MAHLER Des Knaben Wunderhorn / Thomas Hampson 4779289

With his own experiences in dramatic performance, Hampson brings interpretations through which we can relish that diversity [of the songs] . . . Particularly impressive are the ways in which he handles vernacular dialect as a device for getting the rhyme scheme to work properly. He commands sonority that recognizes the folk roots of the text without either elevating or ridiculing those roots.

Hampson never sounded better. His approach is natural and straightforward, just what you need for these songs, which take you into a dream world . . . I found these performances extremely affecting.

. . . creating a wonderfully fresh imaginative take on the songs . . . it is a constantly absorbing recital.

. . . a fascinanting account of "Des Knaben Wunderhorn" . . . the ambition is fully achieved; Hampson revelling in vivid new insights and pointing to hitherto unforeseen paths within the music . . . [Magnificently supported by the Wiener Virtuosen,] Hampson embarks on an intimate journey during which he imbues the familiar Mahlerian landscapes with innovative hues and tones. With unmistakably Viennese flavor, a transcendent aura of otherworldly lyricism imprints the whole journey . . . His immaculate narrative flow, impeccable diction, and a gift for inking in subtle gradations of thought and feeling, are eloquently complemented by the Wiener Virtuosen in a beguiling chamber reduction that emphasizes each Mahlerian nuance to the maximum . . . A firm contender for my Record of the Year list, 2010. Or 2011? Why not both!

. . . unquestionably, no performer has ever had a more comprehensive knowledge of the manuscript sources . . . Instrumentally speaking, the results are fabulous . . . a deeply considered issue.

Mahler's whole world is here, rendered in a fabulously piercing and tender performance . . . [Hampson is] on superb form, catching the music's emotional complication as well as its folk-like simplicity.

. . . this new Wunderhorn set is one to treasure for years to come.

. . . with the smaller-scaled instrumental accompaniment here, it is especially effective. The wind sonority, meant to be organ-like in the symphonic version, is colorful in a new way . . . this is a deeply felt performance and a successful reimagining of the possibilities in the song . . .[ "Urlicht"]: Hampson's pained intimacy makes this seem an entirely new song as well. . . . the line "Ach weine nicht, du Liebste mein" in "Wo die Schönen Trompeten blasen," it's gratifying . . . Hampson sounds in fresher voice than he did three years earlier recording some of the same songs in San Francisco . . . he sounds quite sweet in his top register in "Der Schildwache Nachtlied" . . . He's at his best when telling a story, as in "Lob des hohen Verstands."

Thomas Hampsons Aufnahme ist über weite Strecken nichts weniger als eine Neuentdeckung der "Wunderhorn"-Lieder ¿ weil die Partituren hier mit einer kammermusikalischen Sorgfalt ausgeleuchtet werden, dass plötzlich zahlreiche bisher unerhörte Details zu Tage treten . . . die Interpreten [kosten] die große Sinnlichkeit der Lieder aus, mit herrlichen Farbmischungen des Orchesters und Hampsons balsamisch warmem, sehr wandlungsfähigem und textgenauem Bariton. Ein diskographischer Höhepunkt des Mahler-Jubiläums.

Bis in jede einzelne Silbe, jeden Ton hinein hat er alles durchdacht und durchlebt. Immer dem Komponisten und seinen Absichten folgend. Das besitzt eine Selbstverständlichkeit der Interpretation, die fast schon wieder volksliedhaft anmutet, ohne die Vielschichtigkeit dieser Lieder zu leugnen, im Gegenteil. Großartige Partner hat Hampson in den Wiener Virtuosen . . . Man muss nicht prophetisch begabt sein, um vorherzusagen: Diese CD wird für künftige Interpreten ein wichtiger Markstein sein, wenn es um eine historisch reflektierte, auch beispielhafte Aufführungspraxis von Mahlers "Wunderhorn"-Liedern geht.

Die Baritonlyrik dieses Sängers zeigt sich ungemein wandlungsfähig. Ihr steht auch eine fast schon tenorale Höhe zu Gebote. Da werden Ausdruckssphären erreicht, die das Prädikat Mahler-Ideal verdienen . . . Interpretatorisch setzt Hampsons Mahler-Kompetenz Maßstäbe. Die Wiener Virtuosen, zumeist Protagonisten der dortigen Philharmoniker, tun es ihm nach. Sie spielen ihren Part primär kammermusikalisch und transparent.

