FRITZ WUNDERLICH Live on Stage 4779109

Just listen to the smooth, light-as-a-feather line Wunderlich achieves in "Il mio tesoro" from Mozart's "Don Giovanni" . . . The aria is a nightmare of difficulties, but Wunderlich's sound is effortless. The music lives freely in the air. After hearing that, it's hard to name a better Mozart singer from his generation. It's just too bad we couldn't have had more . . . Thanks to glorious recordings like this, Wunderlich will never cease.

Wunderlich displayed refinement and musical intelligence through a voice of ardor and tonal beauty . . . Wunderlich is here in all his glory.

The pearl of great price: the German tenor who could make you wish to retract all you ever thought, wrote or spoke about the species . . . At all times he makes his voice an instrument of feeling . . .

Fünf Szenen aus einer Münchner Aufführung von Mozarts "Zauberflöte" unter Fritz Rieger . . . zeigen, dass er als Tamino hinsichtlich blühender Stimmschönheit und Intensität des Ausdrucks in jedem sprachlichen Detail seinesgleichen nicht hatte . . . Unvergleichlich ist er in der Szene des italienischen Tenors aus "Capriccio", im Duett mit der Daphne von Hilde Güden unter Karl Böhm und der Szene Henry, Aminta und Morosus aus "Die Schweigsame Frau". Ebenso unvergleichlich die Arien des Belmonte aus einer Wiener Aufführung unter Joseph Krips . . .

Die Mischung aus scheinbarer Mühelosigkeit, einem edel strahlenden Timbre und sich unmittelbar mitteilender, ekstatischer Sangesfreude ist und bleibt unwiderstehlich -- sogar via Lautsprecher . . . Die Natürlichkeit seines Singens überwältigt.

. . . [er klingt] auf seinen bis heute verkauften Platten so frisch und so präsent wie vor 44 Jahren. Da sang ein Vollendeter . . . Fritz Wunderlich bleibt einzigartig. Diese Mischung aus Unbekümmertheit und Träne, Weichheit und Glanz, Machismo und Zartheit ist jetzt unverfälscht und live eingefangen in einer Sammlung weitgehend noch nie veröffentlichter Bühnenmitschnitte aus Wunderlichs leider schon letzten Karrierejahren . . . der ehrliche, zugleich stilkundige Wunderlich fand bis heute keinen Nachfolger.

. . . [Wunderlich hat] ein ungeheuer reiches ästhetisches Erbe hinterlassen (und in seiner stilistischen Breite und Güte nie einen wirklich vergleichbaren Nachfolger gefunden) . . . Schöner und klüger in der Stimmung und jedem Sprachdetail hat den Tamino . . . [wie den Belmonte] tatsächlich keiner mehr gesungen. Wunderlich bleibt das Maß der Dinge . . . Ein ewiges Phänomen.

Er sang alles mit einer Leidenschaft, als wäre es sein letzter Tag.