MAGDALENA KOZENA French Arias Minkowski 4742142

One senses a steely determination that, allied to Kozená's questing musical imagination, will surely carve out a unique career path for her. If this really is the dawning of the age of the mezzo, Kozená looks set to be one of its jewels.

... with her gift for narrative, Kozená easily confronts the task of finding differing dramatic colours for each successive character -- a demanding feat, given the playing length of her programme and the number of chosen items that are dream rather than action pieces. And the French language has been most assiduously worked on. Her singing is completely supported by Minkowski's carefully scaled, historically aware accompaniments; the collaboration of chorus and orchestra is alert and highly motivated, an especial (and not so common) pleasure in a solo recital disc. ... Warmly recommended, especially if you have previously been a little wary of the byways of French Romantic opera.

Schöner kann man für französische Oper kaum werben.

Magdalena Kozená is a remarkable singer. Her voice is a somewhat light mezzo with many colors, and she can shade it to a whisper or impress with a fortissimo high B-flat. Her range is absolutely even from top to bottom and she never switches gears; similarly she refuses to push the voice at either end ... This entire recital -- all 78 minutes of it -- is equally impressive and thought through ... Kozená is in total control and always both interesting and lovely ... DG's production is grand: not only are the sonics remarkably clean and clear, with ideal balances between Kozená and Minkowski's wonderful Mahler Chamber Orchestra, but the producers have left a couple of seconds between tracks so we can prepare for another character. This is a brilliant disc.

The program is a winner, including a chestnut or two for good measure, but consisting in the main of fare that is as arcane as it is delightful. In this context, Ms. Kozená's light, spicy tone feels sophisticated, quintessentially French.

There's exquisite singing, the most silvery of legatos, in 'Nuit resplendissante' from Gounod's "Cinq mars" and both she and the Mahler Chamber Orchestra relish Massenet's orientalism in 'J'ai versé la poison' from "Cléopâtre" -- Kozená's octave drop into the chest on the word 'versé' is quite thrilling. This is exactly what the French repertoire has been pining for.

The choice of arias pushes her gloriously supple mezzo soprano to the upper areas of the voice type but she reveals a real feeling for this repertoire . . . The disc has been very skilfully assembled with a good showing of rare French arias alongside the tried and trusted favourites of that delicate and tricky oeuvre . . . This is a fascinating disc from one of the most promising voices today.

It's a lovely lyric mezzo-soprano, reaching from a firm chest voice . . . solid yet not hooty, up to a shining top.

There's is as much frappé as tartare in the repertoire, but that's French music for you, and Kozená leaves no doubt that she knows how to handle both. In this she is ideally partnered by the Mahler Chamber Orchestra under Marc Minkowski . . .

Extraordinarily gifted . . . Kozená's voice, in a single note soaring from treacle-textured mezzo to effervescent soprano, surely stamps her as a Violetta, Mimi, Cio-Cio San and Desdemona of the future.

. . . there's a freshness about Kozená's artistry that makes something telling of every item . . .

A classy line-up of some of the finest of a younger generation of singers . . . But it was Magdalena Kozená's disc of French arias that captured the jurors' hearts here.

Das französische Album spiegelt in besonderer Weise Kozenás Vielseitigkeit wider.

Sie machte eine der schönsten Sängerkarrieren der letzten Jahre, sie singt ebenso hinreißend Barockoper wie Massenet-Arien oder Britten-Lieder . . .

Dabei liebt die Oper immer schon die slawischen Stimmen. Weil sie das gewisse Glitzern haben. Eine davon ist Magdalena Kozená, die gerade ein funkelndes Soloalbum mit französischen Opernraritäten vorgelegt hat... Solche leidenschaftlichen Klänge, umrankt von exakt geflochtenen Verziergungsgirlanden, sonor in der Tiefe, freischwebend in der Höhe -- das hatte man lange nicht gehört. Sie machten Anna Netrebko zum Star. Wie bei der erdbeerblonden Magdalena Kozená, die so betörend wie zickig sein kann, frecher Bubi und weibchenhaft, ganz wie gewünscht. Ein individuelles Timbre, schnell überspringende Persönlichkeit, eine gute Darstellerin, klug und fleißig und eine unverwechselbar nationale Komponente, die global Punkte macht...

Eine Stimme auf dem Höhepunkt ihres Könnens.

