Anna Netrebko / In the Still of Night 4778867

. . . the touching way in which she internalizes the last line of Tchaikovsky's "To forget so soon" shows what she is capable of.

She has this music in her bones, making it a delightful recital, with agreeable Dvorák and Strauss encores.

Netrebko is in lovely voice for the whole program . . .

She does of course have a wonderfully full, firm and creamy voice, and she effectively varies the emotional pressure from one song to the next, encompassing humour and ecstasy as well as warmth and sympathy. All this can be thrilling.

Barenboim shapes the piano interludes with great sensitivity; of course, he is no mere "accompanist" . . . the adjectives I jotted down while listening were "dramatic" and "ravishing" . . . Netrebko goes from strength to strength; only a handful of singers have offered as compelling and vocally beautiful Tchaikovsky song performances . . . Barenboim, of course, is an exemplary partner. Even if you don't think you like Russian romances, I bet you'll love this recital. This is a rare treat.

The fabulous evening of music-making features glowing performances that stand with those of the young Vishnevskaya and Rostropovich.

. . . [sie] besitzt einen außergewöhnlichen Sopran von großer Klangschönheit, der über die komplette dynamische Skala und den großen Umfang ausgeglichen ist. Dunkel getönt mit gutem Volumen für eine lyrische Stimme . . . im Soundtrack zum "Bohème"-Film [passt] die Farbe der Stimme wunderbar zur Rolle . . . in den letzten Jahren ist Anna Netrebko gereift . . . Bereits mit ihrem russischen Arienalbum hat Anna Netrebko bewiesen, dass gerade die Musik ihrer Landsleute ihr besonders am Herzen liegt. Hier ruht sie ganz bei sich, erreicht schon durch den Vorteil der Muttersprachlerin eine Authentizität . . . In Rimskij-Korsakows "Was in der Stille der Nacht" dunkelt sie die Stimme ab und schafft damit viel Atmosphäre, in "Nicht der Wind, von der Höhe wehend" spannt sie weite melancholische Bögen und evoziert in "Auf den Höhen Georgiens" ein klingendes Landschaftsgemälde. Auch das exotische "Gefangen von der Rose, singt die Nachtigall" hüllt sie in einen schmerzlich-schönen Gesang von berührender Schlichtheit -- mit einer ergreifenden Vokalise am Ende. Barenboim steuert viel impressionistische Stimmung bei . . .

Hier hatten sich . . . zwei Musiker zusammengetan, die der hohe künstlerische Anspruch eint. Klangschön, technisch souverän und ausdrucksstark zugleich -- und dabei ganz ohne außermusikalische Mätzchen -- präsentierten sie diesen Streifzug durch das russische Liedgut des späten 19. Jahrhunderts, boten gut eine Stunde Musik voll sinnlicher Schönheit und -- wo gefordert -- auch voll zarter Melancholie. Dass diese Musikstücke oft Opern en miniature entsprechen, kam beider Temperament sicher entgegen, erweist sich jedoch in keinem Moment als störend . . . Die runde Fülle ihrer Mittellage, sowie die zunehmende dramatische Kraft der Stimme machen neugierig auf neue Aufgaben im lyrischen Fach . . .

Erstaunlich, was ihr prächtiger Opernsopran auf diesem Salzburger Live-Mitschnitt 2009 für zarte, vorwiegend leise Nuancen entwickelt . . . generös, souverän und mit Verve begleitet von . . . Daniel Barenboim. Ein Album fürs Herz.

Hier ruht sie ganz bei sich, erreicht schon durch den Vorteil der Muttersprachlerin [Authentizität] . . . In Rimskij-Korsakows "Was in der Stille der Nacht" dunkelt sie die Stimme ab und schafft damit viel Atmosphäre, in "Nicht der Wind, von der Höhe wehend" spannt sie weite melancholische Bögen und evoziert in "Auf den Höhen Georgiens" ein klingendes Landschaftsgemälde. Auch das exotische "Gefangen von der Rose, singt die Nachtigall" hüllt sie in einen schmerzlich-schönen Gesang von berührender Schlichtheit. Barenboim steuert viel impressionistische Stimmung bei . . .

. . . das bernsteinfarbene Timbre hat an Farbe gewonnen.

. . . die Aufnahme verdient das Prädikat "außergewöhnlich" . . . stets trifft Anna Netrebko den rechten Ton und erzählt mit ihrer dunklen, aber farbenreichen Stimme von verführerischen, liebenden, träumenden, verlassenen und sich in Sehnsucht verzehrenden Frauen . . . Die Kunst der feinen Nuancierung, mit der Anna Netrebko diese Lieder zum Leben erweckt, findet in Daniel Barenboims subtilem Klavierspiel ein kongeniales Pendant. Wie er mit wenigen Tönen -- einige Akkorde hier, ein Arpeggio dort -- atmosphärisch dichte Stimmungen aufbaut, ist meisterhaft. Ein großer Salzburger Abend -- und ein wichtiges Tondokument!