Alles ist hier naturgemäß reduzierter, auch Hampsons Baritonsfarben, doch seine skrupulöse Textexegese und das ausgedünnte Instrumentalspiel lenken die konzentrierte Aufmerksamkeit auf die meisterlich singend interpretierten Stimmungsbilder.

In jedem Lied ist zu spüren, wie zutiefst vertraut Thomas Hampson mit den Liedern von Gustav Mahler umgeht. So differenziert und kultiviert sein Singen auch ist -- es besitzt eine Selbstverständlichkeit, die den "Wunderhorn"-Liedern bei aller Vielschichtigkeit etwas Volksliedhaftes verleiht. Die Wiener Virtuosen erweisen sich als hervorragende Kammermusik-Partner: Das Ensemble, bestehend aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker, überzeugt durch seinen warmen, ausbalancierten Klang und seinen Sinn für Mahlers Musiksprache. Kurz: Eine exemplarische Aufnahme, die durch die historisch reflektierte und zugleich so packende Aufführung Maßstäbe setzt.

[Hampsons gestalterische Möglichkeiten haben in nichts nachgelassen], weder im mühelosen Erklimmen der höheren Regionen noch in der geschmeidigen Melodieführung . . . [In der wehmütigen Schlichtheit von "Wo die schönen Trompeten blasen"] zeigt sich eine Verinnerlichung, die von absoluter Vertrautheit mit dieser Musik zeugt. Wie nahtlos vermag der Sänger in die verschiedenen vokalen Masken dieser "Wunderhorn"-Vertonungen zu schlüpfen, sei es als nüchterner Kommentator, sei es als emotional Angerührter . . . Die Begleitung klingt dünner als gewohnt und zugleich transparenter -- kein Klangrausch, sondern Klangsensibilität . . . [Daher sei die CD] mit der Maximalnote belohnt.

Thomas Hampsons Aufnahme ist über weite Strecken nichts weniger als eine Neuentdeckung der "Wunderhorn"-Lieder . . . die Interpreten kosten die große Sinnlichkeit der Lieder aus, mit herrlichen Farbmischungen des Orchesters und Hampsons balsamisch warmem, sehr wandlungsfähigem und textgenauem Bariton. Ein diskografischer Höhepunkt des Mahler-Jubiläums.

Neben diesen sehr ungekünstelten Liedinterpretationen Hampsons fasziniert auch die Orchesterkultur der Wiener Virtuosen. Das klein besetzte Ensemble spielt sehr direkt und selbstbewusst und durchzieht den gleichberechtigten Instrumentalpart mit nuanciertem wienerischem Schmäh in morbiden, knalligen, charmanten und volksnahen Stimmungen ¿ fast glaubt man hier tatsächlich, "Des Knaben Wunderhorn" in Wien zur Zeit Mahlers zu erleben.

. . . seine Erfahrung paart sich wunderbar mit seiner musikalischen Spontaneität. In den Wiener Virtuosen findet er dabei perfekte "Spielkameraden", und so tanzen Mahlers Volksweisen mit wienerischer Eleganz durch den Raum, mal leicht und humorvoll, dann wieder tragisch, einfühlsam und tiefsinnig. Stets spürt man den beredten Dialog zwischen Sänger und Instrumentalisten, die nicht nur aufeinander hören, sondern auch wundervoll aufeinander reagieren. Eine Mahler-Aufnahme für die Ewigkeit!

Dieser Versuch, Mahler aus der Perspektive der historischen Aufführungspraxis von aller Hyper-Larmoyanz zu befreien, gelingt durchaus. Zumal Hampson seinen alten Tugenden treu bleibt und die intellektuelle Auseinandersetzung mit einer mitfühlenden Eindringlichkeit verschmilzt . . . [die Musiker sorgen] für eine ungemeine Transparenz und damit Neubelichtung des Orchestersatzes mit seinen einzelnen Solo-Stimmen . . . [Wie er] die intime Idylle und Bitternis in "Wo die schönen Trompeten blasen" zum Atmen bringt, ist schon wieder große Mahler-Kunst.

