HAYDN Die Schöpfung Karajan

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JOSEPH HAYDN

Die Schöpfung · The Creation
Gundula Janowitz · Fritz Wunderlich
Kim Borg · Hermann Prey
Wiener Singverein
Wiener Philharmoniker
Herbert von Karajan
Int. Release 03 May. 2004
2 CDs / Download
CD ADD 0289 474 9552 9 GM 2 MONO
Live recording from Salzburg, 1965


Liste de titres

CD 1: Haydn, J.: The Creation (Die Schöpfung)

Franz Joseph Haydn (1732 - 1809)
The Creation (Die Schöpfung), H.XI/II

Sung in German (Trans. G. van Sweiten)

Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan

Part 1 (Sung in German)

Fritz Wunderlich, Kim Borg, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan, Singverein Der Gesellschaft Der Musikfreunde, Reinhold Schmid, Oskar Peter

Fritz Wunderlich, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan, Singverein Der Gesellschaft Der Musikfreunde, Reinhold Schmid, Oskar Peter

Kim Borg, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan, Gerhard Steeger

Gundula Janowitz, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan, Singverein Der Gesellschaft Der Musikfreunde, Reinhold Schmid, Oskar Peter

Kim Borg, Herbert von Karajan, Gerhard Steeger, Unknown Cello Player

Kim Borg, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan

Gundula Janowitz, Gerhard Steeger, Unknown Cello Player, Herbert von Karajan

Gundula Janowitz, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan

Fritz Wunderlich, Gerhard Steeger, Unknown Cello Player, Herbert von Karajan

Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan, Singverein Der Gesellschaft Der Musikfreunde, Reinhold Schmid, Oskar Peter

Fritz Wunderlich, Gerhard Steeger, Unknown Cello Player, Herbert von Karajan

Fritz Wunderlich, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan

Gundula Janowitz, Fritz Wunderlich, Kim Borg, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan, Singverein Der Gesellschaft Der Musikfreunde, Reinhold Schmid, Oskar Peter

Durée totale de lecture 38:14

CD 2: Haydn, J.: The Creation (Die Schöpfung)

Franz Joseph Haydn (1732 - 1809)
The Creation (Die Schöpfung), H.XI/II

Sung in German (Trans. G. van Sweiten)

Part 2 (Sung in German)

Gundula Janowitz, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan

Kim Borg, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan

Kim Borg, Gerhard Steeger, Unknown Cello Player, Herbert von Karajan

Gundula Janowitz, Fritz Wunderlich, Kim Borg, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan

Gundula Janowitz, Fritz Wunderlich, Hermann Prey, Kim Borg, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan, Singverein Der Gesellschaft Der Musikfreunde, Reinhold Schmid, Oskar Peter

Kim Borg, Gerhard Steeger, Unknown Cello Player, Herbert von Karajan

Kim Borg, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan

Fritz Wunderlich, Gerhard Steeger, Unknown Cello Player, Herbert von Karajan

Fritz Wunderlich, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan

Kim Borg, Gerhard Steeger, Unknown Cello Player, Herbert von Karajan

Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan, Singverein Der Gesellschaft Der Musikfreunde, Reinhold Schmid, Oskar Peter

Gundula Janowitz, Fritz Wunderlich, Kim Borg, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan

Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan, Reinhold Schmid, Oskar Peter

Part 3 (Sung in German)

Fritz Wunderlich, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan

Gundula Janowitz, Hermann Prey, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan, Reinhold Schmid, Oskar Peter

Gundula Janowitz, Hermann Prey, Gerhard Steeger, Unknown Cello Player, Herbert von Karajan

Gundula Janowitz, Hermann Prey, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan

Fritz Wunderlich, Gerhard Steeger, Unknown Cello Player, Herbert von Karajan

Gundula Janowitz, Fritz Wunderlich, Hermann Prey, Kim Borg, Wiener Philharmoniker, Herbert von Karajan, Singverein Der Gesellschaft Der Musikfreunde, Reinhold Schmid, Oskar Peter

Durée totale de lecture 1:06:15

As the last event at the 1965 Salzburg festival, Herbert von Karajan conducted his Viennese forces in a performance of Haydn's oratorio "Die Schöpfung" (The Creation), universally acclaimed as magnetic. We have glowing proof of that judgment in a live recording by Austrian Radio . . . The radio sound is in mono only, but gives splendid weight and contrast to choir and orchestra as well as the soloists.

