MAGDALENA KOZENA Lettere amorose 4778764

. . . intensely felt and highly dramatic readings.

Her voice, familiar for its ability to migrate from Baroque intimacy to Mozart operas and beyond, is as mellifluous and pliable as ever, light and translucent in the upper reaches while brooding and dark in the lower ones.

. . . her commitment to it shines through in these stylish, richly nuanced accounts. She soars the heights and plumbs the depths with fitting ardour . . . it is hard not to be swept away by such intensely felt and highly dramatic readings . . . Pierre Pitzl -- a veritable Jimi Hendrix of the Baroque guitar -- and his crack instrumental ensemble enrich the spare simplicity of the written scores with endlessly varied and inventive realisations on bowed and plucked strings. These are vibrant, virtuoso performances, never slacking in their spontaneity and energy. With its plus recorded sound, this is a disc to wallow in.

Kozená is the perfect singer to introduce this music to the opera-loving public . . . Kozená's rich, darkly expressive sound is immediately attractive, and while her voice production is modern in resonance, placement and use of legato, her exploration of historically appropriate effects -- manipulating volume, vibrato and color imaginatively -- and her use of rubato are surprising and convincing. And the sound is simply beautiful . . . Kozená has a great feel for the style, with its dissonances and blue notes, its text-driven musical exaggerations and its rhythmic instability, the intimacy and subtlety of these songs . . . [Monteverdi is] sung here with great feeling, imaginative ornaments and melancholy tones . . . Kozená's rapport with the excellent players of Private Musicke (highlighted in five instrumental tracks) is one of the disc's many strong points.

This is an exceptional release, the beauty and flexibility of Ko¿ená's voice perfectly complemented by Private Musicke's intimate yet colourfully extrovert accompaniments.

Kozená has a great feel for the style, with its dissonances and blue-notes . . .

She brings a natural flair and easy virtuosity to the works, and, of course, a beautiful and distinctive sound . . . The marvelous consort Private Musicke, directed by Pierre Pitzl, partners Ko¿ená brilliantly, with colorful and richly textured accompaniment . . . "Lettere Amorose" has garnered considerable praise from critics, and rightly so: Add me to the list of fans.

Ko¿ená uses rubato and vocal coloring to add just the little edge of appropriate drama and emotion to this piece, as she does with the others to such good effect. No pallid, vibratoless singing here . . . Included also are five short instrumental works of dance-like music interspersed throughout, which have the effect of cleansing the aural palate between songs . . . This lovely recital disc is another winner for Ko¿ená and earns my full endorsement.

Inzwischen besteht kein Zweifel daran, dass Magdalena Ko¿ená zu den weltbesten Mezzosopranen zählt . . . [Ihre bisherigen Veröffentlichungen] bestätigen sie als Königin der barocken Vollblut-Verzierung, als Virtuosin erotischer Rouladen und Ornamente, die bei ihr nie technisch erkalten oder virtuos exekutiert wirken, sondern stets glutvoll, gefühlsgetränkt und in dunklen Farben . . . Genau das kann sie. Das Chiaroscuro, also das vokale Helldunkel, beherrscht Ko¿ená wie kaum eine andere Sängerin der Gegenwart.

Wer über eine derart charakteristische und herrliche Stimme verfügt wie diese große Mezzosopranistin, der darf gerne etwas mehr "Körper" und sogar ein klein wenig Oper in die Welt des Madrigals hineintragen.

Sie überrascht mit wunderbarer Wandlungsfähigkeit, schlüpft in immer neue Rollen ihres Repertoires, verblüfft mit ständig anderen Facetten . . . [Merula]: die Modulationsfähigkeit ihres Mezzo trägt die neun Minuten [des Wiegenlieds] mit inniger Intensität, traumwandlerisch und mühelos.

