HERBERT VON KARAJAN 1960s 4790055

. . . magnificent . . . [Karajan] was so good at what he did, and that's what emerges from every one of these delectable discs. His 1963 Beethoven symphony cycle has never been surpassed. His Brahms and Richard Strauss are also sans pareil . . . Karajan was a big Sibelian . . . his "Les Sylphides" has never sounded better on disc . . . His Bartók's Concerto for orchestra and Shostakovich's Tenth are remarkable, too. And his Missa solemnis and "Creation" are also of rare quality . . . Do yourself a favour. Beg, borrow or steal the money for this collection. It's a partnership between a conductor of genius and an orchestra that played to standards unequally today.

. . . a box set of Herbert von Karajan's orchestral recordings of the 1960s for the yellow label is certainly Want List material . . . I also loved the two discs of Handel's concerti grossi.

Legendäre Einspielungen . . . in seiner Intensität, Eleganz und formalen Stringenz bleibt Karajans erster Berliner Beethoven-Zyklus unerreicht . . . Heute, nach dem Siegeszug der Alten-Musik-Szene, sollte die Distanz genügend groß sein, um auch wieder die Qualitäten zu würdigen, die Karajans Barock-Interpretationen auszeichnen. Dazu zählen Perfektion, ein vor allem bei Händel schwelgerischer Streicherklang, das souveräne Herausmodellieren der einzelnen Stimmen sowie eine meisterhafte Beherrschung der Dynamik. Nicht zu vergessen das animierte Musizieren . . . [Karajans Aufnahme des Deutschen Requiems von Brahms mit dem ätherisch schwebenden Sopran von Gundula Janowitz und dem sinnlichen Bariton Eberhard Waechters ist] nach wie vor eine Referenzeinspielung. Ebenso Haydns "Schöpfung", nicht zuletzt Fritz Wunderlichs wegen . . . Mit luxuriöserem Sound hat wohl niemand Albinonis berühmtes Adagio oder Boccherinis "La musica notturna delle strade di Madrid" zum Klingen gebracht . . . bei Strawinskys Symphonie in C oder Bartóks Konzert für Orchester bestechen nicht nur die klangliche Brillanz der Berliner Philharmoniker, sondern vor allem Karajans gestalterische Kraft. Meisterhaft, wie er Spannungen aufbaut, Höhepunkte setzt und sie anschließend wieder zurückzunehmen versteht. Musizieren auf höchstem Niveau -- mit weniger gab sich Karajan nicht zufrieden. Genau das ist auf jeder einzelnen CD dieser exemplarischen Edition nachzuhören.

. . . [den Beethoven-Zyklen] ist das Ideal eigen, die Kontraste scharf herauszuarbeiten. Form und Kontur haben bei [Karajan] stets Priorität . . . Grundsätzlich deutet sich gegen Ende der sechziger Jahre bereits am Horizont an, was Karajans Aufnahmen in den siebziger und vor allem den achtziger Jahren prägen sollte . . . Vieles wirkt im Einzelnen erlesener, gerade im Umgang mit den Holzbläsern, aber auch erfahrener . . .