VON OTTER I let the music speak

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ANNE SOFIE VON OTTER
I let the music speak

A celebration of the music of ABBA

The day before you came · I let the
music speak · When all is said and done
I walk with you, Mama · The winner takes
it all · Butterfly wings · Heaven help my
heart · Ljusa kvällar om våren · I am just
a girl · Ut mot ett hav · After the rain
Int. Release 04 Aug. 2006
1 CD / Download
CD DDD 0289 477 5901 0 GH
Fulfilling her wishes, Anne Sofie von Otter celebrates the songs of ABBA in her own way


트랙리스트

Björn Ulvaeus (1945 - ), Benny Andersson (1946 - )
Anne Sofie von Otter, The Fleshquartet, Georg Wadenius

Anne Sofie von Otter, Georg Wadenius, Fredrik Jonsson, Magnus Persson, Jörgen Stenberg, Mikael Augustsson, David Björkman, Roland Kress, Jakob Ruthberg, anna wallgren, Magnus Lindgren

Anne Sofie von Otter, Georg Wadenius, Fredrik Jonsson, Magnus Persson, Jörgen Stenberg, Lars Englund, Calle Moraeus

Anne Sofie von Otter, Benny Andersson, Svante Henryson

Benny Andersson (1946 - ), Björn Ulvaeus (1945 - )
Anne Sofie von Otter, Georg Wadenius, Fredrik Jonsson, Magnus Persson, Jörgen Stenberg, David Björkman, Roland Kress, Jakob Ruthberg, anna wallgren

Anne Sofie von Otter, Anders Eljas, Georg Wadenius, Fredrik Jonsson, Magnus Persson, anna wallgren

Benny Andersson (1946 - ), Björn Ulvaeus (1945 - ), Tim Rice
Anne Sofie von Otter, Anders Eljas, Georg Wadenius, Fredrik Jonsson, Magnus Persson, Jörgen Stenberg, David Björkman, Roland Kress, Jakob Ruthberg, anna wallgren, Magnus Lindgren

Benny Andersson (1946 - ), Björn Ulvaeus (1945 - )
Anne Sofie von Otter, Anders Eljas, Georg Wadenius, Fredrik Jonsson, Magnus Persson, Jörgen Stenberg

Stig Anderson (1931 - 1997), Björn Ulvaeus (1945 - ), Benny Andersson (1946 - )
Anne Sofie von Otter, Georg Wadenius, Fredrik Jonsson, Magnus Persson, Lasse Englund, Calle Moraeus, Karl Jakobsson, Pär Grebacken

Anne Sofie von Otter, Georg Wadenius, Fredrik Jonsson, Magnus Persson, Jörgen Stenberg, Magnus Lindgren

Benny Andersson (1946 - ), Björn Ulvaeus (1945 - )
Anne Sofie von Otter, Benny Andersson

Anne Sofie von Otter, Anders Eljas, Fredrik Jonsson, Magnus Persson, Jörgen Stenberg, Mikael Augustsson, David Björkman, Roland Kress, Jakob Ruthberg, anna wallgren, Pär Grebacken

총 재생시간 47:43

Ms. von Otter sings her popular music unpretentiously and endearingly, as she does everything else . . . there's something great about hearing singers ¿ especially great ones ¿ sing what they love to sing.

Andersson is unlikely to find a more persuasive advocate . . . Listening carefully, one hears clearly that she is a woman with plenty of voice at her disposal, but the tone remains relaxed and intimate throughout. She never once makes the opera singer's mistake of signaling emotion by intensifying the tone; instead, she makes her expressive effects through subtly gauged inflection . . . simply the sound of gifted performers making music in a real space. "I Let the Music Speak" is as successful as it is unexpected.


The results are serious, earnest, reflecting well on Andersson's songs . . . sounds like she's enjoying herself in "Money, Money" . . . The high production values of the record (not least Andersson's piano-playing on a couple of tracks) add merit . . .

