WUNDERLICH Life and Legend DVD-VIDEO 0734202

Many interesting snippets are included . . . The film flows well enough . . . What we have is an interesting picture of one admirable tenor . . . It should entice more than the tenor's admirers.

. . . wenn es um die Beschreibung der Stimme geht, um das Besondere, das Einzigartige der vokalen Physiognomie, fällt das Urteil so einheitlich wie eindeutig aus: Niemand habe je die Natürlichkeit, die (scheinbare) Naivität, die ungezwungene clarté erreicht, die den Gesangsstil Wunderlichs so unverkennbar charakterisierten. Brigitte Fassbaender, einst seine Kollegin im Ensemble der Bayerischen Staatsoper, umriss das Phänomen so: "Er hatte ein Timbre, das einem unmittelbar zu Herzen ging. Er sang immer, als sei es das letzte Mal." . . . Das Bild des hochbegabten, gleichwohl unkomplizierten Künstlertyps, an dem alle Hysterien und Exzentrizitäten des Musikbetriebs abperlten, bestätigen auch die zu Wort kommenden Zeitzeugen. . . stets wirkt Wunderlich so präsent, als sei er eben erst aus dem Leben gerissen worden . . . Die Magie des mühelos strömenden Wunderlich-Tons -- sie bleibt auch vier Jahrzehnte nach seinem frühem Tod ein Geheimnis.

. . . eine sehenswerte Dokumentation.

Dank der Weitsicht des Autorenteams verliert sich der Film nicht in privaten Details, sondern zeigt die vielen Gesichter des Tenors . . . Gut gewählte Musik-Ausschnitte und unaufdringliche Spielszenen (u.a. beim Treppensturz) helfen, die Lücken der Imaginationskraft zu füllen. Der dramaturgisch gut gebaute, teilweise sehr berührende Film wird in der vorliegenden DVD-Version durch umfangreiches Bonus-Material ergänzt . . . Um es mit Rolando Villazón zu sagen: "Er klingt so aktuell. Wenn man ihn den Leuten vorspielen würde, die ihn nicht kennen, würden sie sagen: wo singt der Mann, wo kann ich ihn hören?"

Hier wird schlagartig klar, was die einmalige Faszination Wunderlichs ausmacht. Anneliese Rothenberger hat schon Recht: Wunderlich war der Beste, einen Nachfolger gibt es bis heute nicht.

. . . de nombreuses archives familiales le rendent intensément émouvant.

. . . phénoménale: deux moments d'un Maestro di musica de Pergolèse de Vienne 63, d'un toupet vocal, d'une vaillance exubérante, qui justifie le témoignage de Villazón, merveilleux de sympathie et de compréhension admirative. Car c'est surtout des témoignages qu'on a recueillis ici . . . Le plus intéressant, c'est évidemment la veuve de Wunderlich qui nous le livre: vue d'intimité toutes simples. Leçon de simplicité et de vérité, qui ne cherche pas à cacher que le Wunderlich "liedersänger" n'était encore qu'au seuil de sa recherche, et qui laisse paraître les minuscules pailles de legato qui déjà menaçaient imperceptiblement la tenue de la voix du Bon Dieu.