KLEIBER Complete Recordings 4778826

. . . the Tristan contains some remarkable things . . . while the tingling theatricality of the Freischütz has never been bettered on disc . . . Even after more than 30 years the two Beethoven performances, of the Fifth and Seventh Symphonies, seem as fresh and energised as they ever did, while Brahms's Fourth Symphony, full of detail and with an extraordinary sense of architectural logic, has not been surpassed since . . . This is an extraordinary collection of performances.

There's not a single performance that is less than captivating . . . The Beethoven performances arc justly famous: the Fifth Symphony is among the greatest studio recordings ever made of the work and the Seventh is at a similar level. The Brahms is radiant, while the Schubert symphonies include a very sprightly Third, and an 'Unfinished' that has extraordinary brooding intensity . . . it's lard to imagine a much better "Traviata", let alone a better-conducted one: the orchestral detail is wonderfully vivid . . . Kleiber ' s conducting draws sensational sound from the Dresden Staatskapelle, with pacing so natural as to seem faultless . . . His theatrical instincts, and the Dresden Staatskapelle's playing, are the keys to the success of this performance.

Gerade diese emphatische Kunst des Dirigierens, dieses bedingungslose Sich-Ausliefern an die Musik war es, das beim Publikum nicht selten Gefühle von euphorischer Glückseligkeit auslöste.

Alle hier versammelten Einspielungen genießen Legendenstatus, sowohl jene sinfonischen Repertoires als auch die Opern-Aufnahmen. Das Musizieren der Orchester und SängerInnen ist stets befeuert von Carlos Kleibers in bestem Sinne musikantischem Impuls, und gleichzeitig ist zu erleben, wie der Dirigent selbst aus der beinahe einzigartigen Akribie, mit der er probte und noch jedes Detail mit Leben und Sinn zu versehen verstand, gleichsam Funken schlägt . . . Jahre bevor Vertreter historisch informierter Aufführungspraxis den Versuch machten, Beethovens Sinfonien unter historisch-orientierten Vorzeichen neu zu lesen, spielte Kleiber mit den Wiener Philharmonikern die Sinfonien Nr. 5 und 7 in einer seinerzeit fast unerhört rhythmisch straffen und feurig-drängenden Weise ein. Die Herausarbeitung jedes Details des Notentextes, das sich später Hogwood, Norrington, Goodman, Brüggen und Gardiner auf die Fahnen schrieben, ist hier bereits eingelöst ¿ doch im Gegensatz zu manchem seiner mit spitzfingriger Distanziertheit agierenden Nachfolger mit ungeheurer Tiefenschärfe und Verve. Jede artikulatorische und dynamische Schattierung ist hier genauestens umgesetzt und in einen spannungsvoll pulsierenden musikalischen Strom eingebettet, dessen Zielgerichtetheit unweigerlich gefangen nimmt. (Gleiches gilt auch für die ebenfalls legendäre Aufnahme der Vierten Sinfonie von Brahms und Schuberts Dritter Sinfonie und der 'Unvollendeten'.) Neben rhythmischer Spannkraft, artikulatorischer Differenzierung und dynamischem Feinschliff sind es jedoch nicht zuletzt eine plastische Phrasierungskunst und eine meisterliche orchestrale Balance, die hier für sich einnehmen . . . Webers 'Freischütz', Wagners 'Tristan und Isolde', Strauß' 'Fledermaus' und Verdis 'Traviata' ¿ all diese Aufnahmen wissen seit ihrem Erscheinen zu begeistern. Denn Kleibers Nachspüren jeder Ausdrucksnuance, von den Orchestern und Sängern so minutiös und lebendig umgesetzt, ist Garant einer hoch expressiven Nachzeichnung der Handlung. Kleiber trifft in der 'Fledermaus' einen selten erreichten süffigen Ton, peitscht im 'Freischütz' dunkel-dräuende Unterströme auf und überführt dank Margaret Price und René Kollo Wagners 'Tristan' in der Tat in einen ebenso flüssigen wie klangfarblich rauschhaften 'deutschen Belcanto' . . . Es sind und bleiben Sternstunden, die sich den Hörern hier bieten. Wem am musikalischen 'Inhalt' interessiert ist, kommt mit dieser Box voll auf seine Kosten.

La valeur . . . est immense. Grâce au velours incandescent de la baguette du maestro, Ileana Cotrubas rivalise avec La Callas dans La Traviata, et surtout Margaret Price s'impose en studio dans le rôle de Isolde pour un Tristan wagnérien inoubliable, en humanité et en poésie . . . C'est dire l'instinct infaillible du musicien qui savait détecter et favoriser l'essor dramatique des timbres, tout en ciselant la parure et les mille miroitements de son orchestre (Staatskapelle de Dresde ou Wiener Philharmoniker). Réédition majeure. Carlos Kleiber a fait de l'acte interprétatif un engagement total, une aventure excitante et grâce à l'enregistrement, une série de réussites indiscutables . . . Tout chez Carlos Kleiber relève du génie de l'instant choisi car tout ici est l'aboutissement d'un travail exemplaire . . . tout indique l'exemplarité d'une direction fine et nuancée qui fait son miel de chaque épisode expressif; à la cohérence de la vision musicale répond le réalisme poétique de chaque chanteur dont le chef a saisi la particularité agissante du timbre et du jeu vocal. Cotrubas, Kollo, Price, Prey, Varady trouvent sous sa direction un accomplissement dans leur carrière respective: le maestro leur apporte un tapis instrumental palpitant qui dans l'unité et l'architecture de la musique souligne et valorise leur talent d'acteur . . . l'élégance et le souci du détail comme le souffle de l'architecture dont était capable Kleiber électrisent un orchestre avec lequel il sait développer d'étonnantes affinités . . . il s'agit d'une trilogie légendaire qui montre combien le chef demeure l'interprète immense du génie musical viennois.

Classiques de toute discothèque depuis leur parution, ne détaillons pas, achetons vite avant rupture de stock . . . Chaque minute parle d'emblée aux générations futures.