BRAHMS The Violin Sonatas / Zukerman, Barenboim

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JOHANNES BRAHMS

Violin Sonatas
op. 78 · op. 100 · op. 108

»F.A.E« Sonata WoO post. 2

Viola Sonatas
op. 120 Nos. 1 & 2
Pinchas Zukerman
Daniel Barenboim
Int. Release 01 Apr. 1998
2 CDs / Download
0289 453 1212 5 2 CDs ADD GTA2


Liste de titres

CD 1: Brahms: The Violin Sonatas

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Sonata for Violin and Piano No.1 in G, Op.78

Sonata for Violin and Piano No.2 in A, Op.100

Sonata for Violin and Piano No 3 in D minor, Op.108

Sonatensatz "FAE sonate" Op.5

11.
0:00
5:38

Pinchas Zukerman, Daniel Barenboim

Durée totale de lecture 1:18:20

CD 2: Brahms: The Viola Sonatas

Johannes Brahms (1833 - 1897)
Sonata for Clarinet and Piano No.1 in F minor, Op.120 No.1

Sonata for Clarinet and Piano No.2 in E flat, Op.120 No.2

Pinchas Zukerman, Daniel Barenboim

Durée totale de lecture 45:31

. . . Zukerman, wenn er Bratsche spielt wie hier, finde ich einfach himmlisch. Die Aufnahme kenne ich seit meiner Kindheit in Israel. In meinem Weltbild war sie sozusagen mein Nordpol. Da zeigt mein Kompass hin . . . Zukerman spielt Brahms auf eine sehr orchestrale Art und Weise. Das Harmonische ist für ihn sehr wichtig. Auch die Konstruktion. Das kommt Brahms, besonders dem späten, [sehr zugute] . . .

Kulenkampff/Solti: Eine aufrichtige, in sich geschlossene Interpretation ist hier entstanden, die dokumentarischen Wert besitzt.
Suk/Katchen: . . . eine legendäre Aufnahme, die sich als eine Referenz bis heute im Katalog gehalten hat, ein Glücksfall . . . Suk und Katchen finden in dieser Einspielung zu einer beglückenden Interpretation, die maßgeblich auch von der anziehenden Tongebung des Geigers geprägt ist. Suk, der sich in den sechziger Jahren in die Weltspitze gespielt hatte, steht hier im Zenit seines Könnens, singt seinen Part mit hochromantischem Ton, dessen Markenzeichen das intensive, eng schwingende Vibrato ist.
Zukerman/Barenboim: Zukerman gestaltet jugendlich-kraftvoll, ohne pauschal zu sein, eine größere tonliche Intensität ist auf einer Geige kaum vorstellbar.
Dumay/Pires: Von einer faszinierenden klanglichen und dynamischen Differenziertheit lebt die Aufnahme mit Augustin Dumay und Maria João Pires. Es ist eine der subtilsten Darstellungen des Sonatenzyklus überhaupt, selten hat man die Zartheiten dieser Musik, aber auch ihre Erzählqualität so intensiv wahrgenommen. Es scheint, als wollten Dumay und Pires jeden Ton noch einmal wenden, um eine weitere kleine Schönheit zu entdecken.