GLUCK Paride ed Elena Kozená McCreesh 4775415

Kozená is a rash, dangerous Paride, with lean but fruity tone and sensual phrasing . . . McCreesh's magnificent cast and crew serves up a veritable rainbow of sounds: dances of billowing softness, throbbing recitatives and tart, lashing (nut unheeded) reminders of civic duties.

A ravishing seduction.

Paul McCreesh's Gabrieli ensemble reminds the listener yet again of the fabulous standard we enjoy these days for early-instrument groups on CD. Rhythmically and tonally the Gabrieli's contribution is simply faultless; none of the other brilliant groups out there, whether British, French or German, could achieve more in this music. The five highly varied balli in Act 1 are a perfect demonstration of technically polished playing by turns biting, mellifluous and robust. McCreesh is asolutely at one with his
singers, an ultra-sensitive accopanist throughout . . . Immersed in her [Kozená's] role, she sculpts her tone and line immaculately. Susan Gritton's Elena is simirarly musical and emotionally committed.

Gluck's 1770 Paride ed Elena is full of dramatically vivid music and great operatic soliloquies. Conductor Paul McCreesh circumvents the ponderousness that plagues so many Gluck performances, giving the piece an airiness that seems odd in subject matter involving Helen of Troy and the seeds of the Trojan War. But the ear adjusts to this gentler dramaturgy, as well as to a cast consisting entirely of treble voices . . . there's a reason why you probably haven't heard of Francesco Bartolomeo Conti -- but you'd never know it from Kožená's admirable dramatic commitment.

If anyone can, Kozená can -- an impressive restoration of a forgotten opera . . . Kozená, whether putting across the restlessness of Paris¿s first aria or the mixture of anxiety and resolution in "Le belle immagini", or bringing an exquisite mezza voce to the set-piece in praise of Helen, is out of this world . . . The Gabrieli Consort and Players are excellent, the high horns especially. It's hard to imagine this set ever being surpassed.

. . . the music is heavenly and McCreesh and his stellar team ¿ particularly Kozená, on stunning form ¿ make as good a case for it as possible.

This magnificent new recording of Christoph Willibald Gluck's "Paride ed Elena" from Archiv will doubtless win many new friends for one of the two most neglected works of the composer's maturity . . . the success is due to the excellence of the players, rather than their instruments. I admire Mr. McCreesh for making the wise decision not to use a countertenor in a role written for a soprano castrato . . . The direct consequence of his decision is that instead of the frail and artificial sound of a countertenor, we get the extraordinarily gifted Magdalena Kozená, a rising star in peak form for this performance. Ms. Kozená has it all: personality, dramatics to burn, beauty of tone, highly accomplished coloratura, and a pinpoint trill. She steps fearlessly into the bravura role created by Millico and makes it her own, beginning with a poised "O del mio dolce ardor". She is joined in one sensuous duet after another by the soprano Susan Gritton as Elena . . . Long arching lines of perfectly spun legato, dotted with trills and ornamentation sprinkled liberally at just the right moments. It's all ravishingly beautiful . . . The conducting of Paul McCreesh cannot be gainsaid . . . In climax after climax, in dance highlight after dance highlight, Mr. McCreesh's dynamic energy seizes us in its grip -- at times, I wanted to jump out of my chair with excitement.

Under Paul McCreesh's direction . . . "Paride ed Elena" comes to life, warmly, energetically, passionately, and with a full palette of colours: it's a "real" performance, performed by singers (solo and choral) and players fully inside the notes and words, and the sense of conviction informs every moment . . . Magdalena Kozená a magnificent hero, expressively vigorous, dramatically vibrant, vocally agile and remarkably at ease across a wide soprano compass . . .

Gluck's third reform opera . . . comes to life in a wonderful performance under Paul McCreesh. There are no native Italian speakers in the cast but all relish the words and they do sing ravishingly.

Another of Gluck's operas, "Paride ed Elena" -- a setting of the Homeric tale of the love between Paris and Helen -- has been neglected for most of its history. A new recording on Archiv . . . should do much to restore the work to public attention.

. . . its subtle nuances and intimate scale create a particular magic. Felicitous playing and ravishing singing.

Sie verfügt über ein kostbares, herb-schönes Timbre, das zu mühelosen Höhenflügen fähig ist, Expressivität und vokale Phantasie, Attraktivität und so berührende wie intelligente Darstellungskunst . . . Diese von Paul McCreesh auch orchestral auf das spannendste disponierte Aufnahme der unbekannteren dritten von Glucks Wiener "Reformopern", "Paride ed Elena", ist schlichtweg überragend. Innigere, subtilere, von erotischem Feuer geradezu knisternde Gesangskunst als jene der das Geschehen in dieser Oper so gut wie allein tragende Protagonistinnen Magdalena Kozená (Paris) und Susan Gritton (Helena) ist heutzutage schwer zu kriegen. Da beißt man fast in den Teppich. Ein "Must have!"

