ANNE SOFIE VON OTTER For the Stars 4695302

This combined effort from Anne Sofie von Otter and pop singer/songwriter Elvis Costello is astonishingly good. The songs, mostly soulful ballads, are unfailingly pleasant, even in their melancholy; some are downright exquisite. The arrangements, mostly by Costello, are tasteful combinations of electric and acoustic instruments.

They make a mighty fine match, this internationally acclaimed classical singer and the eclectical rock musician . . . A mezzo-soprano in opera parlance, she makes the difficult transition to pop vocalist almost seamlessly. The result is a rich, gentle voice and a keen ability for lyric interpretation that often gives an art-song quality to the material. The CD has a pensive mood, with the duo¿s exploration of disparate pop elements: contemporary folk, Celtic strains, jazz, and light rock ballads.

Von Otter has attempted something much more difficult and, for the most part, pulled it off with great success, which is to produce a genuine, contemporary pop album, albeit one by an adult, with the same sort of care in repertoire and accompaniment that is the hallmark of her more standard releases. To this end her chosen collaborator is the infinitely skilled and ambitious Elvis Costello. Costello has been, from his very first album, a remarkable artist . . . Here, drawing extensively on his own catalog as well as songs by such legends as Lennon-McCartney and Brian Wilson, Costello and von Otter have worked very hard to create a rich and diverse tapestry of popular song. Von Otter pretty much succeeds in sounding like a vocally gifted natural singer.

Diese Grenzgängerei wirkt am stärksten in den leisen und fein austarierten Nummern. Da wird aus den Träumen einer coolen Klassik-Queen und eines flippigen Pop-Prinzen eines jener künstlichen Paradiese, wie sie nur echte Romantik zu erzeugen weiß.

Zwei Welten verschmelzen in einer kongenialen Symbiose: . . . bedeutende Popsongs von einem Weltstar der Klassik gesungen und von einer Rocklegende arrangiert, produziert und am Flügel begleitet, ist erstklassig ¿ gerade wegen des Kontrastes zwischen dem zurückhaltenden Costello und der ausdrucksstarken Otter.

Die schwedische Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter hat bereits 2001 mit ihrem Elvis-Costello-Album "For the stars" eindrücklich unter Beweis gestellt, auf welch befruchtende Weise klassische und so genannte U-Musik einen musikalischen Dialog miteinander eingehen können. Die CD gehört fraglos zu den schönsten "Cross-Over-Veröffentlichungen" überhaupt. Von Otters Liebe für musikalische Grenzgänge hat nun eine nicht minder bemerkenswerte Veröffentlichung hervorgebracht. "I let the music speak" bietet Kompositionen von Benny Andersson . . . Von und mit Andersson hat von Otter bereits auf "For the stars" den Titel "Like an angel passing through my room" kongenial eingespielt, ein Stück von bezwingender Intimität. Und wenn die Sängerin erklärt, wie sehr sie Anderssons Kompositionen berühren und sie als "richtig gut", "einfach fantastisch" klassifiziert, so mag man ihr nach dem Hören des Albums nur zustimmen. Ähnlich wie in dem Costello-Album geht hier die Stimme von Otters mit der so genannten Pop-Musik eine ideale Symbiose ein, die keine bloße Reproduktion des ABBA-Sounds vermittelt -- und so auch erst gar keine Vergleiche aufkommen lässt -- sondern ganz eigenständige Kunstwerke hervorzaubert . . . Abermals, wie schon beim Costello-Album, ist die traumwandlerische Sicherheit zu bewundern, mit der sich die Sängerin dieses Genre aneignet, es interpretiert und verkörpert, als sei es ihr ureignes Metier . . . Sie bietet Werke mit natürlicher Stimme und feiner Ausdeutung dar, so dass man als Fazit mit dem Titel eines (leider!) nicht aufgenommenen Songs schließen möchte: "Thank you for the music" . . .

¿For the Stars¿ constitue un superbe bouquet de chansons pop . . . La souplesse et le naturel sont incontestablement du côté de la mezzo-soprano, qui semble avoir toujours chanté de la pop, et l¿inspiration toujours chanté de la pop, et l¿inspiration toujours au rendez-vous de Costello.

Une très belle voix captée au plus près, toute en justesse et en nuances, des chansons magiques.

Le pas est désormais franchi, occasion pour nous de saluer l¿une des très rares réussites dans les champs de mines du crossover.