...die Einspielung von "French Arias" ist mehr als ein richtungsweisendes Versprechen - der tschechischen Mezzosopranistin mit Wahlheimat Paris ist eine musikalische Kostbarkeit gelungen, die beim Hörer beglückende Neugierde weckt... Jede erklingt in einer spezifischen, innigen und farbenreichen Schattierung... Was die so unterschiedlichen Arien vereint, ist die beseelte Technik der Sängerin, ein gesundes Fundament, auf das sie die Gefühlspalette zwischen Freude, Frömmigkeit, Melancholie und Temperament aufbauen kann. Mit Koloraturen, Triller und Verzierungen jongliert sie fast selbstverständlich schlicht; hörbare Registerwechsel sind ihr fremd. Die Klassifizierung in Sopran- oder Mezzosopran-Partien wird in ihren Interpretationen irrelevant, denn die Kombination aus angenehm "unhektisch" flexibler Stimmführung, den perlenden Höhen und warmem, satt slawisch tiefem Timbre ist geeignet gleichermaßen für eine Carmen wie für die Angčle aus Aubers "Le Domino noir".

. . . alles bewegt sich, auch idiomatisch, auf solcher Höhe der Gesangskunst, dass jede Dublette der genannten Sängerinnen einen Mehrwert bedeutet. Und Magdalena Kozená ist auf ihr fremdem Terrain erstaunlich weit gekommen.

Ihre technische Versiertheit durch die Musik der Jahrhunderte ist bewundernswürdig, mehr noch ihr individuelles, funkelndes Timbre, die schnell überspringende Persönlichkeit... Es macht vor allem sehr viel Spaß. Das definitive Vokal-Album des Jahres.

Magdalena Kozená bezaubert mit französischen Arien des 19. und 20. Jahrhunderts . . . Nun legt sie eine CD mit französischen Arien des 19. und frühen 20. Jahrhunderts vor, sehr aufmerksam und einfühlsam begleitet vom Mahler Chamber Orchestra unter Marc Minkowski . . . Vor allem schmiegt sich das luftige, nie ins Vibrato-Süffige abgleitende Spiel des Orchesters wunderbar zum leichten Mezzo der Sängerin. Die Arien selbst . . . wären allein schon eine musikalische Entdeckungsreise wert . . . Möglicherweise erleben wir auf dieser CD einen viel allgemeineren Aufbruch in Neuland, das unter den Augen eines von der historischen Praxis der Barockmusik herkommenden Dirigenten ganz andere Konturen anzunehmen verspricht, als wir es gewohnt sind. Wenige haben es jedenfalls bisher geschafft, im Lied der Eboli aus dem 1. Akt von Verdis "Don Carlos" den vom Komponisten angesprochenen spanischen Esprit so zu seinem Recht kommen zu lassen wie Marc Minkowski.

. . . nicht das attraktive Aussehen, sondern diese nuancenreiche, weiche Stimme ist es doch, derentwegen ich beim Hören ihrer neuen CD "French Arias" (DG 474 2142) schon beim Frühstück dahinschmelze. Selten aufgenommene Arien aus dem französischen Opernrepertoire, denen sie ihren lyrisch-romantischen Stempel aufdrückt.

Kozená schlägt Larmore nach Längen im französischen Fach... Vergleichsweise verdient die von Magdalena Kozená und dem Dirigenten Marc Minkowski zusammengestellte Anthologie eine Hymne... So gelingt es Kozená, das "Chanson du voile" der Eboli und Carmens "Chanson bohčme" mit Eleganz und Verve zu singen, ohne beim Versuch der Dramatisierung zu forcieren. Imponierender als die glänzenden vokalen Stunts -- etwa die Arie der Angčle aus Aubers "Le Domino noir", der heftige Klagegesang der Concepcion aus de Fallas "L'Heure espagnole" -- sind einige in wunderbar-zarten Farben changierende Herzensergießungen: Marguerites Lied vom König in Thule aus "La Damnation de Faust" von Berlioz, Mignons "Connais-tu", Saphos "O ma lyre immortelle", die Meditation der Dulcinée aus Massenets "Don Quichotte" und das geradezu magische Solo von Massenets "Cendrillon". Eine Trouvaille ist das Lied des Nicklausse aus dem "Olympia"-Akt von "Les Contes d'Hoffmann"... In Minkowski und dem Mahler Chamber Orchestra mit seinen exzellenten Holzbläsern hat Magdalena Kozená ideale Partner.

Das Frappierende: Magdalena Kozená versteht es, mit ihrer leicht geführten, rhetorisch sorgsam operierenden, die Trennung von Sopran- und Altbereich negierenden Stimme ganz unterschiedliche Charaktere mit individueller Prägnanz zu erfassen. Gertenschlanke Chansons wie Nicklausses "O ręve de joie" (eigens orchestrierte Offenbach-Novität) sind besondere Markenzeichen für Kozenás vokalphysische Disposition. Last but not least begeistert der prickelnde Klang des Mahler Chamber Orchestra unter Minkowskis moussierender Stabführung.

