BACH Arias Otter Mortensen

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JOHANN SEBASTIAN BACH

Kantaten · Arien
Cantatas · Arias
Anne Sofie von Otter
Concerto Copenhagen
Lars Ulrik Mortensen
Int. Release 06 Apr. 2009
1 CD / Download
0289 477 7467 9 CD DDD AH
ARCHIV Produktion
Von Otter brings elegance, vocal richness and a career-long commitment to baroque music to this glorious recording of alto and soprano arias.


トラック・リスト

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Cantata No.54: "Widerstehe doch der Sünde", BWV54

Cantata, BWV 197 "Gott ist unsere Zuversicht"

Anne Sofie von Otter, Baroque Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen

Cantata, BWV99

Anne Sofie von Otter, Karin Roman, Baroque Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen

St. Matthew Passion, BWV 244

Part Two

Anne Sofie von Otter, Fredrik From, Baroque Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen

Cantata No.30 "Freue dich, erlöste Schar", BWV 30

Anne Sofie von Otter, Baroque Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen

Cantata No.35, BWV35 - "Geist und Seele wird verwirret"

Baroque Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen

Cantata: "Wer mich liebet, der wird mein Wort halten" BWV 74

Anne Sofie von Otter, Baroque Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen

Cantata, BWV 12, "Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen "

Baroque Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen

Mass in B Minor, BWV 232

Kyrie: No.1 Kyrie eleison

Anne Sofie von Otter, Baroque Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen

Magnificat in D Major, BWV 243

Cantata, BWV 60 "O Ewigkeit, du Donnerwort"

Anne Sofie von Otter, Anders J. Dahlin, Baroque Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen

Cantata, BWV117

Karin Roman, Anne Sofie von Otter, Tomas Medici, Jakob Bloch Jespersen, Baroque Concerto Copenhagen, Lars Ulrik Mortensen

再生時間合計 57:02

Possessed of one of the most natural voices around today, the Swedish mezzo-soprano has been able to sing almost anything she likes . . .

. . . [Concerto Copenhagen] do an admirable job . . . this is an artist who can hold us in her palm with a commanding hauteur at the same time as the tender intimacy of a trusted confidante.

Von Otter's measured tone and musical personality shine out of the seraphic slumber aria from Cantata No. 197. The jocular pastoralism of an aria from Cantata No. 30, in which sinners are likened to lost sheep, is delightfully conveyed . . . and 'Erbarme dich' from the "St Matthew Passion" is well shaped. Additional soloists are brought in for several items, notably tenor Anders J Dahlin for the duet that opens Cantata No. 60, whose scale and broad horizons suggest a vision of eternity. The period-instrument accompaniments are neat and effective, with the players allowed their head in a couple of introductory Sinfonias (to Cantatas Nos 12 and 35) mixed in with the vocal items.

. . . she is revisiting her roots, and doing so in a characteristically imaginative way . . . In any event, von Otter sings with her accustomed intelligence and conviction . . . Her choice of conductor Mortensen and his band was an excellent one; Concerto Copenhagen is yet another outstanding period-instrument ensemble. Overall, this is a rewarding disc . . .

Von Otter is not afraid to paint in bold strokes, growling, scooping and spitting out the words of these vengeful, high-strung heroines. Her mature sound is a plus in Phèdre's magnificent scene "Quelle plainte," as the guilt-wracked stepmother implores the gods to cease tormenting her.

Nicht nur österlich, aber schön: Wie die schwedische Mezzosopranistin hier alle Stargelüste . . . hintan stellt -- und nur singt, ganz still, stilistisch sauber und instrumental. Von Tränen und Sünden und vom Erbarmen.

