MOZART Piano Concertos Nos. 27 + 20 Pires

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W. A. MOZART

Klavierkonzerte
Piano Concertos
No. 27 KV 595
No. 20 KV 466
Maria João Pires
Orchestra Mozart
Claudio Abbado
Int. Release 14 Sep. 2012
1 CD / Download
0289 479 0075 7 CD DDD GH
A Heavenly Trio: Mozart, Pires, and Abbado


トラック・リスト

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
Piano Concerto No.27 in B flat, K.595

1. Allegro

1.
13:39

2.
6:24

3.
8:45

Piano Concerto No.20 in D minor, K.466

1. Allegro

5.
8:25

3. Rondo (Allegro assai)

Maria João Pires, Orchestra Mozart, Claudio Abbado

再生時間合計 1:00:08

Maria Joao Pires is a great expert on the music of Mozart and anyone who loves Mozart will love this album.

. . . the playing is beautiful throughout . . . Claudio Abbado and his Orchestra Mozart offer fine support in both Concertos, and the performances as a whole have an elegance that cannot fail to give pleasure.

. . . [Piano Concerto no. 20 K. 466]: Claudio Abbado ensures that the syncopated rhythm, though soft, is precisely articulated, more so man is usually heard. Horns and trumpets don't pierce the texture; they simply reinforce it. Drama isn't over-pitched, tension doesn't slacken. The conducting is intelligently alive . . . Maria Joao Pires enters into the prevailing mood, her artistry as thoughtful as of yore. The Romanze may seem fleet but the time signature is alla breve and Pires shows that expressive sensitivity isn't confined to a slow tempo; nor, conversely, that the agitated middle section needs to be speeded up to make its effect. Recorded balance is particularly good . . . the piano is in proper perspective and the all-important woodwind aren't obscured . . . These absorbing, penetrating performances deserve the widest currency.

Auch dieses Mal spielt das Orchestra Mozart mit einer wunderbaren Mischung aus Freiheit, Eleganz und kammermusikalischer Diskretion. Vor allem die Holzbläser tragen zum Erfolg bei . . . Pires spielt all ihre Mozart-Erfahrung aus: klar artikulierte Läufe, wenig Pedal, gesangliche Melodien.

Leichtigkeit ist . . . bei Mozarts Klavierkonzerten gefragt. Und Claudio Abbado ist der perfekte Dirigent dafür . . . In Mozarts Klavierkonzert Nr. 27 herrschen helle, freundliche Töne vor, Pires glänzt mit perlenden Läufen und das Orchester spielt stilsicher und flexibel -- mit unglaublich schönen Tönen der Holzbläser . . . [no. 20]: Auch das Lauernde, Gefährliche wissen Pires und das Orchestra Mozart perfekt auszuspielen. Und Claudio Abbado zeigt einmal mehr, wie selbstverständlich ihm Mozart inzwischen geworden ist, und welch vollkommener Begleiter er sein kann.

. . . [viele große Künstler gelangen] im Alter zu beneidenswerter Höchstform . . . Sie schöpfen aus dem Fundus ihres Könnens, müssen nichts mehr beweisen. Selbstverständlichkeit bestimmt auch dieses Zusammentreffen. Beide Konzerte entfalten sich auf höchstem Niveau und in totaler Übereinstimmung. Da lebt jeder Takt, und schon der Beginn des Konzerts Nr. 27 schwingt in einer friedlichen Fröhlichkeit, die man so manchem anderen Interpreten wünschte. Pires ist meisterlich: Ihre Läufe erzählen Geschichten, die vom Orchester weitergesponnen werden. Da ist nichts aufgesetzt, sondern entwickelt sich eingebettet in die große Linie. Unspektakulär und zugleich ein Ereignis!

Die heute 58-jährige Maria Joao Pires hat . . . Maßstäbe gesetzt durch ihre Frische, ihre Klarheit, ihr klug strukturiertes, lebendiges Mozart-Spiel. Dieser Grundzug einer in Schönheit gehüllten Empfindsamkeit und kantabel fließender Linien prägt auch ihr neues Album . . . das gut besetzte Orchestra Mozart aus Bologna unter Altmeister Claudio Abbado unterstützt diesen Ansatz gefühlvollen Wohllauts und einer in der spätromantischen Tradition stehenden hermetischen Festlichkeit durch ein eher dunkel eingefärbtes üppiges Klangdiorama, das sich wie eine mächtige orchestrale Schutzzone um die zärtlich monologisierende Solistin legt, wie ein sanfter Riese die schöne Prinzessin bewacht.

Die souveränen, gelassen, aber mit Spannkraft angegangenen Interpretation leuchten von innen und entheben Mozart der historischen Zeitgebundenheit . . . Da wird ein Endpunkt der Auseinandersetzung mit dem Salzburger Meister erreicht. Das Resultat kann Glücksgefühle erzeugen . . .

Mozart up to date . . . [K. 466 / 1. Satz]: Die Soloexposition, eine einzige Suche, gelingt Maria Joao Pires sehr überzeugend . . . Der schwebende Charakter des B-Dur-Konzertes (KV 595) ist weniger Verdienst der Interpreten als der Metrik . . . Hingegen ist es Verdienst der Interpreten, diese Vielschichtigkeit nicht nivelliert zu haben. Der Beginn der Durchführung mit seinen vielen Modulationen ist in dieser Aufnahme ein zweifelndes, zögerndes, fast beängstigendes Innehalten. Wunderbar! Die Interpreten haben ein sensibles Bewusstsein für die formalen Besonderheiten des Kopfsatzes, ohne allzu detailverliebt zu sein . . . Diese CD ist einer der klingenden Beweise dafür, dass man Mozart nicht allein den Vertretern der Historischen Aufführungspraxis überlassen darf. Erst recht nicht, wenn sich der nimmermüde, vor Lebensfreude sprühende Italiener, die feingeistige Portugiesin und das freundschaftlich miteinander musizierende Orchestra Mozart dieser Musik so überzeugend widmen. Die Einspielung ist auch klangtechnisch sehr gut . . . es gibt eine unüberschaubare Anzahl von Einspielungen der beiden Konzerte. Doch ragt diese Aufnahme . . . aus der Menge heraus.

. . . on perçoit la profonde entente artistique entre le chef et la soliste, entente qui privilégie l'essence de la musique et son expression poétique la plus épurée. A cet égard, le Larghetto du 27e est un sommet dans le dépouillement, avec quelle perfection de phrasé! Dans le finale, Pires et Abbado continuent de nous émouvoir par leur suprême élégance et leur art de la litote, cette façon de suggérer le plus en disant le moins. Une approche plus étonnante dans le sombre Concerto en ré mineur . . . : l'extrême limpidité de l'articulation, la légèreté et le raffinement de l'accentuation, la clarté des lignes et des dialogues s'y conjuguent dans une impression de grâce et d'harmonie que même le thème menaçant à la basse, dans le premier mouvement, n'ébranle pas . . . Propositions personnelles, formidablement abouties, à connaître . . .