PIOTR BECZALA Mein ganzes Herz

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PIOTR BECZALA
Mein ganzes Herz

Richard Taubers größte Erfolge
Anna Netrebko · Daniela Fally
Avi Avital
Berlin Comedian Harmonists
Royal Philharmonic Orchestra
Lukasz Borowicz
Int. Release 24 May. 2013
1 CD / Download
German version:
0289 479 1399 3 CD DDD GH
International version:
CD DDD GH
Piotr Beczala
"Mein ganzes Herz - Richard Taubers größte Erfolge"


Liste de titres

Franz Lehár (1870 - 1948)
Das Land des Lächelns

Act 2

Piotr Beczala, Duncan Riddell, Royal Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz

Rudolf Sieczynski (1879 - 1952)
Piotr Beczala, Royal Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz

Franz Lehár (1870 - 1948)
The Merry Widow (Die lustige Witwe)

Act 2

Anna Netrebko, Piotr Beczala, Duncan Riddell, Royal Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz

Paganini

Act 2

Piotr Beczala, Duncan Riddell, Royal Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz

Emmerich Kálmán (1882 - 1953)
Gräfin Mariza - Operetta in 3 Acts

Act 1

Piotr Beczala, Royal Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz

Richard Tauber (1891 - 1948)
Der singende Traum

Piotr Beczala, Richard Tauber, Duncan Riddell, Royal Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz

Robert Stolz (1880 - 1975)
Piotr Beczala, Royal Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz

Franz Lehár (1870 - 1948)
Giuditta

Act 1

Piotr Beczala, Duncan Riddell, Berlin Comedian Harmonists, Royal Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz

Robert Stolz (1880 - 1975)
Piotr Beczala, Avi Avital, Duncan Riddell, Royal Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz

Erwin Ralph (1896 - 1943)
Piotr Beczala, Royal Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz

Sigmund Romberg (1887 - 1951)
The Student Prince

Arranged By Paul Bateman

Piotr Beczala, Berlin Comedian Harmonists, Royal Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz

Robert Stolz (1880 - 1975)
Carl Böhm (1844 - 1920)
Piotr Beczala, Royal Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz

Franz Lehár (1870 - 1948)
Paganini

Act 2

Piotr Beczala, Daniela Fally, Royal Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz

Das Land des Lächelns

Sung in English

Act 2

Piotr Beczala, Duncan Riddell, Royal Philharmonic Orchestra, Lukasz Borowicz

Durée totale de lecture 1:00:26

The surprise is the beautiful, rarely recorded "Still wie die Nacht" . . . This disc will send Besczala's stock soaring . . .

The brilliant Berlin Comedian Harmonists join in for Romberg's "Overhead the Moon is Beaming" . . . Beczala is a wonderful tenor, with a strong and clear voice . . . it's a welcome tribute to an extraordinary tenor who gave voice to the soul of his era.

. . . [Beczala] singt diese Musik ohne Drücker, unverkitscht und natürlich, als seien es Arien von Mozart. Besser, perfekter und geschmackvoller kann das derzeit niemand . . . Der beste Techniker ist er allemal.

Piotr Beczala ist ein prachtvoller Tenor, dessen weiche, lyrische Stimme von schönem Metall gerahmt ist . . . viel Schmelz und Kraft . . . "Lippen schweigen" im Duett mit Anna Netrebko. Wie sie hörbar amüsiert darüber staunt, was sie hier eigentlich tut, das fasziniert.

. . . [Beczala trifft] den arglosen, humorvollen Ton, den es für diese traumhaften Melodien braucht. Man muss schon ziemlich abgebrüht sein, um beim Hören keinen Spaß zu haben . . . Beczala [lässt] keine Wünsche offen, man entdeckt sogar ungeahntes Kraftpotenzial: Bei einigen dramatischen Schlussfiguren erinnert seine Stimme verblüffend an den berühmten Wagner-Tenor James King. Insgesamt ist dieses Album das Unterhaltsamste, was in diesem Jahr bisher bei der Deutschen Grammophon erschienen ist.

. . . Alltime-Classics wie "Ob blond, ob braun, ich liebe alle Frau'n" (Robert Stolz), bei denen sich Beczala als einfühlsamer Interpret erweist, machen mit ihrer heiteren Stimmung und ihrem altmodischem Schmalz einfach Laune.

Mit seinem schlackenfreien, in der Höhe leuchtenden Tenor ist Piotr Beczala derzeit bestens geeignet, Operette und damit insbesondere auch die von Richard Tauber gesungenen Stücke zu interpretieren. Schon gleich zu Beginn nimmt er mit seinem schönen, wiedererkennbaren Timbre und dem strahlenden Glanz in der Höhe für sich ein, was in der effektvollen Eröffnungsnummer, Lehárs "Dein ist mein ganzes Herz", bestens zur Geltung kommt und später in Sachen Spitzentöne bei "Wien, Wien, nur du allein" noch effektvoller wirkt . . . [eine] rundum überzeugende CD . . .