Kozená ist als Mezzosopran für die Rolle des Paris die stimmliche Idealbesetzung . . . die Komposition wurde optimal überarbeitet. Eine gelungene Aufnahme, nicht nur für Barock-Freaks!

Barockopern werden heute an allen Ecken ausgegraben. Doch Paul McCreesh, Fachmann für historische Aufnahmepraxis und ein Klangdetektiv, hat mit seinem Orchester samt Chor ein Juwel zwischen den Zeitaltern entdeckt: Kraftvolle Melodien und interessante Form-Einfälle, betörend sinnlich dargeboten -- nicht nur von Mezzo-Star Magdalena Kozená -- machen aus diesem Antiken-Psychodrama eine rundum erfreuliche Produktion.

. . . da McCreesh eine Besetzung zusammen bekommen hat, wie man sie sich besser kaum wünschen kann, ist dem Dirigenten zuzustimmen, dass sich ähnlich dem Händel-Boom auch einmal ein Gluck-Hype entwickeln möge . . . Kozená fühlt sich sehr wohl in der hohen Tessitura . . . Dass sie auch genüsslich die Fionituren zu nehmen weiß, versteht sich dabei fast von selbst.

Wie eine solche Gemme glänzen kann, wenn man sie entsprechend poliert, das führt die neue Aufnahme unter Paul McCreesh vor . . . Zu hören ist der innigste Gesang zwischen Frauen, der augenblicklich zu kriegen war.

Mit lebendiger Agogik treibt Paul McCreesh . . . Glucks Musik alles Statisch-Marmorhafte aus. Die Tremoli im Orchester machen die Erregung und Verwirrung der beiden Protagonisten hörbar. Magdalena Kozená als Paride und Susan Gritton als Elena sind eine ideale Besetzung. Die Wandelbarkeit ihrer Stimmen, die Verbindung von samtiger Tiefe und leuchtkräftiger Höhe verleihen der Musik vibrierende Sinnlichkeit.

. . . um es kurz zu sagen, überragend.

Hochspannend -- und ebenso spannend musiziert. Das Gabrieli Consort spielt mit hinreißendem Elan . . . alles zusammen verschmilzt zu einem sehr farbintensiven, transparenten Klangbild. Das vibriert, flirrt und schwirrt fast pausenlos . . . Sängerisch ist diese Einspielung ein einziger Triumph des Paris. Was Magdalena Kozená mit ihrem zuweilen dunkel eingefärbten, dann auch wieder hell strahlenden Mezzo an seufzenden, schmachtenden und triumphierenden Jünglingsmorgenjubeltönen ins Spiel bringt, das ist von einzigartiger (erotischer) Ausstrahlung. Zudem ist ihre Sprachintensität in den Rezitativen schlicht magistral: Selten war Glucks Musiktheater so lebendig.

Ihre besondere Bedeutung bekommt die in den Titelpartien mit Magdelena Kozená und Susan Gritton hervorragend besetzte Einspielung dadurch, daß sie gegen viele überkommene und übernommene Ansichten ob mancher dramaturgischer Unschärfen den Rang des Werks deutlich macht . . . Mittelpunkt der Aufführung aber ist die betörend klangschön und hinreißend phantasievoll singende Magdalena Kozená als verwegener junger Paris. Schon in dem sanften, von murmelnden Streichern unterlegten g-Moll-Solo »O del mio dolce ardor« glüht das erotische Feuer des Paride. Es ist eine verhaltene, eine innere Glut . . . In vielen Szenen, selbst in kurzen Interjektionen ist zu spüren, daß die tschechische Mezzo-Sopranistin ein Gespür hat für die vom Pathos der Distanz nur leicht überdeckten leidenschaftlichen Gefühle des Paris . . . Selbst kleine Ausrufe oder Interjektionen in den Accompagnati zeugen von der vokalen Phantasie, der expressiven Farbenpalette dieser außergewöhnlichen Sängerin.

CD des Monats . . . So darf Magdalena Kozená als Paride mit ihrem erwärmend leuchtenden Mezzo schöne melodische Bögen formen. Subtil wie charakterformend weiß Susan Gritton mit der Rolle der Elena umzugehen. Paul McCreesh trägt mit flexiblem historisch artikuliertem Spiel der Gabrieli Consort & Players viel Abwechslung in die Begleitung von Rezitativen und Ensembles.

