HAYDN Violin Concertos Carmignola

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JOSEPH HAYDN

Violinkonzerte
Violin Concertos
Hob. VII a: Nos. 1, 3, 4
Giuliano Carmignola
Orchestre des Champs-Élysées
Alessandro Moccia
Int. Release 02 Jan. 2012
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0289 477 9557 5 Download DDD AH
CD DDD AH
ARCHIV Produktion
The “Exemplary Giuliano Carmignola” (The Times)
Plays Haydn's Violin Concertos


トラック・リスト

Franz Joseph Haydn (1732 - 1809)
Violin Concerto in C, H.VIIa No.1

Violin Concerto in A, H.VIIa No.3

Violin Concerto in G, H.VIIa No.4

2. Adagio

Giuliano Carmignola, Orchestre des Champs-Elysées, Alessandro Moccia

再生時間合計 59:29

Giuliano Carmignola is rightly regarded in the classical music world as "the prince of Baroque violinists" . . . [a] delightful and original CD . . . His fine sense of phrasing and lively bravado is evident, particularly in the last movement of the G major Concerto.

His dexterity is at its most sensational in the double-stopped allegro moderato of the First Concerto and the cadenza of the Fourth, while his ability to generate intense emotions by the sparest means leads to unforgettable things in the First's adagio. The Orchestre des Champs-Elysées under its leader Alessandro Moccia are classy: their acerbic sound keeps the drama uppermost and prevents everything from becoming cloying.

. . . this disc stands on its own merits, which are considerable: Carmignola plays as if this music had been composed specifically for him, with all the tonal richness and agility required of him and with a pinpoint accuracy of intonation . . . his Parisian accompanists match all their frontman's vivacity and charisma . . . performed as scintillating as this, they're worth an hour of anyone's time.

Es ist leichtfüßige, zum Teil auch virtuose Musik, von gefälligen Melodien getragen . . . [Giuliano Carmignola] spürt mit warmem und fiebrig hellhörigem Ton den Spielwitz auf, der in ihnen liegt.

Haydns vier Violinkonzerte . . . sind beim großen italienischen Geiger Giuliano Carmignola in den besten Händen . . . Carmignola ist nicht nur ein äußerst temperamentvoller, hochvirtuoser Musiker, der kaum technische Probleme zu kennen scheint, er kann auch langsame Sätze. Mit bestechender Eindringlichkeit, Mut zu einem beeindruckenden Piano und einer großen Klangfarbenpalette geht er auch beim Adagio zu Werke -- und das immer in intensivem Kontakt zu den Musikern des Orchestre des Champs Élysées. Fast zeitlos die Ruhe, erhaben das Gefühl und vor allem: kein kitschiges Übermaß an Vibrato. Carmignola ist ein Virtuose mit manchmal eigenwilligen Einfällen, immer gut für Überraschungen und unerwartete Wendungen. Sein fingerfertiges Spiel lebt von äußerst facettenreicher Phrasierung und überlegter Artikulation. Seine ebenso effektvollen wie präzisen Gestaltungsideen fallen beim Orchester auf fruchtbaren Boden und werden bereitwillig gekontert.

. . . [das Orchestre des Champs-Elysées ist] ein erfahrenes Ensemble . . . [Carmignola spielt] bravourös . . .

. . . [Carmignola umschmeichelt] das Ohr, begeistert es für die Finessen und die Vitalität, hinter der Haydns typische intellektuelle Verspieltheit und sein Sinn für subtil eingewobene Stimmungsänderungen zu erleben sind. Giuliano Carmignola zeigt: Man kann bei Haydn seinen Spaß haben . . .

. . . ein Hörvergnügen, wenn der Interpret Giuliano Carmignola heißt. Mit straffem Elan und taffem Drive dreht der italienische Originalklang-Geiger weder Rokokolocken noch Manieristenkringel, sondern streicht in viriler Geradlinigkeit das Feuer aus Kapriolen und Kantilenen. Da fetzen die Sechzehntelläufe, da "singen" die langsamen Sätze in schnörkellos nobler Empfindung ohne verzärtelnde Tändelei. Dass Carmignola die durchaus heiklen technischen Ansprüche in souveräner Präzision meistert, versteht sich fast von selbst, ebenso dass er Charakteristisches -- etwa die Moll-Schattierungen im quirligen G-Dur-Finale -- bestens realisiert. Und wie der Solist, so das Tutti: Energisch, akzentuiert und agil gibt das Orchestre des Champs-Elysées seinen Streicher-mit-Cembalo-Part.

. . . [es gibt] nicht viele historisierende Darstellungen, die man mit dieser Interpretation von Carmignola und dem französischen Barockorchester vergleichen könnte. Hier werden neue Maßstäbe gesetzt. Virtuosität, Musikalität und Klangschönheit finden in einer wunderbaren Synthese zusammen. Carmignola beherrscht sein Instrument souverän und mit leichter Hand, sein Ton hat Substanz und Wärme in allen Lagen . . . Die langsamen Sätze fließen dahin, ganz schlicht und hell, mit Noblesse. Die Ecksätze federn und schwingen bei zügigen, aber nie überdrehten Tempi. Natürlichkeit der Rhetorik, Harmonie und Transparenz sind die Säulen, auf denen dieser Haydn sicher steht.

. . . une brillante démonstration de tout ce que peut accomplir un orchestre de cordes seules sur instruments d'époque, dont l'expressivité mordante et ronde, les aspérités actives et vivantes, sont rehaussées par le brio fluide et naturel d'un soliste de haute volée, Giuliano Carmignola . . . Haydn authentique et vivant . . . L'entente des musiciens sur instruments d'époque et du soliste s'accomplit parfaitement, dépassant la stricte exécution décorative, atteignant souvent, en particulier dans les mouvements lents, moins démonstratifs, une profondeur intime très juste.

. . . dans l'ensemble, ce Haydn festif, ancré dans le baroque . . . s'impose par son ardeur . . . Le Stradivarius "Baillot" de Carmignola est autrement sensuel et lumineux que celui de ses rivaux . . . Tutti nerveux, accents généreux, l'Orchestre des Champs-Elysées . . . donne une superbe réplique . . .