Wenn Opernstars in die vermeintlichen Niederungen der Popmusik herabsteigen, dann verirren sie sich leicht . . . Doch wenn jetzt die schwedische Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter "Abba"-Lieder und andere Songs von Benny Andersson intoniert, darf man der Sache gelassener entgegenhorchen. Immerhin hat die ungemein vielseitige Sängerin bewiesen, dass sie auch für Elvis Costello, für schwedische Folklore, für Jacques Offenbach und für Kurt Weill den rechten Ton findet . . . dies [ist] kammermusikalischer Pop der Edelklasse. Nicht zuletzt die beiden schwedischen Songs aus "Kristina Från Duvemåla" sind schlichte und doch eindringliche Volks-Lieder. Und wenn in "I Am Just A Girl" sanfte Tubaklänge das zurückhaltende Arrangement bereichern, glaubt man, das Schmunzeln aller Beteiligten zu hören.

Die schwedische Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter hat bereits 2001 mit ihrem Elvis-Costello-Album "For the stars" eindrücklich unter Beweis gestellt, auf welch befruchtende Weise klassische und so genannte U-Musik einen musikalischen Dialog miteinander eingehen können. Die CD gehört fraglos zu den schönsten "Cross-Over-Veröffentlichungen" überhaupt. Von Otters Liebe für musikalische Grenzgänge hat nun eine nicht minder bemerkenswerte Veröffentlichung hervorgebracht. "I let the music speak" bietet Kompositionen von Benny Andersson . . . Von und mit Andersson hat von Otter bereits auf "For the stars" den Titel "Like an angel passing through my room" kongenial eingespielt, ein Stück von bezwingender Intimität. Und wenn die Sängerin erklärt, wie sehr sie Anderssons Kompositionen berühren und sie als "richtig gut", "einfach fantastisch" klassifiziert, so mag man ihr nach dem Hören des Albums nur zustimmen. Ähnlich wie in dem Costello-Album geht hier die Stimme von Otters mit der so genannten Pop-Musik eine ideale Symbiose ein, die keine bloße Reproduktion des ABBA-Sounds vermittelt -- und so auch erst gar keine Vergleiche aufkommen lässt -- sondern ganz eigenständige Kunstwerke hervorzaubert . . . Abermals, wie schon beim Costello-Album, ist die traumwandlerische Sicherheit zu bewundern, mit der sich die Sängerin dieses Genre aneignet, es interpretiert und verkörpert, als sei es ihr ureignes Metier . . . Sie bietet Werke mit natürlicher Stimme und feiner Ausdeutung dar, so dass man als Fazit mit dem Titel eines (leider!) nicht aufgenommenen Songs schließen möchte: "Thank you for the music" . . .

In den mal leicht jazzigen, mal eher folkartigen, dabei immer durchsichtigen Arrangements gewinnen diese Hits plötzlich an verinnerlichter, zart durchscheinender Qualität . . . Die stilgewandte . . . Anne Sofie von Otter, die von Monteverdi und Dowland bis Stenhammer und Cécile Chaminade quer durch die Jahrhunderte immer wieder auf vokale Entdeckungsreise gegangen ist, macht sich freilich auch für das Musiktheater von Anderson und Ulvaeus stark: für das popige Chess und die hinreißende, fast wie eine Volksoper anmutende Auswanderer-Saga "Kristina fran Duvemala". Ihrer . . . leicht raspeligen Stimme steht das sehr gut an. So ist es ein entspanntes Album unter Freunden geworden . . .

