BEETHOVEN Piano Concerto No. 5 Pletnev

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LUDWIG VAN BEETHOVEN

Klavierkonzert
Piano Concerto
No. 5 »Emperor«
Mikhail Pletnev
Russian National Orchestra
Christian Gansch
Int. Release 04 Jan. 2008
1 CD / Download
CD DDD 0289 477 6417 5 GH
Mikhail Pletnev concludes his acclaimed Beethoven project with the Emperor Concerto


Lista de temas

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Piano Concerto No.5 in E flat major Op.73 -"Emperor"

Mikhail Pletnev, Russian National Orchestra, Christian Gansch

Tiempo total de reproducción 37:46

. . . Pletnev has established himself at the pinnacle of his profession among, at most, a handful of other virtuoso pianists . . . Pletnev seems to stem . . . from his being what any artist worth his or her salt should be: intensely original and unfailingly personal . . . Pletnev's originality . . . is the real thing. When he leads his listeners off the beaten path, he does so with impeccable credentials and commanding authority . . . in this stunning live recording . . . soloist and conductor seem intent on chipping away layers of calcified tradition to reveal the living, breathing textures beneath . . . This freshness of approach is apparent on several levels . . . Clearly DG has great confidence in this release, as the Concerto stands alone, uncoupled with other works. Don't miss it.

. . . the opening movement's second subject, which sets off with a delicate turn to the minor, is quite beautifully played; and so, too, for all its extreme rubato, is the slow movement . . . this work suits his aristocratic style down to the ground.

Es ist eingängig und doch spannungsvoll, virtuos und gefühlvoll, man kann es eigentlich immer hören. Um so mehr wünsche ich mir bei einer CD-Einspielung den Aufhorch-Effekt "so habe ich das noch nie gehört". Genau das ist Mikhail Pletnev gelungen . . . Die langsame Hinführung zum mehrmals wiederkehrenden Hauptthema im ersten Satz krönt Pletnev mit einer minimalen Tempoverzögerung. Dadurch entsteht ein Atemanhalten, dann das erleichterte Wiedererkennen . . . Dies alles ist wohldosiert, ohne Effekthascherei . . . Pletnev legt großen Wert auf die Lebendigkeit der Interpretation, er will nicht ehrfurchtsvoll vor dem Denkmal Beethoven stehen, sondern Beethovens Inspiration mit Spontaneität erfassen. Diese Idee spürt man durchgängig in der gesamten Einspielung . . . Hier waren alle Mitwirkenden in Bestform, was durch den stürmisch aufbrausenden Beifall nach dem Schlussakkord dokumentiert ist.

Pletnevs pianistische Kontrolle, die berauschende Schönheit seines farbenreichen Tons und die Konsequenz, mit der er dieses Werk erklingen lässt, kurz, der Feuereifer, mit dem schließlich alle an dieser Interpretation zusammenmusizieren, unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Absicht . . . Wie nah Freiheit und Willkür beieinander liegen, ist vielleicht die Aufgabe, die zu überlegen uns diese Aufnahme stellt. Dennoch, oder vielleicht gerade deshalb, gebe ich gerne fünf Sterne.

. . . wie zuvor nimmt sich Pletnev Freiheiten heraus, sieht die Partitur der Klavierstimme als Grundlage für seine vollkommen eigenen Ansichten. So verrät schon die Exposition des 1. Satzes . . . dass Pletnev einen Weg des transparent-getragenen Spiels wählt, dass er Akzente setzt, die man so noch nicht gehört hat . . . natürlich wäre nicht Pletnev, wenn er diese Idee nicht grandios umsetzen würde, mit so viel Energie und eigenem Effekt, dass es spannend bleibt, ihm zuzuhören. Das Russische Nationalorchester ist grandios unter der Leitung von Christian Gansch abgestimmt auf den Solisten und unterstützt jede Nuance . . . eine durchaus zu würdigende Einspielung, die sicherlich für jeden Pletnev-Fan ein Muss ist . . .