. . . einer der besten lyrischen Tenöre unserer Zeit . . . Mit dieser CD liefert Piotr Beczala den Beweis dafür, dass die Schmachtfetzen von Stolz und Lehár keinesfalls kitschtriefend sein müssen, wenn man die Musik nur ernst nimmt. Hört man sie dann noch von einer derart prachtvollen Tenorstimme, kann man sich dem Operettenzauber kaum entziehen. Mit betörendem Timbre und strahlenden Spitzentönen wandelt Beczala gekonnt auf der Grenze zwischen Kunst und Kitsch.

Die Trauben Taubers hängen hoch, doch Piotr Beczala meistert . . . die altbekannten Arien bestens . . . Er vertraut seinem wunderschönen Timbre, seiner klugen Stimmgebung und seiner famosen Technik. Der Pole übertreibt nie, ironisiert nicht, sondern singt die Arien, als wären es Schubertlieder.

. . . [Piotr Beczalas Reverenz an Richard Tauber] macht offensichtlich, dass sich hinter vordergründiger Leichtigkeit und zur Schau gestellter Idylle Abgründe auftun, die überspielt werden sollen. Sentimentale Schwelgerei verschmilzt unversehens mit pechschwarzer Melancholie zu einer Einheit, die schaudern lässt . . . Diese Vielschichtigkeit der Operettenwelt ist durch die ganze CD hindurch spürbar. Da wird kein nostalgisches Fest der Evergreens gefeiert, sondern ein komplexer Stil in seinen Facetten ausgeleuchtet. Ein veritabler Coup gelingt zudem mit einem Duett Beczalas mit Tauber, dem eine Aufnahme Taubers aus dem Jahr 1934 zugrundeliegt.

. . . [das Duett "Lippen schweigen" aus Franz Lehárs Operette "Die lustige Witwe"]: zweifellos ein Höhepunkt der CD . . . Operette funktioniert nur dann hervorragend, wenn sie von hervorragenden Interpreten gesungen wird. Das demonstriert Piotr Beczala eindrucksvoll mit seiner Richard Tauber-Hommage.

Beczala gehört zu den kultiviertesten Vertretern des lyrischen Fachs der Gegenwart. Und zu den vielseitigsten . . . Beczala besitzt Gespür für "Tauberismen", für dessen unverwechselbare große und kleine artikulatorische Raffinessen. Und er hat die strahlendere Höhe, was das virtuelle Duett bei Taubers Komposition "Du bist die Welt für mich" unterstreicht . . . die CD [beweist], dass Operette nicht tot sein muss. Anna Netrebko unterstreicht das bei Lehárs "Lippen schweigen" mit geschmeidigem Stimmeros . . . Das Londoner Royal Philharmonic Orchestra akkompagniert unter Lukasz Borowicz akkurat, mitunter sogar sinnlich: viele Herzen für zwei Tenöre.

Piotr Beczalas Tenor gehört heute zu den erlesensten Stimmen im lyrischen Fach. Eine satte Mittellage mit gutem metallischem Kern bildet die Basis für eine glänzende hohe Lage voller tenoralem Schmelz . . . [eine] flexible Stimme und ein exquisites Gespür für die Phrasengestaltung . . . Beczala überrumpelt weniger durch emotionale Emphase . . . sondern durch kultivierten Gesang auf einem Niveau, wie man es heute nur selten zu hören bekommt bei Tenören.

Die Spitzentöne sind strahlend, die Tiefe voll und kernig . . . viel charakteristisches und persönliches Gestalten . . . Unbedingt hervorzustreichen ist, wie Beczala es fertig bringt, mit den ihm zur Verfügung stehenden stimmlichen Mitteln die einzelnen Stücke zu differenzieren sowie mit Farben in erster Linie die Stimmungen und Situation zu präzisieren. Rundherum also eine gelungene Produktion, die durch das inspirierte Dirigat von Lukas Borowicz und das engagierte Spiel des Royal Philharmonic weiter aufgewertet wird . . . Danke, Piotr Beczala, dass Sie sich mit so viel Engagement und soviel Talent diesem Repertoire widmen. Hoffentlich kann diese CD die von der Schallplatte sträflich vernachlässigte Welt der Operette wieder zu neuem Leben erwecken.

. . . [die] stimmlichen (und sprachlichen) Anforderungen beherrscht Piotr Beczala mit einer geradezu schlafwandlerischen Sicherheit. Die Klarheit dieser Tenorstimme, ihre virile Kraft und ihre lyrische Geschmeidigkeit, nicht zu reden von der strahlenden Höhe, das bekommt . . . Kálmán, Stolz, Lehar und Konsorten [famos] . . . Die Eleganz der Phrasierung, der beseelte Ausdruck, das beschwingte Feuer -- das alles erreicht und bewegt den Zuhörer unmittelbar: Gesangskunst ohne alle Künstelei . . . es profitieren die Operettenlieder und -arien von einem vielsagenden, aber gleichzeitig unaufdringlichen Lächeln in der Stimme. Manchmal meint man hier gar, Fritz Wunderlichs legendäre Träne zu hören. Gibt es ein größeres Kompliment?