OTTENSAMER - BRAHMS -  THE HUNGARIAN CONNECTION

ANDREAS OTTENSAMER
BRAHMS

THE HUNGARIAN CONNECTION

Track 5-10 arranged by Stephan Koncz
Leonidas Kavakos ˇ Antoine Tamestit
Christoph Koncz ˇ Stephan Koncz
Ödön Rácz ˇ Oszkár Ökrös ˇ Predrag Tomic
Int. Release 23 Mar. 2015
1 CD / Download
0289 481 1409 2


Track List

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Clarinet Quintet In B Minor, Op.115

1.
13:02

2.
11:42

4.
10:13

Andreas Ottensamer, Leonidas Kavakos, Christoph Koncz, Antoine Tamestit, Stephan Koncz

Andreas Ottensamer, Leonidas Kavakos, Christoph Koncz, Antoine Tamestit, Stephan Koncz, Ödön Rácz

Johannes Brahms (1833 - 1897), Ede Reményi (1828 - 1898)
Miskától Borzó, Johannes Brahms (1833 - 1897)
Leó Weiner (1885 - 1960)
Andreas Ottensamer, Leonidas Kavakos, Christoph Koncz, Antoine Tamestit, Stephan Koncz, Ödön Rácz, Oszkár Ökrös

Traditional
Andreas Ottensamer, Leonidas Kavakos, Christoph Koncz, Antoine Tamestit, Stephan Koncz, Ödön Rácz, Oszkár Ökrös, Predrag Tomic

Total Playing Time 1:01:29

This is a superb [recording] . . . [Ottensamer] teams up with a distinguished string quartet led by the superb violinist Leonidas Kavakos to give a full-blooded account of Brahms's Clarinet Quintet . . . Brahms's two Hungarian Dances and Two Waltzes in A major included here sound particularly authentic, the latter almost Viennese coffee house in its smoothness, as does the final Transylvanian free-for-all in which Brahms rubs shoulders with some of Bartok's Romanian Folk Dances.

. . . a performance of Brahms' Clarinet Quintet to rival the very best . . . [Ottensamer is] effective in bringing out the thoughts that lie too deep for tears . . . If you prefer your Brahms to be a little dreamy, the new recording is for you . . . [with its] lively arrangements by cellist Stephan Koncz of other music by Brahms with a Hungarian flavour, then of music in a folksy idiom by Leó Weiner and finally, to bring the house down, a set of traditional dances from Transylvania . . . [the cast of performers] highlights the quality of the support which Ottensamer receives, chief among them Leonidas Kavakos . . . The recording is bright and colourful as befits the performance and the notes in the booklet are helpful . . . this new recording is one of the best . . . it deserves to be a Record of the Month.

. . . spirited folk . . . the performance of the Quintet is among the most beautiful I know . . .

The first piece from his collection of 21 dances, based on Miska Borzo's Isteni Csardas, is a highlight of the album, thanks to cellist Stephan Koncz's vivacious arrangement, as Ottensamer weaves his way through a potent combination of string quintet and cimbalom . . . Ottensamer and his team have revealed the true spirit of this music. With its many echoes and allusions, the album offers a clear bridge between these dances and the 1891 Clarinet Quintet at the start of the CD . . . Ottensamer has shown off these treasures in a persuasive new light.

All this is great fun . . . well conceived and well carried out. The recording is impeccable.

. . . marvellously well done . . . the "Hungarian Dances" are arranged to give the impression of a gypsy band, with spectacular solo contributions from clarinet, violin and cimbalom. The performance of the Quintet is a fine one, with lovely clarinet tone, excellent overall sound and a deep understanding of the work's varied character. Andreas Ottensamer appreciates the need for some rhythmic freedom, not least in the elaborate Hungarian music in the "Adagio" . . . a fascinating issue, with playing of mastery and versatility.

The expressive warmth makes a very different impression from old versions . . . a lively "pot pourri" of traditional music . . .

Ottensamer spielt wunderbar frei mit dem Zeitmaß, ohne dass damit der Zusammenhalt des Ganzen gefährdet wäre. Als Hörer wird man sachte durch das Stück geleitet: kein Atmosphärenwechsel, der nicht sanft vorbereitet würde, kein Übergang, der nicht fein ausgespielt wäre. Am Ende ist das Werk in all seiner Schwere erfasst und klingt dabei doch nahezu schwerelos.