... elle a conservé une belle technique et une facilité de déchiffrage impressionnante. Plus encore une évidence de l'articulation, un amour de la ligne sculpturale, qui sont devenus les premičres vertus de son chant...

... le timbre est chaleureux, l'émission égale et homogčne, l'aigu franc et le grave charnu, sans parler de cette musicalité qui, dans l'opéra comme dans l'oratorio ou la mélodie, fait de la mezzo tchčque l'une des meilleures chanteuses de notre époque.

Triomphant un peu partout en Idamante et en Chérubin, Kozená trouve le ton juste pour camper d'autres grands garçons, auquels elle pręte spontanément un charme trouble et juvénile: on ne peut ręver Stephano ("Roméo et Juliette") plus ferme et décidé, Nicklausse ("Les Contes d'Hoffmann") de plus noble tenue... Marc Minkowski est le plus attentif des accompagnateurs, sertissant, avec son sens du théâtre et sa vivacité habituels, des climats dramatiques d'une étonnante versatilité.

Magdalena Kozená séduit par sa voix de velours, sa diction travaillée et son talent dramatique. En quelques notes, elle brosse le portrait de son personnage et lui donne chair et sentiments. Radieuse Marie, voluptueuse Cléopâtre, féline Dulcinée, melancolique Mignon ou tragique Sapho, elle vit chacun de ses rôles sans jamais en forcer le caractčre... Il faut saluer le soutien orchestral de Marc Minkowski qui sait, comme ŕ l'accoustumée, installer le chant dans un evironnement musical adéquat.

. . . voici Magdalena Kozená. Avec quel art pour elle, quel bonheur pour nous! Rompue ŕ Mozart et aux rôles de jeune garçon (Idamante dans «Idoménée», Cherubin dans «Les Noces de Figaro»), la blonde Tchčque révčle ici tout son savoir-faire. Tant dans la composition du programme . . . que dans celle des personnages. La voix est belle, le timbre sensuel et délicat, l'émission naturelle et souple, la diction parfaite.

. . . idéale pour l'île, car elle parcourt toute l'étendue des affects, de la grâce légčre qui émeut les jours de spleen ŕ la douleur infinie oů l'on s'immerge plus volontiers dans les moments d'euphorie . . . ce disque ne trahira pas mon attente. J'ai dű souvent aussi en donner la référence ŕ ceux qui découvraient ce chant subtil et si présent.

Minkowski logra un sonido muy diáfano de la orquesta camerística Mahler ... Kozena ilumina con un frasco inteligente arias como «Nuit resplendissante» del Cinq Mars, o «J'ai versé le poison» de la Cléopátre, de Massenet ... su voz de centro cálido, grave amplio y nunca «poitriné», además de un luminoso agudo, tanto en forte como cuando apiana, destaca ... en arias como la bellísima «Connais tu le pays» de la Mignon, de Thomas, donde plasma con suma naturalidad el clima evocador de la aria, o bien «Ô ma lyre immortelle» de Sapho, de Gounod, en la que muestra un frasco muy sentido en el lamento por el abandono que sufre la poetisa. ... Kozena ... canta con delicadeza y humor en su cabaletta [«Ô ręve de joie ... Voyez la sous son éventail»]. ... El bańo lírico francés de Magdalena Kozena sienta bien a su voz y permite descubrir piezas del todo infrecuentes que cobran nueva vida gracias al gran talento de la mezzo checa.

Minkowski realiza una excelente labor, tratando de dar a cada pieza su carácter sonoro y dramático . . . Kozená se muestra como una cantante enormemente musical, que parece disponer de una buena técnica que le permite sortear con fortuna los pasajes de agilidad.

Un recital imprescindible en la discoteca de cualquier aficionado. ...
El acompańamiento de Marc Minkowski al frente de la Mahler Chamber Orchestra posee gran delicateza y muestra un fraseo inigualable. Ańadamos que la grabación tiene una presencia y especialidad impecable y ya estará todo dicho.

El bello color de Kozená y una dulzura natural le permiten estar espléndida en las arias más románticas del disco.

Tophits heeft zij bewust weggelaten, en gekozen voor aria's van Auber, Boieldieu, Massenet en anderen, die je zelden hoort. Ze zijn allemaal wel heel leuk of zelfs meer. Kozena zingt ze met verve en ze wordt meer dan vitaal begeleid door het Mahler Chamber Orchestra.