Die Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter, der Dirigent und Organist Lars Ulrik Mortensen und das Concerto Copenhagen füllen seine Kirchenmusik mit prallem, sinnlichem, gänzlich unpietistischem Leben . . . [Bach] selber hätte möglicherweise seine helle Freude gehabt, mal statt die Töne von Zippelfagottisten, quengelnden Musici und mehr kokett als korrekt flötenden Sopranistinnen eben mal andere zu hören. Anne Sofie von Otter hat sich ihr eigenes, unkonventionelles Album an Bach-Arien zusammengestellt . . . Da wird Bachs Musik in ein funkelndes, stets wechselndes und immer wieder überraschendes klangliches Licht getaucht. Umwerfend etwa, wie seidig-verführerisch die Violine das "Erbarme dich, mein Gott" aus der Matthäuspassion einleitet, oder wie Klangmixturen . . . diese Musik von der eher frömmlerischen Patina reinigt, die sie im konventionellen Kirchenkonzert oft anzusetzen droht. Auch das transparente, präzise und energiegeladene Orgel-Continuo sowie das nicht minder präzise und klar artikulierte Ineinandergreifen von Solo- und Orchesterstimmen verleihen diesem urmusikalischen Dahinfliessen etwas Atemraubendes. Anne Sofie von Otters Stimme fügt sich (wie diejenigen ihrer gelegentlichen Mitsänger, der Sopranistin Karin Roman, der Tenöre Anders J. Dahlin und Tomas Medici sowie des Bassbaritons Jakob Bloch Jespersen) in dieses Kollektiv einfach als weitere Farbe ein. In den Haltetönen scheinen von Otters Vokallinien förmlich aus dem Orchersterklang herauszuwachsen und wieder zu versinken, in den Dialogen mit den warmen Oboen-Linien ergeben sich wunderbare Zwiegespräche, die gelegentliches Überartikulieren des Textes zur lässlichen Sünde machen, und wie in choralhafter Schlichtheit "Ewigkeit" zum oh du förmlich erlebbaren "Donnerwort" wird (Kantate BWV 60), ohne dass sich opernhafte Attitüden einschlichen, das hat Sternstunden-Charakter. Ob da alles mit historisch-kritisch rechten Dingen zugeht? Wer sich diesen Bach anhört, dem mutet die Frage von Nummer zu Nummer zunehmend irrelevant, ja absurd an . . . Dass Anne Sofie von Otter eine herausragende, authentische und originelle Künstlerpersönlichkeit ist, bestätigt sich mit dieser Produktion einfach einmal mehr.

Gerade im aktuellen Vergleich zu Kolleginnen . . . überrascht die Otter mit einem vor allem vom Wort kommenden Vortrag, der trotzdem mit leichter Höhe und schön tragenden Phrasen aufwartet. Als quicklebendige Gottesdialoge kommen die diversen Arien aus dem Lautsprecher, mal lustig, mal leidend. Der Thomaskantor als diviner Kommunikator? Warum eigentlich nicht? Das Concerto Copenhagen unter dem eloquenten Lars Ulrik Mortensen machen diese CD zudem äußerst hörenswert.

Sie ist eine der wenigen großen Sängerinnen unserer Tage, die auch bei Crossover-Projekten nicht peinlich wirkt . . .

