ELGAR Violin Concerto Hahn SACD 4748732

Hilary Hahn, not so long out of her teens, brings a maturity to this work that raises her interpretation high on the list of cornerstone recordings, helped by moving work from today's LSO under its principal conductor, Sir Colin Davis. This release deserves to be one of the autumn's outright classical winners.

Kaum den Teenagerjahren entwachsen, spielt Hilary Hahn das Werk mit einer künstlerischen Reife, die ihre Interpretation auf der Liste maßstabsetzender Aufnahmen ganz weit oben platziert.

Hilary Hahn, à peine sortie de l¿adolescence, apporte à cette ¿uvre une maturité qui hisse son ¬ interprétation au sommet des enregistrements de référence.

. . . Davis is superb. And Hahn's performance is sublime. That first entry is so confiding, the fiddling throughout is terrific and the slow movement is perhaps the most beautiful since the young Menuhin's.

Ihre Einspielung von Edward Elgars Violinkonzert mit dem London Symphony Orchestra (Deutsche Grammophon) vereinigt Leidenschaft und Melancholie und ist der ideale Soundtrack für den Herbst.

. . . das, was auf diesem Silberling festgehalten wurde, ist von hoher musikalischer und interpretatorischer Qualität . . . Colin Davis hat sich seit langem kontinuierlich mit der Musik seines Landsmannes auseinandergesetzt . . . und kreiert mit dem LSO eine Atmosphäre voll leidenschaftlicher Intensität, einen Klangteppich mit feinen Nuancen, der im Pianissimo der Begleitung feinste Abstufungen eines geradezu hingehauchten Klanges findet (3. Satz), der aber auch voll auftrumpfend zur gewichtigen Gegenstimme der Solovioline werden kann (1.Satz). Nie entsteht der Eindruck des bloßen Begleitens, sondern stets handelt es sich um einen lebendigen Dialog mit der in dieser Komposition das Geschehen dominierenden Violine. Hilary Hahn spielt ihren Part mit kraftvoller Tongebung, technisch makellos, mit blitzsauberen Trillern und Griffen, die besonders virtuose (und technisch heikle) Passage der letzten Minuten gelingt ihr vorzüglich. Ihr Spiel entbehrt jeglicher Monotonie, ist aufregend und abwechslungsreich in der Phrasierung. Besonders überzeugend fallen die emotionalen Steigerungen im Finale des ersten Satzes und im letzen Dritten des dritten Satzes aus. Ihr Ton ist dabei schlank, spielt sich nicht unnötig in den Vordergrund und steht ganz im Dienst der musikalischen Entwicklung des Konzerts. Das ist keinesfalls das egoistische dargebotene Showpiece eines Popstars, sondern kultiviertes Musizieren, ganz in der Tradition der großen »romantischen« Violinkonzerte des 19. Jahrhunderts. Hilary Hahns Tugend des Zusammenspiels mit dem Orchester und dem Dirigenten zeigt sich auch in Ralph Vaughan Williams Violinromanze »The lark ascending«, die die CD beschließt. Obwohl die Violine abermals eindeutig das bestimmende Instrument ist ¿ und Hilary Hahn gelingen auch hier wunderbar entrückte Phrasen, feinste Nuancierungen und brillante Triller ¿ ist die Interpretation auch in dieser, an eine Tondichtung erinnernden Komposition, eine gemeinsame von Soloinstrument und Orchester, die sich gegenseitig zu befruchten scheinen . . . die 2003 in den Londoner Abbey Road Studios entstandenen Aufnahmen der Deutschen Grammophon [sind] klanglich einwandfrei . . . eine achtbare Produktion, die Freude beim Anhören macht, die man gerne wieder auflegt und die ein großes Violintalent auf hohem Niveau verewigt hat ¿ und die nicht zuletzt der Aufnahmenpalette des Elgar-Konzertes eine gewichtige Interpretation hinzugefügt hat.

Inzwischen ist sie eine selbstbewusste, in ihren ästhetischen Überzeugungen strenge Künstlerin von weltweitem Ruhm geworden. Hilary Hahn auf dem Podium zu erleben, heißt Bekanntschaft zu machen mit einer Welt aus Klanghelligkeit, Geistesklarheit und Intonationsreinheit, wie sie betörender nicht sein kann. Diese Reinheit der Intonation beschert ihrem ton eine seltene Fülle mitschwingender Obertöne, ihr variables Vibrato bleibt stets Farb- und Intensivierungsmittel, nie Selbstzweck; die Beherrschung der Bogengeschwindigkeit und des Verhältnisses zwischen Bogenzug und ¿druck je nach musikalischer Notwendigkeit, gibt ihrem Spiel staunenswerte Selbstverständlichkeit und klangliche Dichte; ihre Wachheit verleiht jeder Phrase genau umrissene Kontur . . . Ein Werk der englischen impressionistischen Spätromantik »The Lark Ascending«, »die Lerche steigt auf«, von Ralph Vaughan Williams . . . scheint ihr auf den Leib geschrieben zu sein . . . Hahns unirdische Leichtigkeit verzaubert Vaughan Williams' Naturbild.

On admire la virtuosité immaculée par laquelle Hilary Hahn domine magistralement l'écriture . . . En complément, une pièce subtile de Vaughan Williams, inspirée d'un poème de George Meredith, évoque le vol en suspension d'une alouette. Hilary Hahn y trouve une fluidité aérienne, s'y révélant à la fois plus sensible et plus détendue.

Hilary Hahn rayonne d'une juvénile conviction et défend un jeu chantant, émouvant, d'une incomparable fraîcheur.

Ancien élève surdouée du Curtis Institute de Philadelphie, elle est la plus brillante représentante de la jeune génération des violonistes américains . . . elle retrouve l'extraordinaire fraîcheur qui caractérisait ses premiers enregistrements.

. . . son ton, très personnel, fait admirablement ressortir le caractère rhapsodique de l'¿uvre. On s'étonne presque de découvrir sous un aussi jeune archet tant de noblesse . . . les lignes pures et mélodiques de «The Lark Ascending» trouvent en Hilary Hahn une interprète idéale, . . . aérienne et «féminine» . . . Pour cette musique anglaise, la soliste a la chance d'être secondée par le plus britannique des chefs, Colin Davis, qui sait merveilleusement, à la tête du Symphonique de Londres, mettre en lumière cette grande fresque orchestrale composée par Elgar; dans ce périlleux exercice, il fait aussi bien . . .