Karajan's direction is exactly as in the studio: majestic, broadly paced without being inert, vast in dynamic range, always considerate to his soloists, unerring in its preparation and clinching of climaxes.

A vivid live account with inspired soloists.

Endlich. Endlich gibt es diese legendäre Schöpfung offiziell . . . Sopranistin Gundula Janowitz singt wirklich engelsgleich ihren Gabriel; mit Bariton Hermann Prey gibt sie zudem ein ideales Menschenpaar Eva und Adam. Ihr unaufgesetzt naiver Auftritt im dritten Teil berührt im Innersten. Noch nachhaltiger indes beeindruckt wieder einmal Fritz Wunderlich. Begeistert in einem Moment die schiere Schönheit und Strahlkraft der Stimme -- vor Publikum noch leuchtender als in steriler Studio-Atmosphäre --, so fasziniert im nächsten die ungekünstelte Zartheit sanfter Pastelltöne. Zum Niederknien. Schön, dass uns diese Schöpfung bewahrt wurde.

Der Mono-Mitschnitt unter Karajan (1965) ist top aufbereitet, klangsatt, gut durchhörbar . . . die Stimmen überzeugen immer noch: Gundula Janowitz quellklar, Hermann Prey taufrisch. Wunderlich? Brillant.

Die Veröffentlichung der von Herbert von Karajan zum Abschluss der Salzburger Festspiele 1965 dirigierten "Schöpfung", mit der die Deutsche Grammophon ein bedeutendes Dokument ihres einstigen Hauskünstlers offiziell zugänglich macht, ist in jeder Hinsicht ein außerordentlicher Gewinn . . . Er trifft, wie ein Kritiker festhielt, den "zwischen Strenge und Naivität angesiedelten Stil der Musik". Und er trifft diesen Ton so kompromisslos überzeugend, dass selbst diejenigen, die dem Werk distanziert gegenüber stehen, von dieser Aufführung und ihrer unbedingten Hingabe gebannt sein müssen. Ideal das Ensemble. Gundula Janowitz und Hermann Prey als Eva und Adam . . . und dann natürlich Fritz Wunderlich als Uriel, der gleich mit seiner ersten Arie "Nun schwanden vor dem heiligen Strahle" eine ebenso überzeugende Verbindung von Naivität und Natürlichkeit, von seraphischer Klangschönheit und Reinheit trifft, wie sie auch Karajan in dieser Aufführung anstrebt. In Uriels Rezitativen ist Wunderlich ein plastisch gestaltender Erzähler, in den Arien ein sich verströmender Himmelsbote.

Herbert von Karajan kostete mit den Wiener Philharmonikern die ganze Bandbreite dieser Komposition in allen lautmalerischen Feinheiten und prachtvollen Ausschweifungen aus. Der Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde Wien legte mit gewohnter Akkuratesse und dynamischer Flexibilität den gesanglichen Grundstein für eine geschlossene und in sich stimmige Interpretation des Panoramas über die Entstehung des Menschen und vieler reizender Details unseres Planeten. Karajan hatte ein Solistenquartett zusammengestellt, das auch heute noch Maßstäbe setzt. Allen voran Fritz Wunderlich, der seine gesamte Mozart-Erfahrung zu nutzen versteht und mit nie ermüdender Musikalität auch die kleinsten Nuancen seiner Partie mit Leben erfüllt. Das ist Oratoriengesang in seiner Vollendung: Die Erzählhaltung bleibt vornehm gewahrt, die große Linie wird nie geopfert und die Akzente und vielfältigen stimmungsmäßigen Schattierungen ergeben sich natürlich aus dem Kontext . . . Gundula Janowitz als Erzengel Gabriel singt sich im Verlauf der Matinee in ihre gewohnte Form. Die Stimme steht in ihrer vollen Blüte, sie klilngt glockig und glänzend, die schnellen Notenwerte machen keine Mühe . . . Als das I-Tüpfelchen dieser Luxusbesetzung ist der Einsatz von Hermann Prey als Adam anzusehen. Gewohnt entspannt verströmt er den ihm eigenen Wohllaut.