Sanft gedonnert, blitzgescheit . . . Anne Sofie von Otter packt auf ihrer jüngsten CD "Bach" den Stier bei den Hörnern: Ihr souverän persönlicher Bach-Ansatz macht aus der Musik des Thomaskantors eine Höllenfahrt zwischen Andacht und Abgrund. Der widersprüchlichen Geschmeidigkeit der Stücke entlockt die Mezzosopranistin schroffe Nuancen -- im Gegensatz zum liturgisch zurückhaltenden business as usual, das Kantaten und Messen oft durch bemühte Interpreten erfahren . . . Über schwindende "E-Musik"-Reputation musste sich die Schwedin niemals Sorgen machen . . . Der große, pulsierende Klangfluss sowie perfekt abgestimmte Tempi und dichte Dynamik sorgen für aufregende und verblüffende Momente in nahezu jedem Stück des Albums. Das bekannte "O Ewigkeit, du Donnerwort" (Kantate BWV 60) klingt dann fast sanft und versöhnlich, während "Nichts kann mich erretten" (BWV 70) wunderbar blitzend zwischen Schrecken und Zuversicht pendelt -- ein Highlight der doppelbödigen, vielschichtigen Interpretation von Otters, die die drohende Hölle immer durchschimmern lässt . . . Das ist gekonnt gespenstisch und viel spannender als die pure frohlockende Heiligkeit. Entsprechend trocken und hochkonzentriert intoniert das Concerto Copenhagen, und auch Lars Erik Mortensens Orgel-Parts klingen zurückhaltend kühl, was den Gesang von Otters wunderbar unterstreicht. Wem Johann Sebastian Bachs sakrale Musik bisher zu sperrig war: Anne Sofie von Otters exquisites Recital-Menü macht Appetit auf mehr.

Sie spürt sehr genau dem gesungenen Wort nach, singt sehr textverständlich und differenziert die einzelnen Arien sehr genau. Die musikalische Linie in den langsamen Arien ist dabei ebenso gepflegt wie die Virtuosität in den schnellen Stücken . . . viel Innigkeit, viel Poesie und immer wieder Bewunderung vor den Leistungen dieser wunderbar timbrierten, flexiblen Stimme.

Mit ihrer Interpretation zeigt Anne Sofie von Otter genau die Qualitäten, die sie zu einer der weltweit renommiertesten Sängerinnen gemacht haben: Ein warmes und edel gerundetes Timbre, eine sorgfältige Textbehandlung und ein natürliches Stilempfinden -- kaum eine andere Mezzosopranistin ist so wandlungsfähig wie die Schwedin. Anne Sofie von Otter kann ihre Stimme ganz gerade und vibratolos führen, um sie im nächsten Moment aufblühen zu lassen. Diese Flexibilität hat dafür gesorgt, dass sie unter anderem eine der begehrtesten Barocksängerinnen wurde. Auch in der neuen Aufnahme zeigt sie ihre Anpassungsfähigkeit -- etwa in der wunderbaren Arie "Schläfert allen Sorgenkummer" aus der Kantate "Was Gott tut, das ist wohl getan" . . . sie beschert dem Hörer ein dichtes und abwechslungsreiches Programm voller musikalischer Reichtümer. Dabei setzt Anne Sofie von Otter keinesfalls nur auf bekannte Stücke, sondern hat auch einige Entdeckungen parat -- wie die Arie "Nichts kann mich erretten" aus der Kantate "Wer mich liebet, der wird mein Wort halten" zum ersten Pfingsttag. Mehr noch als früher folgt die Mezzosopranistin der barocken Phrasierung und ihrem oft tänzerischen Puls. Auch in den Koloraturen reiht sie nicht einfach Läufe aneinander, sondern setzt Akzente und singt auf Zielpunkte zu. Dadurch bleibt die Musik immer lebendig und transparent. Mit dem Concerto Copenhagen unter Lars Ulrik Mortensen hat Anne Sofie von Otter ein Ensemble an der Seite, das diese Gestaltung mitmacht und selber Impulse gibt. Das vorzügliche Niveau der dänischen Formation zeigt sich auf der CD auch in zwei reinen Orchesterstücken. Lars Ulrik Mortensen und sein Concerto Copenhagen verstehen sich unüberhörbar auf den natürlichen Groove, den Bachs Musik häufig mit sich bringt. So lockern die beiden Instrumentalstücke das vokale Hauptprogramm sehr schön auf. Bei der Programmgestaltung ging es Anne Sofie von Otter offenkundig nicht darum, sich selber ins Zentrum zu stellen, sondern dem Hörer eine besonders gelungene Mischung zu präsentieren. Deshalb enthält die Einspielung auch einen Chor und zwei Duette -- darunter das Et Misericordia aus dem Magnificat, das sie gemeinsam mit dem Tenor Anders Dahlin singt. Die beiden Stimmen mischen sich zu einem homogenen und runden Klang -- Anne Sofie von Otter stellt sich in den Dienst der Sache; es geht ausschließlich um die Musik und nicht um sängerische Eitelkeit. Das macht die CD so besonders . . . ein rundum beglückendes Resultat: Eine der schönsten Bach-Aufnahmen der letzten Monate.

