MOZART E.kleine Nachtmusik Concerto Köln 4775800

Concerto Köln has a distinctive timbre and never-flagging excitement that are sometimes referred to as the 'Cologne sound'. These are qualities found in abundance in this recital. The ferocious account of the first work on the disc, the "Magic Flute" Overture, has the impact of an electric storm, which, with "Les Petits riens"; clears to brilliant pastoral sunlight . . . the joyous, roistering performances here should earn it many new admirers . . . Concerto Köln's wind players are among the best in the world and they keep their sometimes truculent instruments immaculately . . .

Es wären . . . nicht die Kölner, wenn sie nicht etwas Besonderes angedacht hätten. Die "Zauberflöten"-Ouvertüre streicht endlich das Volkstümliche, das Vogelsängerische dieser einstigen "Vorstadtposse¿ hervor, manchmal muss dieser erfrischende Mozart ein kongenialer und witziger Ahne von Rossini gewesen sein. Auch der polternde "Schauspieldirektor¿ (mit virtuosen Fagott-Läufen) passt ins gleiche Umfeld, und die "Petits Riens¿ bieten meist Ohrwürmer in possierlicher Aufmachung. Gut macht die Aufnahme die tolle Klangregie Mozarts hörbar; schön auch, dass ein sonst verpöntes Cembalo -- diskret immer dabei -- auftritt, das damals sicherlich mitzirpte. Das verleiht dem Divertimento wie der "Nachtmusik¿ zusätzliche Klangreize. Somit ein schönes Konzeptalbum zum Jubiläum in ansprechender Klangkulisse. Empfohlen nicht nur CK-Fans, sondern allen, die eine interessante alternative Version hören möchten.

In der "Kleinen Nachtmusik" werden von Concerto Köln die Themen zu opernhaften Figuren ausgebildet: fragend, stürmend, insistierend, behauptend und antwortend . . . Im Adagio aus der "Gran Partita" B-Dur brilliert die Bläserfraktion des Orchesters . . . Oboe, Klarinette und das von Mozart so geliebte Bassetthorn verbinden sich zu einem Terzett vollständig aufeinander bezogener Charaktere, fast zu einer kleinen Theaterszene, so als wäre sie von Goethe oder Wieland klassischerweise in Verse gesetzt worden. Im Divertimento D-Dur KV 125a zeigen die Streicher des Orchesters, dass eine differenzierte Artikulation bei Mozart schon die halbe Miete ist. Wenn zum Beispiel der Nachsatz des Themas im Finale plötzlich ganz kurz gestoßen auf den Stegen gespielt wird und so fast geräuschhaft klingt, ist das jedes Mal ein Überraschungseffekt, weil es jedes Mal anders klingt. Auch das ist theatermäßiges Musizieren.

Voici une "Nachtmusik" à la fois voluptueuse et dynamique, aux sonorités palpitantes et débarrassées de toute préciosité. Les attaques des cordes sont tranchantes et profilées, les basses turbulentes, les tempo allègres . . . Dans le Divertimento KV 136 (la première des prétendues trois symphonies salzbourgeoises), les archets sont encore plus affûtes et la formation d'une homogénéité sans faille: a-t-on entendu Allegro initial plus stimulant, Andante rendu avec autant de nuances ténébreuses et finale aussi exubérant?

... Concerto Köln conjuga todo el espectro de colores mozartianos con cristalina serenidad. ... las versiones aquí recogidas ... llevan a los instrumentos históricos al límite más óptimo de sus posibilidades, sin incurrir en tempos rígidos ni sonoridades metalizadas.

. . . haciendo interesantes y divertidas, vitales, intensas, las breves piezas que Mozart creó para un ballet (Les Petit Riens) parisino. Un disco que es una sucesión de sorpresas, antídoto contra las integrales y una forma diferente de interpretar a Mozart. La más adecuada, quizás, para el final de este año mozartiano.