VILLAZÓN VERDI 4779460

His is a mind, and a level of vitality, that apparently can't be contained in just one discipline: it's clear that singing is no longer enough in itself for him . . . Onstage, too, Villazón burns hot and fast, like a candle with multiple flames . . . the temperature of the emotional engagement that bowls out through his singing remains uncooled, and in his recent album of Verdi arias there is no mistaking the all-out passion in the voice. He is a true romantic tenor . . . [his] timbre seems to nail the classic tenor register right on target, and his warmth of expression often makes his performances irresistible. His almost excessive Latin intensity mingles to powerful effect with that darting, questing mind.

Verdi is the perfect match for Villazón's ebullient style: the wracked remorse he brings to "Ciel, Che Feci!" from "Conte di San Bonifacio", is the vocal equivalent of weeping. The Duke's cocky promiscuity is evident in every syllable of Rigoletto's "Questo o Quella" and "La Donna è Mobile".

. . . he's singing with feeling; singing an intelligent programme, too, . . . Throughout, the greasepaint in Villazón's singing finds a match in the fiery dash of the Orchestra Teatro Regio Torino and its conductor Gianandrea Noseda, always strong on drama, rhythm and colour. And don't miss the Villazón caricature of Verdi inside the packaging: a sweet personal addition to this enjoyable [CD] . . .

The Mexican tenor's enthusiasm is allied to superb technique on a tribute to Verdi that is an impressive taster for the bicentenary of the composer's birth next year . . . [a] powerful homage . . .

In these arias and songs . . . he still packs more immediacy of emotion than most other singers. There's a real zing of despair and remorse as a man with blood on his hands . . . He's delightfully madcap in a drinking song. He invests the word 'lei' ('her') with extraordinarily quiet tenderness in a love-soaked aria from "Don Carlo". In short, his communication skills are still second to none . . . You get a great account of Verdi's development as a composer in a whistle-stop 60 minutes. It's a fascinating journey by an artist who . . . has something to say.

The most satisfying aspect of Mexican tenor Rolando Villazón's anticipatory homage to Verdi . . . is the actual choice of music, which presents snapshot arias encompassing his lifespan, and also includes works outside the operatic canon . . . Villazón, accompanied by the Orchestra Teatro Regio Torino, offers passion and thrills aplenty, enough to offset the odd rough-hewn phrase.

Villazón has made an interesting choice of programme . . . His sense of style and occasion are as unbridled as ever . . .

. . . an extraordinary CD. A passionate tenor's personal voyage of discovery into Verdi's hidden world of passions . . . Villazón's musical voyage through Verdi's life is wholeheartedly accompanied by the recording's conductor, Gianandrea Noseda . . .


. . . [wie er] vom frühen zum späten Verdi sein Timbre mehr und mehr eindunkelt, wie er die Depressionen und Melancholien des Meisters in die der Figuren und des Interpreten umzumünzen versteht, das hat enorme, berührend osmotische Qualitäten.

Sein Tenor klingt wieder prächtig, die Höhen knallen, strahlen mit dem herrlichen Timbre, das den Mexikaner so unverwechselbar macht . . . Bezaubernd, atemberaubend schwer . . .

In den Frühwerken wie "Oberto" oder der langen Szene aus der Dogen-Oper "I due Foscari" begeistert Villazón durch seine individuelle und wie immer unmittelbare Vergegenwärtigung, mit der er aus noch wenig charaktervollem Material klingende Individuen formt . . . zu bewundern: wie er gereift ist, wie er sich um Zwischentöne bemüht . . .

Zusammen mit dem Orchester des Teatro Regio Torino unter Gianandrea Noseda versteht es Villazón auch aus farbloserem Material viel Charakter herauszuholen . . . Auf "Villazón Verdi" zeigt der Sänger große Gefühle und viel Dramatik, und sich gut bei Stimme. Die hat . . . an Reife gewonnen, und Villazón bemüht sich um Zwischentöne.

Zusammen mit dem Orchester des Teatro Regio Torino unter Gianandrea Noseda versteht es Villazón auch aus farbloserem Material viel Charakter herauszuholen . . . [Villazón] zeigt große Gefühle und viel Dramatik, und ist gut bei Stimme. Die hat . . . an Reife gewonnen . . . Verdi ist Emotion pur, wie auch ein Auftritt Rolando Villazóns.

