recalls, variously, Lou Rawls, Bing Crosby and Nat King Cole . . . he is one of the world's most in-demand bassbaritones . . .

Mr. Quasthoff's interpretations of the great masters from Bach to Schubert, Schumann, Brahms and Mahler are widely regarded as modern touchstones of the art. And with the release this month of his new CD, "The Jazz Album: Watch What Happens" (Deutsche Grammophon), this other facet of his artistry is revealed in all its laid-back wit. Watch what happens, indeed! . . . The marvel is that Mr. Quasthoff's jazz singing is not just at the stylistic antipodes from his Lieder singing, but idiomatically so right. With impeccable timing and phrasing, he insouciantly tosses off these songs, leaning into just the right notes of each phrase.

With this collection of American standards, Thomas Quasthoff proves that good singing is good singing, and it takes only stylistic integrity, relaxed diction and a willingness to let go of operatic mannerisms for a classical singer to be convincing in this genre .
. . this is a fully credible album of jazz standards, without qualification . . . Quasthoff clearly loves these songs, and partly because they are ordered to reflect his personal journey . . . but also because he's so willing to reveal himself, the songs sound amazingly fresh . . . But the main attraction is definitely Quasthoff. Nothing in his diction betrays him as a native German-speaker . . . He effortlessly bends his voice to the mood and style of each song, and he isn't above straight-toning, growling or riffing as the occasion demands. His voice is light and youthful in the Sammy Fain tune "Secret Love", . . . He often evokes Lou Rawls in his lower register, with a rounded duskiness that suggests it's last call at the bar . . . It also features superlative jazz-trumpet playing from Till Brönner, who produced the recording. Quasthoff's rendition of Charlie Chaplin's "Modern Times" theme, "Smile", is haunting and unforgettable, with another flawless solo by Brönner. Quasthoff fans will want to snap this up, but so should anyone looking for great interpretations of jazz standards. This is an outstanding and revelatory performance by an already awe-inspiring talent.

. . . the embarrassment factor that usually bedevils such projects is absent. Quasthoff's love and, more important, understanding of the material is clear. This album is . . . for people who admire Quasthoff's marvellous voice and want to hear him in tasteful, well-wrought interpretations of outstanding songs.

. . . Quasthoff flattens my prejudices with this entertaining and swinging allbum . . . thoughtfully arranged orchestral backings.

Quasthoff is a renowned bass-baritone best known for performances of the song cycles of Schubert and Strauss. But he has long been a closet jazz vocalist and this . . . occasionally beguiling CD (with band and strings) is his debut in that genre. His rich, sonorous voice brings something new to songs routinely covered by crooners . . .

Quasthoff insists that when he sings jazz, "It sounds like jazz, not like classical music in the guise of jazz". And, as demonstrated throughout the dozen tracks that fill "Watch What Happens", he¿s right . . . Quasthoff¿s jazz style suggests the artistry of Johnny Hartman crossed with the play-to-the-balcony power and glory of Broadway¿s Brian Stokes Mitchell. Quasthoff¿s intense comfort within the jazz idiom is . . . further heightened by the presence of renowned German trumpeter Till Brönner as producer and accompanist . . . superb arrangements by Nan Schwartz, Broadbent and others . . .

[Sein] "Jazz-Album -- Watch What Happens" . . . war eine der jazzigen Überraschungen des Jahres 2007: Gelang es hier doch erstmals einem klassischen Gesangsinterpreten, sich nicht nur unpeinlich, sondern -- dank großartigem Timing und Verzicht auf jedwedes arioses Pathos -- mit substanzvollem Resultat dem Great American Songbook zu nähern.

Mit "Watch What Happens" hatte Quasthoff schon 2007 bewiesen, dass seine kraftvolle Stimme großartig zu Jazz passt.

Lässiger geht es kaum . . . Quasthoff singt legendäre US-Hits als würde er ein Whiskeyglas in der Hand halten . . . Quasthoffs Stimme, die auch in der Welt der Klassik besonders durch Gestaltungsvielfalt besticht, passt sich dem neuen Genre vollends an -- die Aufnahme ist eine Entdeckung für jeden, der meint, den Künstler und seinen Ton zu kennen. Verblüffend, wie der Sänger seinen Ton verändern kann, zu welchen Spielen er mit seiner Stimme im Stande ist -- und: das schönste, alles wirkt zu jeder Sekunde zutiefst authentisch und empfunden. Quasthoff und Brönner legen ein Album vor, das sich dem alten Crossover-Trend vollends entzieht.

