WIENER PHILHARMONIKER Symphony Edition 4790718

The recordings are consistently strong, full-bodied and of high quality.

. . . [Carlos Kleibers] Interpretationen der Fünften und Siebenten Beethoven wohl immer noch unerreicht. Sie finden sich . . . zu einem bunten Beethoven-Zyklus kompiliert. Karl Böhm etwa steuert eine exzellente Pastorale bei, mit einer hinreißend lebendigen und voller philharmonischer Klangfülle gespeisten "Szene am Bach". Leonard Bernstein, dem man in der Anthologie am häufigsten am Philharmoniker-Pult begegnet, dirigiert mit dem ihm eigenen Drive die Nummern 1 und 3 und geht dann bei der Neunten aufs Ganze . . . [mit der Siebenten und der Achten Symphonie Bruckners unter Karajan hat man] zwei besonders wertvolle Interpretationen . . . Von geradezu überirdischer Schönheit und transzendenter Tiefe klingt hier das Adagio der Achten. Von der späten Versöhnung Karajans mit den Wienern zeugen zusätzlich die brillanten, mit einer fulminanten Pathétique gekrönten Tschaikowsky-Einspielungen . . . Bei Mahler hat natürlich Leonard Bernstein mit der Fünften und der Achten das große Sagen. Hier kann aber auch Claudio Abbado endlich symphonisch auftrumpfen und ist mit wunderbaren Einspielungen der Zweiten und der Dritten vertreten . . . Selten hat dieses Orchester so aufgeräumt, auch dank exzellenter Aufnahmetechnik, so durchhörbar geklungen wie bei Schuberts Großer C-Dur-Symphonie. Unter Gardiner wird hier jedes Detail präzise ausformuliert . . .