Ach, wäre das Leben nur so einfach und logisch, wie es klingt, wenn Anne Sofie von Otter Lieder von Abba singt. Es ist die konsequente Weitung eines musikalischen Panoramas, das ihr ganz allein gehört. Die schwedische Mezzosopranistin, auf der Opernbühne zu Hause in Hosenrollen, im Liedgenre einsamer Leuchtturm im selbstentworfenen schwedischen Fach . . . Abba ist inzwischen also ernsthaft Kunst, schwedische dazu, und damit kennt sich von Otter quer durch die Epochen aus. In guter Erinnerung sind ihre Alben "Wings in the Night" von 1997 und "Watercolours" von 2004 . . . Schon die Eröffnung des Reigens zeigt die Entschiedenheit der Sängerin, kein Abba-Huldigungsalbum einzusingen: "The Day Before You Came" war der letzte Song, den die Band vor ihrer Trennung herausgebracht hatte. Er wurde kein Hit. Anne Sofie von Otter macht daraus einen Spaziergang mit hochgezogenen Schultern im Streicherflockenwirbel. Auch die beiden Beispiele aus dem außerhalb Schwedens erfolglosen Musical "Kristina Från Duvemåla" zeigen nicht die Hitmaschine Abba, sondern delikate Liedgestaltungskunst, nachgezeichnet mit schlanker Gesangsstimme und dezent agierendem Kammermusikensemble.


. . . au fil d'un disque sage et maîtrisé, Anne Sofie von Otter pose un regard un brin mélancolique sur sa jeunesse, bien déterminée à réhabiliter Andersson, qui, selon elle, a sa place parmi les plus grands songwriters du XXe siècle. Le débat reste ouvert, l'essentiel est ailleurs, dans cette voix qui semble chanter la pop depuis toujours. Voix naturelle, claire, chaude -- Joni Mitchell ou Joan Baez ne sont pas si loin --, sans l'affectation des sopranos en goguette qui, à peine passé le mi dans une chanson de Legrand . . .

... no es difícil dejarse llevar por este estadio mucho más relajado de su voz.

Anne Sofie von Otter – I Let The Music Speak

Anne Sofie von Otter’s present album was born from her passion for the music of Benny Andersson – a long-standing admiration that dates back more than two decades. Von Otter had just been engaged by the Basle Opera in the early 1980s when she bought ABBA’s album The Visitors, and her devotion to Andersson’s music took full hold with Kristina från Duvemåla, a musical she went to see again and again.

When it comes to paying tribute to a composer as prolific and as multi-talented as Andersson, however, it takes more than just passion; it also takes a careful selection process. For more than 40 years, Benny Andersson has been composing music in a wide variety of genres: film, folk music, musicals, and of course ABBA’s unbeatable pop hits. We find six of those here, from the up-beat “I Am Just A Girl” (originally written for Jarl Kulle, before the group had taken the name ABBA), the title track “I Let The Music Speak” and “The Winner Takes It All” to the last tune before the group split, “The Day Before You Came.” She has also chosen to perform emotional ballads from the Anders­son/Ulvaeus musicals Chess (1984) and Kristina från Duvemåla (1995), including “Ut Mot” and “Heaven Help My Heart.”

“Some of the tunes are extremely gripping”, says von Otter of the diverse repertoire. “They go straight to your heart, and it’s completely incredible.” The album’s folk, jazz, pop, and classical arrangements are performed by Scandinavia’s finest jazz and folk musicians, and von Otter is proud to have worked with them to offer music from her native Sweden written by one of her favourite composers: “Very few composers that I know touch me in the way that Benny Andersson’s music touches me, over and over again. That’s a great gift he has.”

After a career devoted almost exclusively to classical music, von Otter explains how her criteria for recorded repertoire lies in her emotional response to each composition: “I sing things that I like and that touch me in some way – be it Mozart or Bach or Handel or Monteverdi or Benny Andersson – as long as it means something to me . . . I always wanted to sing sort of instrumentally, and that works well, I hope, for some of these songs. But the main reason is because I think this music is fantastic. I love it.”

With this recording, fans will discover not only the hidden musical love of one of today’s foremost mezzo sopranos, but also the full range of Andersson’s compositional styles as the outward expression for his many tastes and talents. “But these days,” he confesses, “I listen almost exclusively to classical music.” It’s no wonder, then, that Benny and Anne Sofie have finally found each other.

4/2006