So überrascht der kleine Mann mit der großen Stimme mit einem souveränen Jazz-Debüt, das voll klassischer Weltsicht steckt, ohne sich einem klassischen Klangverständnis anzudienen. Ein Album, auf dem er elegant die Barrieren zwischen Klassik überwindet . . . Das Album weht leicht und versonnen von den Urgründen des Standard-Jazz ins Ohr des unbefangenen Hörers.

Jetzt ist es amtlich, dass er's kann. Jedenfalls besser als mancher Kollege. Denn so unbeschwert wird selten über die Grenze zwischen E- und U-Musik hinweggesungen . . . Thomas Quasthoff gelingt der Umstieg mit Leichtigkeit. Die [Arrangements] klingen beschwingt, aber trotz großem Instrumentenaufkommen selten überladen . . . [Quasthoff] strotzt vor Charme. Mit höchstens einem Viertel seines Volumens belebt er . . . »They All Laughed« oder »Secret Love«. Und die Kollegen solieren mit versierter Coolness.

. . . Quasthoff geht nicht fremd, er fühlt sich zu Hause im Jazz . . . Till Brönner . . . sorgt als Produzent und Trompeten-Partner dafür, dass der Kammerton immer schön swingt . . . Bis hin zum Drummer Peter Erskine sind hier Könner ihres Fachs am Werk . . . Der Farbenreichtum seines Jazzgesangs ist erstaunlich. Er intoniert ganz relaxt "Watch What Happens", dosiert in "You and I" die Emotionen geschickt und bürstet das unvermeidliche "My Funny Valentine" frisch auf . . . Gelegentlich macht es ihm Spaß, die Spannweite seines Baritons auszuspielen und immer mal wieder einen satten Basston nachzuschieben. Er kann forcieren, ohne ins Theatralische abzurutschen . . . Quasthoff-Fans werden diese CD nicht missen mögen. Und Jazzfreaks müssen sie nicht fürchten. Diese Rechnung dürfte aufgehen.

Dieses . . . Swing-Album fügt sich völlig nahtlos in die Diskografie des berühmten Bass-Baritons. Mehr noch: Selten hat Quasthoff, dieser intellektuelle Sänger, so »schön« gesungen wie auf dieser CD. Weil ihm die Klassiker von Gershwin, Loewe, Duke Ellington und Co natürlich leicht und locker aus der Kehle fließen. Weil er andererseits eine hörbare Affinität zu diesem Genre hat. Das ist genau die Art von süffigem Mainstream-Jazz, die jeder Klassik-Fan mit Wohlgefallen hört . . .

Man erkennt ihn nicht wieder, und das ist einfach wunderbar . . . man [macht] Bekanntschaft mit einem großartigen unbekannten Sänger, der offenbar, wie es in einem seiner Songs heißt, den direkten Zugang zum guten Gefühl -- des Jazz, müsste man korrekterweise hinzufügen -- gefunden hat . . . Man merkt in jeder Phrase, dass der Flirt mit dem Jazz sich ohne Umschweife in eine feste Liebesbeziehung verwandeln könnte. Quasthoff swingt, er verfügt über all die kleinen Verschleifungen des Jazzgesangs, das profunde Timbre, das ohne Vibrato auskommt, er kann Atmosphäre schaffen . . . und er weiß, dass kein richtiger Crooner im Stil von Frankie Boy Sinatra ohne entsprechende Portion Schmalz auskommt . . . Hut ab. Und mehr, viel mehr.

Quasthoff hat mit dem Gesangstechnischen natürlich überhaupt keine Probleme, erklimmt mühelos die Höhen, steigt sicher in das Dunkle der Tiefe, und auch rhythmische Finessen heißen ihn als keineswegs Fremden willkommen. Er kann entspannt herangeschlendert kommen und doch gleich ganz da sein. Auch hat der fahrende Geselle bei seiner Winterreise den Sinn für Humor nicht verloren. Das zeigt er vor allem ¿ nach gutem, alten Swingerbrauch ¿, wenn er die Melodie ein zweites Mal singt und variiert, in ein Konversations-Parlando hüllt, ihr illusionslose, sardonische Untertöne gibt. Da spricht jemand direkt zu uns, mit uns.