. . . [die Musiker kombinieren] fabelhaft die technische Souveränität von Profis mit der Leidenschaft einer Kaffeehauskapelle . . . [Ottensamer] ist ein verdammt guter Musiker . . . [Clarinet Quintet op. 115]: Ottensamer führt etwas Besonderes im Schilde. Er will unsere Aufmerksamkeit auf die angeblich ungarischen Wurzeln von Brahms' Quintett lenken. Und tatsächlich: So frei und fließend, so sentimental und expressiv wie diese Musik hier klingt, fällt es nicht schwer, Ottensamer zu glauben. Vor allem das dramatisch schluchzende Adagio, der zweite Satz, stützt seine These . . . Für sein zweites Album hat der Klarinettist eine tolle Truppe zusammen getrommelt . . .

. . . das Ensemble gibt der Musik das zurück, was ihr oftmals fehlt: Frische, Leben, Atem, Spontaneität . . . [Ottensamer] holt ländliche Weisen gemischt mit energiereicher Virtuosität ins Aufnahmestudio. Die Stimmung ist ansteckend, denn ab dem ersten Ton ist man gedanklich am Lagerfeuer und durchlebt eine Mischung aus Melancholie und Feierlaune. Treibende Rhythmen, Walzer, Ungarische Tänze und Traditionelles aus Transsilvanien katapultieren einen über die deutsche Landesgrenze hinaus in die osteuropäischen Staaten und geben einen Einblick in die Kunst der Volksmusik . . . [man kann] sich schon mal auf 60 scharfe osteuropäische Minuten Musik und die Party danach einstellen.

. . . ein schmackhaftes Zigeunergulasch . . . Sein Ton ist rund und voluminös und von spektakulärer Präsenz. Sein Spiel besitzt tollen Drive und Drill, ohne dass er den Ton überspitzt . . . Ungeahnt narkotisch und geradezu in Trance versetzend -- während man hellwach bleibt! -- ist das Klarinettenquintett mit einer all star-Besetzung . . . [dick, räkelig und flaumig wie ein Molch, zieht Ottensamer seine Klarinettenspur] durch die folkloristisch edlen Gefilde dieser Freundesrunde . . . Ein köstlich gelungenes Album . . .

. . . Bis nach Transsylvanien dringt man vor, mit rhythmischem Elan und einem Schuss Melancholie, Bartók spukt herein . . . [Track eins bis vier]: eine hinreißende Version des traurig-schönen Klarinettenquintetts op. 115.

. . . [meisterhafte] Arrangements von Stephan Koncz . . . [diese CD zeigt] auf, wie sehr sich Brahms von ungarischer Musik inspirieren ließ . . . [Ottensamer] erweist sich als Weltklasse-Klarinettist. Gemeinsam mit Leonidas Kavakos, Christoph und Stephan Koncz taucht er das Brahms-Quintett in herbstlich glühende Farben, wobei die leisen, lyrischen Töne besonders berühren.

. . . fabelhaft . . . [Clarinet Quintet op. 115]: Ottensamer spielt wunderbar frei mit dem Zeitmaß, ohne dass damit der Zusammenhalt des Ganzen gefährdet wäre. Als Hörer wird man sachte durch das Stück geleitet: kein Atmosphärenwechsel, der nicht sanft vorbereitet würde, kein Übergang, der nicht fein ausgespielt wäre. Am Ende ist das Werk in all seiner Schwere erfasst und klingt dabei doch nahezu schwerelos . . . [der Cello-Kollege Stephan Koncz hat] die folgenden, äußerst gelungenen Arrangements beigesteuert . . . weil hier so viele Ungarn und Halb-Ungarn (dazu gehört auch Stephan Koncz) am Werk sind, die diese Musik hörbar im Blut haben, ist das Ergebnis umwerfend: Wie frisch improvisiert klingt das, höllisch virtuos und im Einsatz der Instrumente und Klangfarben ungemein facettenreich.

In einer Luxus-Besetzung mit Kollegen wie Leonidas Kavakos macht der jüngste Ottensamer das herrliche Brahms Klarinettenquintett zum Ereignis: die wie improvisiert wirkende Melodienfülle, die glühende Leidenschaft, um dann immer weiter zum volksmusikalischen Ton vorzudringen . . . Mit kernigem Klang und ebenso heissem Herzen erstürmen Andreas Ottensamer und seine Mitstreiter schliesslich die transsylvanischen Tänze am Ende des Programms -- und fegen den Hörer förmlich aus dem Sessel.