Ein groß besetztes Haydn-Oratorium unter Herbert von Karajan. Groß auch die Sänger dieses Abschlußkonzerts der Salzburger Festspiele 1965, allen voran Fritz Wunderlich und der im Pianissimo kammermusikalisch anmutende Singverein der Gesellschaft der Musikfreunde. Die Piani und den volkstümlichen Ton hört man mit Vergnügen.

Wunderlichs überrumpelnde jugendliche Verve oder die Mühelosigkeit seiner hohen Töne hervorzuheben, hieße Eulen nach Athen zu tragen. "In vollem Glanze steiget jetzt die Sonne" und Wunderlichs Jahrhundertstimme strahlt mit ihr um die Wette. Auch Gundula Janowitz hört man hier "at her best" . . . Karajans Dirigat . . . ist absolut überzeugend und weniger von einem eruptiven Schöpfungsakt geprägt als von einer weihevollen Ehrfurcht vor dem Entstandenen.

Sans doute le chef-d'¿uvre choral de Haydn, inspiré par l'épopée haendélienne. Une fastueuse glorification de Dieu, mais aussi de l'être humain influencée par les Lumières. La parure orchestrale et l'écriture concertante solos-ch¿ur sont d'une ingéniosité et d'une beauté renversantes. La gravure de Karajan est vielle de quarante-quatre ans mais personne n'en a égale la somptuosité, et l'affiche vocale est inouïe.

. . . un Karajan sabio dosificador de intensidades, que sabe alternar magistralmente delicadeza e intimidad, con momentos de un despliegue sonoro brillante y en ocasiones, como en el final, hasta tremendamente contundente. En los solistas se encuentra a una Gundula Janowitz exquisita y luminosa, un estupendo Fritz Wunderlich que canta con naturalidad y gran línea y un Hermann Prey siempre expresivo y preciso en los acentos y poseedor de una depurada musicalidad. . . . La Filarmónica de Viena, como no podía ser menos, es un transparente lujo y los miembros del Wiener Singverein llevan a cabo una prestación potente y flexible.

La riquísima concepción de Karajan es sin duda romántica pero nunca pesante, porque coros y orquesta ¿espléndidos ¿ se ven constantemente requeridos por una batuta "engagé" como pocas veces a la busca de una extraordinaria variedad de pulsación, tiempos, atmósferas y colores, que logran alcanzar cimas de expresividad. Como colofón, un cuarteto vocal mítico, galvanizado por el primoroso refinamiento de los acompañamientos.

... podemos hoy escuchar en magníficas condiciones sonoras ese concierto que pone de manifiesto el altísimo nivel musical conseguido por el director frente a la Filarmónica de Viena, un instrumento incomparable que nos ofrece un fresco épico de la creación del mundo partiendo del titanesco, pero controlado, caos inicial hasta el momento de mágica y perdurable eternidad que representa el célebre dúo de Adán y Eva. Una versión que revalida su clásico registro, pero que además tiene la vida y la espontaneidad del directo, y sobre todo la versión completa de Uriel cantada por un soberbio Wunderlich que demuestra su total dominio tanto de las arias, cantadas desde el centro mismo del meollo espiritual, como de los recitativos, esculpidos con una soberbia elegancia. De Janowitz decir que nunca su voz sonó más etérea y luminosa, representación carnal de lo angélico, de la inocencia del génesis. Maravilloso también Prey, en su mejor momento vocal, que confiere una total humanidad y fisicidad al papel de Adán, que canta sin atisbos metafísicos, con la simplicidad con la que abordaría un Volkslied. Muy bien también el extraordinario bajo Kim Borg, poco habitual de los Festivales de Salzburgo, ... que completa un cuarteto que hoy en día no nos atreveríamos ni a soñar.
El concurso espectacular de los Wiener Singverein, en un momento más que óptimo, acaba de perfilar una grabación que ya es de hecho una de las referencias insoslayables de la obra de Haydn. Recomendado.