. . . man [schmilzt] einfach dahin. Hoffentlich nicht die letzte Jazzplatte, die Quasthoff auf den Weg bringt.

. . . der Bariton [unterlässt] jegliches opernhafte Gehabe und stellt seine softe und dunkel-samtige Stimme ganz in den Dienst der Sache . . .

Wer Quasthoff kennt, vergisst zackig dessen Profession . . . sein von Producer Till Brönner klug selektiertes Repertoire . . . singt der Bass-Bariton mit fabelhaftem Schmelz. Glänzend die Arrangements, perfekt die Begleitung . . . , die den Klassik-Star zum Jazzer adelt.

Sein erstes Jazzalbum zeigt, dass er nicht nur in Standards bestehen kann, sondern dem Vocal Jazz insgesamt eine ganz eigene Facette verleiht. Ja, er swingt, und zwar auf feine, verhaltene Art. Sein unbegrenztes stimmliches Potenzial nimmt er zurück, versucht nicht zu scatten, sondern interpretiert die Songs von innen heraus. Liebevoll arrangiert (Alan Broadbent) und produziert (Till Brönner), ist dies mehr als "Crossover".

Klasse! Thomas Quasthoff, einer der bedeutendsten Bass-Baritone der Klassikwelt, artikuliert in zwölf Jazzstandards sowie (in der deutschen Ausgabe) den Song "Eins und eins, das macht zwei" ungemein locker, präzise und selbstverständlich. Dass er kaum improvisiert und nie scattet, spricht für seine Achtung vor den Sängern aus der Jazz-Sparte. In bestens abgemischte Orchester- und Bigband-Arrangements gebettet, brilliert Quasthoff als Top-Entertainer.

Dieses Album hat wirklich alles. Ein Klasseorchester (DSO Berlin) . . . Blankgeputzte Trompeten- und Saxofonsoli, die wie Seerosen auf dem dunklen Teich der Streichertremoli schwimmen. Einen verlässlich gezupften, immer verständnisvoll klingenden Bass (Dieter Ilg). Devotes Schlagzeug (Peter Erskine). Und natürlich: eine Stimme, die . . . immer rein und frisch klingt -- die an den richtigen Stellen den rauen, kratzigen Zigarettenton rauskramt; die an allen nötigen Stellen vibriert, sich das Vibrato aber auch spart, wo es intimer, persönlicher wird; die in allen Lagen vorteilhaft sich zu bewegen weiß. Sympathisch, traurig, fröhlich, beleidigt, märchenonkelhaft (`I've grown accustomed to her face¿), schneidend, larmoyant, eloquent -- Thomas Quasthoff, `The Voice¿, kann das alles . . .

L'évènement jazz du mois
Nous connaissons Thomas Quasthoff dans ses remarquables cycles de lieder de Schubert et Strauss, mis ici, il revendique sa passion pour le jazz avec talent . . . il détaille les paroles avec un plaisir évident et une émotion parfois touchante ("Smile", en particulier). Ensuite, il possède un sens convenable du swing permettant aux morceaux accompagnés d'un big band aux arrangements de Nan Schwartz et Alan Broadbent de sonner avec une conviction et une mise en place sans défaut. Enfin, dans les ballades . . . qui représentent la meilleure part de l'album, il manifeste un vrai talent de "crooner", articulant à la perfection ces mélodies célèbres, se jouant avec gourmandise des sauts de registre et des suaves intervalles harmoniques qui les parent, la trompette très "milesienne" de Till Brönner ajoutant au charme de l'entreprise.

... el barítono despliega toda la tersura de su voz, adaptándola maravillosamente a este nuevo registro.A diferencia de otros cantantes que no pueden ocultar sus ongenes cuando hacen incursiones en este terreno, Quasthoff parece nacido para ello. A destacar, entre otros momentos, su estupendo «My funny Valenfine».

. . . Quasthoff tiene una voz, una técnica, y una inteligencia para la música que así se lo permiten, que le dan la flexibilidad necesaria. Desde la primera canción demuestra que tampoco le falta swing . . .