LITTLE DRUMMER BOY - MAHLER Bernstein 0734350

Bernstein deploys accessible musical analysis, amateur psychology, and not a little chutzpah, to unravel Mahler's spiritual and personal torments, and the rationale behind his "fin de siècle" symphonic statements.

Leonard Bernstein war eine singuläre Erscheinung in der Musik des 20. Jahrhunderts -- als charismatischer Dirigent, als Komponist von Welterfolgen, als versierter Pianist, als engagierter Lehrer. Ein glänzendes Show-Talent, ein unermüdlicher Sinnsucher, ein kämpferischer Humanist. Musik empfand er als Geschenk, das er mit vollen Händen an seine Mitmenschen weitergab . . . Mit seinem . . . Film ist es Horant H. Hohlfeld gelungen, die wichtigsten Stationen seiner Laufbahn und die wesentlichen Aspekte von Bernsteins Lebensleistung aufzuzeigen und durch klug ausgewählte Konzert- und Probenaufnahmen, Ausschnitte aus Fernsehsendungen, Interviews und seltene Fotos zu beleuchten . . . die thematische Gliederung, die fesselnde Gegenüberstellung chronologisch weit auseinanderliegender Filmszenen, effektvoller Schnitt, genaues Timing und knapper Kommentar machen "The Gift of Music" zu einem außerordentlich spannenden und informativen Portrait.

Bernstein versucht, biographische Spuren dieser ästhetischen Melange ebenso zu identifizieren wie aus den Notentexten exemplarisch herauszulesen. Mit Leidenschaft, fast missionarisch und dennoch mit drastischer Ironie beschreibt und kommentiert er jüdische Chiffren in der Musik von Gustav Mahler, um die Aufmerksamkeit zu seinen besonderen Klängen zu lenken. Analyse und Konzertausschnitte, Clips aus Gustav Mahlers Leben und hervorragende Interpretationen aus "Des Knaben Wunderhorn" und einigen Symphonie geben Diskussionsstoff.