BEETHOVEN The Late Piano Sonatas / Pollini

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LUDWIG VAN BEETHOVEN

The Late Piano Sonatas
Nos. 28-32
Maurizio Pollini
Int. Release 06 Jan. 1997
2 CDs
0289 449 7402 7 2 CDs ADD GOR2
The Originals


트랙리스트

CD 1: Beethoven: Piano Sonatas Nos.28 & 29 "Hammerklavier"

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Piano Sonata No.28 in A, Op.101

Piano Sonata No.29 in B flat, Op.106 -"Hammerklavier"

Maurizio Pollini

총 재생시간 1:03:11

CD 2: Beethoven: Piano Sonatas Nos.30, 31 & 32

Ludwig van Beethoven (1770 - 1827)
Piano Sonata No.30 in E major, Op.109

Piano Sonata No.31 in A flat major, Op.110

Piano Sonata No.32 in C minor, Op.111

Maurizio Pollini

총 재생시간 1:01:45

Maurizio Pollini's Gramophone Award-winning late Beethoven [is] fairly indispensable and should prove popular with discerning collectors who seek 'classic' mid-price recordings of this repertoire.

. . . magisterial performances . . .

Die 1977 mit dem Gramophone Award ausgezeichnete Aufnahme der späten Beethoven-Klaviersonaten von Maurizio Pollini setzte Massstäbe. Was Pollini den Werken an strukturbewusster Klarheit und schlackenloser Durchformung abgewann, wurde zum Inbegriff eines intelligenten, hochvirtuosen Zugriffs auf diese zukunftsweisende Musik. Daran hat sich nichts geändert. Doch mit der Reife des Alters ist eine innere Freiheit hinzugekommen, die einen das Älterwerden dieses Künstlers unter Erhaltung aller intellektuellen und stupenden pianistischen Fähigkeiten als ausgesprochen beglückend erleben lässt. Mit schier unerschöpflichen Reserven spielte sich der 66-jährige Maurizio Pollini in der Tonhalle Zürich durch einen gewichtigen Klavierabend . . . In Beethovens "Sturm"-Sonate op. 31 Nr. 2 begeisterte er mit technischer Bravour, im Perpetuum mobile des Finales gar mit spielerischem Draufgängertum. Grossartig aber auch, wie er im ersten Satz die Gegensätze zwischen dem Atemholen des Largo-Beginns und dem voranstürmenden Allegro verdeutlichte und dabei die Fermaten und Pausen zu erfüllten Augenblicken des Innehaltens werden liess. Beispielhaft gelang im Kopfsatz von Beethovens "Appassionata" . . . die Umsetzung der dynamischen Kontraste als ein geschmeidiges Nebeneinander von klangvollen Forte-Akkorden und subtilen Pianoschattierungen. Von Anfang an entstand so der Eindruck flexibler Gespanntheit. Mit seinem bei aller Vehemenz wunderbar durchgebildeten Spiel stellte Pollini die im Werk angelegten Gegensätze unter einen Bogen von bezwingender Logik und Geschlossenheit . . . [Chopin]: Der Pianist spielte auch hier voller Energie und Eleganz mit einem Quantum herber Kraft. Besonders das b-Moll-Scherzo profitierte von seiner klaren Klangvorstellung. Wie Pollini überlegen die Töne setzte, die Nebenstimmen hervorhob und den Akkordfolgen kompakte Schlüssigkeit verlieh, zeigte ihn auf der Höhe seiner Kunst.

. . . un Pollini au sommet de son art qui projette dans l¿avenir ces partitions visionnaires.