Dank Paul McCreesh und seinem Originalklang-Ensemble Gabrieli Consort & Players und einer formidablen Besetzung mit Magdalena Kozená und Susan Gritton in den Titelrollen taucht dieses Fossil jedoch urplötzlich vor unseren Ohren auf, in einer Schönheit, die nur staunen macht, in einer Lebendigkeit, die nichts davon verrät, dass dieses Werk über 200 Jahre lang so gut wie tot war . . . Gluck verlässt sich ganz auf die Kontraste der gegensätzlichen Charaktere und Lebenshaltungen: Harte, raue, kriegerische Töne mit Horn u nd Trompete für die Spartaner, liebliche, lyrische, weiche Klänge dagegen für die Trojaner. Diese Charakteristika holt nicht nur McCreesh mit seinem fulminant spielenden Ensemble wunderbar heraus. Auch die beiden Titelheldinnen, insbesondere eine elektrisierende Magdalena Kozená, haben keine Mühe, sich einzufügen und virtuos den vielen Feinheiten und musikalischen Details dieser lange verkannten Partitur frisches Leben einzuhauchen.

. . . eine nicht nur maßstabsetzende, sondern auch äußerst kurzweilige Einspielung . . . Paul McCreesh entlockt seinen Musikern nicht nur die Tugenden historischer Spielpraxis - bei ihm klingt das auch herrlich unaufgeregt in der Tongebung. Fast schwebend entwickeln sich einzelne Passagen ... Das dynamische Spektrum ist trotz aller Effekte vergleichsweise limitiert, ebenso wie die Tempi nicht den rasanten Zugriffen anderer Aufnahmen vergleichbaren Repertoires folgen. Doch genau dadurch rückt das Drama in den Mittelpunkt. Der Text bekommt mehr Gewicht, die Architektur der Nummernaufteilung und der innere Spannungsbogen werden deutlich. McCreesh nähert sich hier einer der wesentlichen Forderungen Glucks zur Erneuerung der damaligen Oper, weg vom bloßen Effekt, hin zu einer bewegenden Dramaturgie. Dem Hörerlebnis beschert das eine plastische, abwechslungsreiche Wanderung durch die Emotionen der handelnden Personen und die wechselvollen Situationen der übersichtlichen Handlung. Alles scheint hier in Bewegung und im Fluss zu sein, musikalisch und theatralisch. Die zahlreichen Ballettmusiken fügen sich nahtlos in diesen Duktus ein und sind homogener Teil des Ganzen. Glucks musikalisch starke Einfälle setzen Höhepunkt auf Höhepunkt, und McCreesh weiß sehr wohl die Balance und Bindung zwischen den vielen kleinen Einzelnummern voller Elan zu gestalten, immer wieder aufs Neue anzustacheln und dabei doch niemals ins Hetzen zu geraten. Die große Sinnlichkeit dieses Klanggewandes wird auch vom exzellenten Solistenquartett unterstützt, allen voran Susan Gritton als Elena und Magdalena Kozena als Paride. Die Kozena findet hier mit ihrem dunkelleuchtenden Mezzosopran zu einer ausdrucksstarken Klangschönheit von großer Ausstrahlung . . . auch die Gritton entwickelt eindrucksvolle lyrische Spannungsbögen, verziert sie mit Trillern und Ornamenten und ist mit ihrer strahlenden Höhe ein leidenschaftlicher Gegenpart zu den dunklen Tiefen der Kozena. Das ist schlichtweg eine Traumbesetzung! ... Auf diesem Niveau musiziert und gesungen ist Glucks ¿Paride ed Elena¿ ein Muss für jeden Opernliebhaber.

Diese Aufnahme gibt viel zu genießen, zuallererst die Musik, mit sehr schönen und oft sehr bewegenden Arien . . . Keine Frage . . . , dass diese Einspielung die beste ist, die zu haben ist.

. . . nous tenons là le meilleur enregistrement de cet opéra mal aimé . . .

Magdalena Kozená avait gravé les deux airs dans un somptueux récital pour DG. C'est un constant ravissement que de l'entendre ici interpréter le rôle dans son intégralité. Quel timbre ! quel raffinement ! Avec Susan Gritton en Hélène et Carolyn Sampson en Amore, elle est en outre impeccablement entourée . . . Que c'est beau ! . . . Toutefois cet enregistrement, mille fois plus "authentique" que les versions Zagrosek . . . et Schneider . . . - - s'impose sans trop de peine au sommet de la discographie.

. . . el delicado Paris de Kozena . . . extraordinario Gabrieli Consort . . . Oro en barras.

Magnífica versión de la ópera de Gluck, por un inspirado McCreesh . . . el sonido del Gabrieli Consort es realmente notable . . . una Magdalena Kozená en estado de gracia. La mezzo-soprano checa (o soprano, según se mire, porque esta mujer se atreve con todo) canta con un refinadísimo gusto melódico, sin dejar ninguna nota al azar, sin robarle un ápice de intensidad. Ello, sumado al asombroso poder seductor de su timbre, hace de este doble CD una oportunidad inmejorable para deleitarse con la magia de una de las voces más sugestivas del panorama actual.

. . . una bellissima edizione, segnata sopra tutto dalla presenza di una cantante fuori serie, Magdalena Kozená (soprano, nella parte di Paride), straordinaria nella incisività drammatica della pronuncia italiana e nell'abbandono lirico di una voce da sirena.