[Die kammermusikalische Besetzung] verleiht dem detailverliebten Ton- und Wortspiel Mahlers einen besonderen Reiz, zumal die Musiker der "Wiener Virtuosen" nicht nur mit Gefühl, sondern mit hintergründigem Humor aufspielen . . . [Thomas Hampson legt dabei Wert auf] die klangliche Differenzierung, charakterisiert, was Mahler komponiert hat, mit farblichen und dynamischen Schattierungen -- vor allem aber verströmt er seine Baritonstimme mit Lust an langen melodischen Phrasen. Sie klingt schöner denn je.

Diese frisch aufgenommenen "Wunderhorn"-Lieder vibrieren in der geschmeidigen Kammerensemble-Fassung vor fiebriger Spannung . . . Vollkommene Stimmführung und einfühlsames Textverständnis lassen das Ergebnis so berührend klingen. Jeder Mahler-Interpret muss sich derzeit an Thomas Hampsons Eleganz messen lassen.

. . . [Hampson ist] nicht nur ein in Oper wie Lied gleichermaßen souveräner Bariton mit bisweilen fast tenoral leicht-beweglicher Höhe, sondern überdies ein kluger, gebildeter und vielseitig interessierter, vor allem neugieriger Musiker . . . Linien, Akkorde, Akzente gewinnen expressives Eigenleben, manche Klarinetten-Signale fast eine naturalistisch schneidende Schärfe. Und gerade die Ausdünnung steigert die Plastizität . . .

Hampson gestaltet mit einer reichen Farbenpalette . . . immer wieder zieht er den Vorhang zur großen Bühne auf und lässt kurze, intensive Breitwanddramen entstehen . . . [Wie Hampson diese Gedanken] und Empfindungen mit seiner gesunden, nach wie vor ungeheuer schön timbrierten Stimme gestaltet, muss man gehört haben . . . Die Klangwirkung ist außergewöhnlich . . . Die Wiener Virtuosen musizieren auf der kompletten CD so entspannt wie präzise. Viele Einzelheiten erschließen sich neu, klingen teils ohrenschmeichlerisch, teils sehr progressiv . . . Hampson kann sich problemlos leisten, seine sehr gesunde Stimme in den Kammerorchesterklang einzubetten, statt sie herauszuziehen. Daraus ergibt sich ein exquisites Klangbild.

Klare, zurückhaltende und intelligente Textausdeutung, dazu eine feingesponnene Begleitung durch die Wiener Virtuosen, eine Elite-Auswahl des Elite-Orchesters Wiener Philharmoniker -- da können wenige mithalten.

Accompagné des Wiener Virtuosen (qui ne sont autres que la crème des solistes du Wiener Philharmoniker) Thomas Hampson interprète avec conviction ces mélodies qui ont marqué un tournant dans l¿¿uvre de Mahler.

Les couleurs allégées subliment ces chansons espiègles inspirées par le monde de l'enfance. Surtout dans l'interprétation pleine de délicatesse du baryton Thomas Hampson et des Wiener Virtuosen.

Quelle bonne idée pour le centenaire Mahler en 2011 de nous dévoiler une version chambriste des 14 lieder formant le cycle éclectique et si divers . . . cette lecture légitime souligne quel fin orchestrateur et quel immense poète du timbre, Gustav Mahler fut. Diseur raffiné, toujours au service du verbe articulé et incarné, le baryton Thomas Hampson distille un nectar vocal d'une rare perfection . . . [le chanteur lettré] se distingue par sa musicalité intérieure, la justesse de certains éclairages, à l'intonation nuancée et sincère, au style introspectif et souvent ambivalent qui règne comme nul par ailleurs chez Mahler . . . Hampson s'engage ici pour exprimer ce tissu des sentiments et des aspirations de l'âme. Chacun des lieder témoigne de la très riche vie intérieure du compositeur; c'est une constellation d'émotions exaltées, de visions et de références à l'enfance, à la vie militaire, à la nature . . . Non seulement Thomas Hampson les ressuscite en un chambrisme ciselé, il sait aussi les embraser en une sincérité de ton qui convainc immédiatement. Superbe récital. De surcroît, dévoilant aussi un très bel équilibre complice entre instrumentistes (solistes du Wiener Philharmoniker) et chanteur.

. . . [le chanteur se révèle] un étonnant poète. Capable du plus extrême raffinement, il donne au récit le geste irrégulier de ballade approprié.