Gemeinsam mit Gesangskollegen und dem wunderbar phrasierenden Concerto Copenhagen nimmt die Mezzosopranistin auf ihrer CD den Zuhörer mit in Bachs Leipziger Schaffensperiode . . . Durchgehend faszinieren Otters phänomenale Gestaltungskraft und der ihr eigene Gesangsduktus. Innig und sehr anrührend, ohne falsches Pathos interpretiert sie "Erbarme dich" aus der Matthäus-Passion, sehr anmutig gelingt "Wenn des Kreuzes Bitterkeiten".

Für die Instrumentalbegleitung hat sie Concerto Copenhagen ausgewählt, was eine sehr gute Entscheidung war, denn das Ensemble spielt hervorragend . . . ihre Interpretationen sind wirklich höchst bewundernswert. Ihre Integrität in der Art und Weise, wie sie hier zu Werke geht, verdient schon höchste Anerkennung. Es geht ihr nicht darum, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, sondern die Musik von Bach. Und das schlägt sich in der Interpretation nieder: hier keine Schönsingerei, sondern das Bestreben, den Text und dessen Bedeutung aufzudecken. Das Agnus Dei aus der Messe in H-moll wird sehr eindringlich vorgetragen. Sehr schön ist auch die Eröffnungsarie aus Kantate 56, "Widerstehe doch der Sünde", die durch ein hohes Tempo, klare dynamische Akzente und den kräftigen tiefen Register von Frau von Otter ganz expressiv geraten ist . . . Den Bewunderern von Anne Sofie von Otter brauche ich diese CD natürlich nicht zu empfehlen. Aber auch Bach-Liebhaber sollten diese CD nicht verpassen.

Wer hätte geglaubt, dass von Otter auch mit der französischen Barock-Oper so souverän, so stilsicher umgehen kann? . . . Den größten Platz nimmt Marc Antoine Charpentiers »Medée« ein . . . Von Otter bleibt dieser Partie nichts schuldig; so farbig, so nuancenreich hat man ihren Mezzosopran zuvor kaum gehört. Die Partie erblüht durch von Otters großes dramatisches Talent, während die Stimme durch die Herausforderungen der Partie beflügelt wird. Und das auf einer Rezital-CD! . . . Mit Les Arts Florissants unter William Christie sind Musiker dabei, die diese Musik mit jeder Faser kennen. Das intelligenteste, das schönste Rezital seit Jahren.

Anne Sofie von Otter erweist sich bei Charpentier . . . als subtile Gestalterin, spielt mit Nuancen und Klangfarben, wechselt zwischen delikat intimer Haltung und bewusst gesetzter theatralischer Pose.


    Anne Sofie von Otter sings Bach

    It was with Bach that Anne Sofie von Otter made her very first solo appearances when she performed the alto arias in the St. John Passion in Stockholm. But by then, as she has explained, the experience gained as a chorister in the Stockholm Bach Choir had already had a fundamental and enduring influence on her approach to the composer. “The conductor of the Bach Choir at that time was very dynamic: he was on fire for this music, and I became on fire for it as well. Then Nikolaus Harnoncourt came up to conduct the Bach motets, and that was also a marvellous experience. Harnoncourt was revolutionizing the performance of Baroque and Viennese Classical works - spring-cleaning tempos and phrasing and using original instruments to shed the old woolly sounds of a Romantic orchestra and make the music vibrant again. It was an exciting time for young people like me who gathered around the gramophone and listened eagerly to his new recordings of Monteverdi, Bach and Mozart. Harnoncourt really was my main influence in Bach."

