MAHLER Symphonie No. 10 Harding 4777347

In sheer beauty of playing, this new account has the edge over all of its rivals . . . Sound-wise, this is the work's finest recording yet -- surpassing even the excellent sound on Gianandrea Noseda's lacklustre account and an 'easier' listen than Simon Rattle's Berlin remake . . . Harding's booklet interview offers a fair number of insights . . .

. . . Harding gets glorious sound and playing.

. . . there is much to praise in this interpretation, such as the muted brass, fluttertonguing woodwind and a myriad of sly counterpoints throughout the three inner movements. Impressive, too, are the trumpet's penetrating held notes for what Harding, in an intelligently rendered booklet interview with Edward Seckerson, calls Mahler's "Pure Edvard Munch" moments in the two Adagios. Similarly, the country "Ländlers" could only be played like this by the Vienna Philharmonic Orchestra . . . The sound on this recording . . . is uniquely luminous and clear throughout.

. . . Mahlers 10. Symphonie klingt [bei ihm] . . . so frisch und klar wie Quellwasser . . . Klar, schwungvoll und dennoch filigran ausgearbeitet beginnt das Adagio . . . Daniel Harding zeigt, im Gegensatz zu manch anderen Dirigenten seiner Generation, keinerlei Berührungsängste oder Vorbehalte bezüglich Gustav Mahler. Die Komplexität und die Verwirrungen in seinem Symphonienwerk, die Brüche, schroffen Stimmungswechsel und hemmungslosen Stil-Collagen schrecken Harding wenig . . . Diese Unbefangenheit hört man seinen Interpretationen auch heute noch an . . . Aus dem Mahler, wie er sich in den Original- und Nachschöpfungsnoten darstellt, destilliert Daniel Harding einen Musiker heraus, der spät in seinem Leben zu neuen Ufern aufbrechen wollte, und der dies scheinbar ohne spürbaren Kampf und schrille Kontraste tat. Zwar zieht sich der spröde Geist des Adagios, die drängende Suche nach neuem Ausdruck auch durch die folgenden vier Sätze, doch gelingt es Harding und den Wiener Philharmonikern stets, einen logischen, zwingenden Sog zu erzeugen, der alle Zweifel an der Qualität dieser Vollendung eines Fragmentes im Keim erstickt. Dabei realisieren Orchester und Dirigent einen lupenreinen, durchsichtigen Klang, der fern aller analytischer Kälte jeder Idee und jedem Motiv eigenes Leben einhaucht. Es scheint, als wollten Harding und die Wiener den zwiespältigen Eindruck ihres ersten Mahler-Versuchs vergessen machen -- und das gelingt wirklich auf der ganzen Linie.

Daniel Harding weiß auf smarte Art seine Ziele zu erreichen . . . Wie Harding . . . eine Klangwelt gewinnt, die uns Mahler noch hätte schenken können, ist imponierend. Und der zart-mürbe Klang der Wiener unwiderstehlich.

. . . die Wiener Philharmoniker glänzen mit fantastischer Spielkultur . . .

Mit den Wiener Philharmonikern . . . gibt es tatsächlich noch Überraschungen . . . das gloriose Orchester mit seinen unvergleichlich klangreichen Streichern, Hörnern und Posaunen. Was für eine Musikergemeinschaft!

. . die vorliegende Aufnahme . . . dokumentiert einmal mehr die hohen klanglichen Qualitäten des Orchesters, das vor allem in den langen Streicherkantilenen der Ecksätze höchste klangliche Leuchtkraft erzielt und in den Walzer- und Ländler-Anklängen mit viel Eleganz und mit grosser agogischer Subtilität am Werk ist . . .

Daniel Harding associe avec bonheur des qualités de ductilité et de mobilité essentielles pour Mahler, et apprises chez Rattle, à une "Objectivité" de grande classe, toujours en quête de transparence . . . l'Adagio initial confirme la relation étroite qui unit le dernier Mahler à la seconde école de Vienne . . . on ne pourra résister au trio, très au second degré, alangui, avec un sens du rubato qui n'appartient qu'à Vienne. Mélancolie, passion, détachement, colère aussi, l'itinéraire se poursuit dans le "Purgatorio" et le deuxième "Scherzo", saisissant. Moins que le finale, qui opère dans cette approche décantée, aux arêtes vives, une stupéfiante synthèse entre "l'Abschied" du "Chant de la terre", le dernier mouvement de la Symphonie no. 9 et peut-être de l'oeuvre entière de Mahler, en un ultime et long regard. Mieux qu'un grand disque, une révélation.

Ce disque réussi interpelle à plusieurs titres. On constate en premier lieu la maturation musicale de Daniel Harding . . . Que de trouvailles et de beautés sonores! Les timbres sont inouis de précision et de fusion. Scintillement du premier Scherzo, évocation du lied du "Wunderhorn" dans le "Purgatorio". Les trois mouvements centraux ont une pureté enfantine et une ferveur sidérante. Dans cet achèvement du postromantisme viennois, les pupitres sont insurpassables. Les cordes sont proprement géniales de fluidité, de profondeur et d'intensité dans la respiration . . . Harding semble lui-même étonné par l'intensité du résultat . . . dans le finale, les coups de grosse-caisse sont assourdis et sans force expressive, sans direction précise alors que les timbres de pupitres graves et l'excellente flûte solo offrent une bouleversante exposition de l'ultime marche mahlérienne. Il en va de même dans le dernier crescendo, inexplicablement retenu.

Harding busca seducir el oído con una homogeneidad de la sinfonía, sonidos tersos y acabados de brillantez.