MYSLIVECEK Symphonies Concerto Köln 4776418

. . . Concerto Köln offers an exhilarating authentic-band experience that shows just why Myslivecek exerted such a powerful influence over the young Mozart.

The horns, especially, have some fearsome athletic challenges, all surmounted with bravado by the players of Concerto Köln. Throughout the disc this superb period band do "Il Boemo" proud with sharply characterised playing that combines fizzing, crackling energy, shapely lyricism in the slow movements and a crucial sense of enjoyment.

Concerto Köln . . . plays at its usual impeccable level: nuanced phrasing, little joie-de-vivre moments of flipped-up grace notes, crisp articulation, inflections in loving color. The orchestra does justice to Mozart¿s friend, and the music has wonderfully satisfying moments.

. . . the brightness of Myslivecek's orchestral writing, as rendered with winning vivacity by Concerto Köln, is a constant pleasure.

Along with some irresistible music, the performances of the period-instrument group offer attractive pleasures of their own, with accurate, smooth strings and dazzling wind playing. The engineering is on the same high level. Here's hoping for more Myslivecek by the Concerto Köln.

The C major last work in the set . . . appears on Concerto Köln's disc of Myslivecek's music, in a performance of infinitely greater liveliness and polish; and the presence of a harpsichord continuo enhances the stylishness of the interpretation as a whole. The remaining works all have prominent wind parts, with Myslivecek showing a fondness for second subjects scored for solo oboes or flutes playing in parallel thirds. The most spectacular piece is a Concertino in E flat . . .

They are engaging works, transparent in texture, filled with rhythmic drive, simple but attractive tunes . . . I find myself most pleased with their serene, lightly scored central movements, whose calm still conceals surprises . . . The performances are alert, clean, and technically proficient . . . the sound quality balances the ensemble well, with great presence to the sections and individual instruments. In short, truly a great pleasure to hear.

. . . Myslivecek [kultivierte] tatsächlich ¿ der Wiener Klassik durchaus vergleichbar ¿ aufbauend auf dem empfindsamen und galanten Stil eine neue, dramatisch durchpulste Tonsprache von perfekter Harmonie zwischen Ausdruck und formaler Beherrschung. Die Musikanten des Concerto Köln unter Werner Erhardt spielen Sinfonien Mysliveceks mit Animo und Eleganz. Eine Entdeckung.

. . . die Wiedergabe der sinfonischen Preziosen ist fulminant und mitreißend. Da kommt keine Langeweile auf: Die Themen werden prägnant und plastisch vorgetragen, die Genauigkeit von Phrasierung und Artikulation lässt die Musik förmlich sprechen, Präzision des Zusammenspiels und die klangliche Balance des Ensembles tragen darüber wesentlich zum Gelingen bei. Auffallend ist dabei die führende Rolle, die Myslivecek in den meisten Werken den Bläsern anvertraut, denn hieraus resultiert ¿ ebenso wie aus der klanglichen Präsenz der Bläser in der klanglichen Umsetzung ¿ ganz entscheidend das persönliche Profil der Kompositionen. Insbesondere die Kopfsätze der Sinfonien F-Dur, G-Dur und Es-Dur fallen durch ihre enorme Farbigkeit auf . . . Heimlicher Höhepunkt der CD ist jedoch die einzige konzertante Komposition der Einspielung, das Concertino Es-Dur, das durch seine außergewöhnliche Solobesetzung von zwei Klarinetten, zwei Hörnern und Fagott auffällt. Die Soloinstrumente treten hier einzeln oder in unterschiedlichen Kombinationen alternierend auf, was sich dem Hörer in einem ständigen klangfarblichen Changieren mitteilt, während zwei Flöten den Orchesterstreichern eine zusätzliche Farbe verleihen. Das ist alles so abwechslungsreich und lebendig, dass man davon gern noch viel mehr hören möchte . . .

Allemal handelt es sich um elegante Stücke, die italienische Kantabilität und böhmisches Musikantentum aufs Glücklichste miteinander verbinden -- Musik, die dank des klangschön abgerundeten Spiels von Concerto Köln, mit Mozart zu sprechen, "gut ins gehör" geht.

Mysliveceks Musik hat etwas vor-mozartisch Anrührendes, emotional in die Tiefe Gehendes, kann sich mit Haydn oder Johann Christian Bach durchaus messen; überhaupt wenn sie so frisch und lebendig gespielt wird wie in dieser Aufnahme vom Concerto Köln.

. . . die Musiker [zwingen] hier mehr als einmal zum staunenden Zuhören. Auch scheinbar abgedroschenen Wendungen bringen sie Individualität bei . . . Concerto Köln spielt so fantasievoll und farbig auf, wie man es gewohnt ist . . . Die federnde Eleganz, mit der sie Myslivecek zelebrieren, gibt ihnen Recht.

Das Concerto Köln stellte eine gelungene Übersicht zusammen, die Mysliveceks quirlige Melodienfülle, lebenslustvolle "Spiritoso"-Grundstimmung (Tr. 13) und seine Klangfarbenseligkeit einfangen -- etwa das Hornpedal (Tr. 4). Das ist nicht aufmüpfig wie Beck, sondern erinnert eher an Divertimenti Mozarts, was heißt: Es unterhält. Und das tut -- wenn es so perfekt dargeboten wird und so sinnlich klingt -- richtig gut.

Concerto Köln spielt diese Werke mit Hingabe und bringt die Qualitäten dieser Sinfonien voll zum Tragen. Insbesondere die Bläser sollten mit Ehren erwähnt werden.

Un disque plein de panache et de saveurs opulents.

El derroche de virtuosismo instrumental, de sonoridades frescas y coloreadas e incisividad rítmica que despliega Concerto Köln traduce a la perfección la gracia mozartiana . . . y la inflamada expresividad heredada de C. P E. Bach . . . , así como las jugosas alianzas tímbricas con que «Il divino boemo» otorga vida al chispeante Concertino.

... Werner Ehrdardt dirige varias de las peculiares sinfonías concertantes del bohemio, recreándose en el virtuosismo de su escritura para viento, en el audaz desarrollo temático y en su voluptuosa vivacidad, cuya huella en la obra del Mozart joven resulta evidente.