    “In the first ten years of my career I sang a lot of Bach," the singer adds, “but after that I purposely put his music and oratorio aside, because there was so much else to explore, especially opera. So this disc is like coming back full circle." Her concept for the recording and the repertoire she has chosen for it date back to the autumn of 2007. “I borrowed discs of every single Bach cantata, listened to them all, and made notes. It was wonderful to discover new arias, but rather than have a solo vocal recital I decided to break it up with purely instrumental movements. I'd known Lars Ulrik Mortensen for a long time, though we hadn't seen a lot of each other recently, and suddenly this name 'Concerto Copenhagen' appeared on the horizon; I heard them on the radio, and I thought: 'What a wonderful ensemble!' Sure enough, Lars Ulrik was the leader of this great ensemble, so when the idea of the Bach recording came up I thought: 'Why don't I ask Concerto Copenhagen?' I cut down the original list, Lars Ulrik added new ideas, and we had a fantastic time making this recording." As for instrumentation: “Bach often puts the alto voice together with the oboe, so that choice was given, and the sound of the Baroque oboe is one I love."

    There is a strong showing in the programme of works from the latter part of the young Bach's years in Weimar, from 1714, when he composed Widerstehe doch der Sünde BWV 54, for alto, strings and continuo, and the more elaborately scored Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen BWV 12, with its plangent Sinfonia. After his subsequent spell at the court of the music-loving prince of Anhalt-Cöthen, where most of his secular orchestral works were written, Bach returned to composing cantatas when he was appointed Kantor at the Thomaskirche in Leipzig in 1723. At the end of May he began the production of what would, in a relatively short time, turn out to be a staggering quantity of work for the Lutheran liturgical year - some 300 sacred cantatas for Leipzig in five annual cycles, not to mention the great Passions and oratorios. For Christmas that year he wrote the first version of his Magnificat, originally in E flat major and with four insertions specific to Christmas Day; the pastoral siciliano of the lilting alto and tenor duet “Et misericordia", with its two flutes, is heard here in the more familiar D major version, made toward the end of the decade.

    The two sacred works that tower over that period, however, are the St Matthew Passion and the B minor Mass, both represented here. From the St Matthew Passion, first performed on Good Friday 1729, Anne Sofie von Otter sings the profoundly moving aria “Erbarme dich", which occurs at the point in the Easter narrative when Peter has fulfilled Christ's prediction that he will deny him three times before the cock crows, and follows the words “And he went out, and wept bitterly." The B minor Mass was initiated in 1733 with the Kyrie and Gloria and expanded with music composed both previously and later before reaching its final form at the end of the 1740s. The great alto aria “Agnus Dei" was written in 1735.

    Historical considerations aside, for von Otter the music remains the starting point, and then the way it relates to the text. Bach poses specific problems for any singer: “Bach is tricky as far as breathing is concerned. There are these wonderful lines, and you want not to breathe so as not to break them up. But more and more the text has increased in meaning for me. Bach really does something with the words, and I enjoy using the text, getting it across. It's not by chance that Bach will really squeeze everything he can out of certain vowels or consonants - this symbolism is something I learned about in the Bach Choir. One has to paint the picture in Bach's mind with one's voice. 'Erbarme dich', for instance, has great sadness, in the pleading of the minor sixths, while in 'Widerstehe doch der Sünde' we decided on a particular approach to convey the image of the poison in the text."

    “I dived into this project with great excitement. Lars Ulrik really has what I always like in a conductor, particularly in a Baroque conductor: very clear ideas and a lot of energy. He leads from the organ, so he's part of the music-making himself in a very active way. It was a creative collaboration, and the time was spent with great love."
    Kenneth Chalmers
    2/2009