. . . jede Nummer klingt, als sänge Villazón um sein Leben . . . In seiner Generation ist Villazón nach wie vor unerreicht. Einschränkungslos fulminant . . . mit welcher Dramatik Dirigent Gianandrea Noseda den Orchesterpart auflädt.

. . . sein Gesang berührt, was nicht zuletzt an der emotionalen Wucht von Verdis Musik liegt.

Ob es die ausdrucksstarke Romanze "L'Esule" ist, der Arien-Hit "La donna è mobile" aus "Rigoletto" oder das "O mio rimorso" aus "La traviata" mit dem strahlenden Schluss-C: Villazón zeigt sich stimmlich auf der Höhe . . . Ein interessanter Auftakt zum Verdi-Jahr.

. . . Farben und eine nicht zu überhörende stimmliche Reife [entfalten] ihre Wirkung. Gerade die ausgewählten Lieder Verdis gelingen dem Sänger größtenteils überzeugend. Der tiefen Lage des 'Brindisi' tritt er mit ungewohnter Schlichtheit entgegen, lässt sich nicht zum künstlichen Verbreitern oder zu brustig effektvollen Tönen hinreißen. Auch das im Gestus äußerst opernhafte 'L'esule' profitiert von der puren Schönheit von Villazóns Stimme . . . In 'Ciel pietoso' klingt die Höhe frei, der Tenor entwickelt ganz im Sinne dieser frühen Verdi-Oper regelrechte Belcanto-Qualitäten, punktet mit einem überraschenden Messa di voce und geschmackvoller Phrasierung . . . Roberto Villazón hat ohne Frage noch immer das Zeug zum großen Sänger. Man höre nur einmal, mit welcher Eleganz er das Cantabile von 'Brezza del suol natio' aus 'I due Foscari' im frei schwebenden Piano abphrasiert . . . Die Arie aus 'Il corsaro' und jene aus 'I Lombardi alla prima crociata' sind gelungene Beispiele, mit welcher Liebe zum Detail und Authentizität Villazón seine Figuren zum Leben erweckt. Die feurige Italianità von Gianandrea Noseda am Pult des Orchestra Teatro Regio Torino unterstützt den barrierefreien Zugang des Mexikaners . . . [ein wirkliches Highlight ist] die finale Arie des Fenton . . . mit Mojca Erdmann als Nannetta. Hier passt einfach alles. Mit schwärmerischer Naivität und blühenden Farben weckt Villazón die Erinnerung an vergangene Erfolge. Ein wirklich berührender Abschluss eines . . . mutigen und intelligenten Albums.

. . . [Rolando Villazón war] seit seiner schweren Stimmkrise nie besser . . . als auf "Villazón Verdi".

"Oberto" (air de Riccardo) et "I due foscari" (air de Jacopo, ce dernier typique de la mélodie à cabalette et son rythme prenant) démontrent sur le registre héroïque et tout en énergie, la vitalité préservée de notre ténorissimo préféré: un feu intact et une articulation régénérée; sens du verbe, lumineuse incarnation même dans le brindisi moins connu qui ponctue l'entrée en matière et qui évoquait le Verdi des années de galère . . . le plus long air de l'album, ôte toute réserve quant au timbre et à ses possibilités: flexibilité nuancée et couleur sombre . . . la prière et l'hymne de l'exilé prêt à mourir se distingue par la justesse émotionnelle que sait y distiller le chanteur: douceur et intensité, projection et intériorité. Suivent deux airs d'opéras moins joués aujourd'hui: "I lombardi alla prima crociata" et "Il corsaro": deux airs onctueusement couverts et parfaitement gérés . . . l'air de Carlo (Don carlo), sublime prière amoureuse captive par l'étendue et la clarté de la tessiture (et des couleurs qui empruntent soit à Carreras soit à Domingo): la tendresse mélancolique et statique du personnage tient Villazón loin des ¿illades et du kitch (ses tendances naturelles) . . . un c¿ur pur s'y exprime avec style . . . La direction de Gianandrea Noseda ne manque pas d'activité ni de belles nuances.