[Kozená haucht den Werken] mit ihrer golden schimmernden Stimme Leben ein. Unterstützt von einem leidenschaftlich aufspielenden Ensemble "Private Musicke" unter Pierre Pitzl, entstehen Stimmungsbilder von Liebe und Sehnsucht. Das Album ist ein erneuter Beweis für Kozenás sicheres Händchen in der Programmgestaltung ihrer Solo-CDs.

Musik, wie gemacht für Magdalena Kozenás ebenso warme wie klare Stimme: Sehnsuchtsvoll und schwärmerisch, geheimnisvoll und intim -- wie ein Liebeslied, wie ein Liebesbrief eben sein soll.

Die Mezzosopranistin erzählt die kleinen Liebesgeschichten mit klarer, schlanker Stimme, sie kostet den italienischen Text genüsslich aus . . . Eine schöne CD . . . auch dank des Barockensembles Private Musicke, das den Gesang ebenso feinfühlig wie fantasievoll umspielt und in einigen eingestreuten Instrumentalstücken geradezu jazzig groovt.

Ihre Stimme ist wie geschaffen für Kleinode des Barocks: Mit ihrem Mezzosopran trifft Magdalena Kozená in ihrer Aufnahme italienischer Arien des 16. und 17. Jahrhunderts das Herz der Zuhörer . . . Mit dem Ensemble Private Musicke schafft sie eine intime Stimmung, eine berührende Schlichtheit . . . [sie] singt die Liebesgeschichten mit deutlicher Stimme . . . Vor allem Monteverdis "Si dolce è il tormento" klingt wie ein einziger langer Seufzer.

Ihr feinschattiertes Timbre, ihre kluge Textausdeutung, ihre verhaltene Leidenschaft schmückt diese intimen vokalen Kostbarkeiten . . . Das mit ihr wie verwoben spielende Ensemble Private Musicke lässt bei diesen garen, nicht minimalistischen Miniaturen die Post abgehen.

Kozenás warmer, ausdrucksvoller Mezzosopran kann neben dem Affektreichtum gerade auch seine Beweglichkeit vorführen: ein ausgesprochen sinnliches Vergnügen. Der Höhepunkt dieser CD und zudem ein weiblicher Schulterschluß findet sich im "L¿Eraclito amoroso" von Barbara Strozzi . . . Da ist die bühnenerfahrene Magdalena Kozená voll in ihrem Element: wie Ekstase und Begeisterung zerfallen, wie aus Melodien Seufzer werden -- die Sängerin taucht den emotionalen Zerfall in betörende Melismen. Die Kunst der Verzierung als seelisches Abbild . . . in ihrer puren Schönheit anrührend.

Magdalena Ko¿ená ist immer für eine Überraschung gut. Nach ihren spritzigen Händel-Kantaten mit Marc Minkowski, dem "Lamento"-Album mit galanten Kompositionen der Bach-Dynastie oder den lyrischen Arien Vivaldis ist ihr mit "Lettere amorose" erneut eine ganz persönliche Aufnahme gelungen, die den Hörer unmittelbar gefangen nimmt . . . Magdalena Ko¿enás Zugang ist undogmatisch und subjektiv, mit ihrem schlichten und intimen Gesang trifft sie exakt den Ton der Stücke. Dass dies auf Dauer nicht langweilig wird, hat sie dem enormen Farbenreichtum ihres Gesangs zu verdanken. Mal klingt ihr Mezzo androgyn, fast wie ein Countertenor, dann fahl und verschattet, um kurz darauf mit nachdrücklicher Intensität zu ertönen. Die Sängerin fühlt sich sichtlich wohl in dieser Klangwelt, die musikalische Rhetorik fließt ihr von den Lippen, als sei es ihre Muttersprache. Schützenhilfe bekommt sie von dem nicht minder großartigen Ensemble Private Musicke, das mal perlend, mal mit intensivem Bogenstrich den atmosphärischen Gesang Ko¿enás kongenial ergänzt. Mit welcher Spielfreude hier musiziert wird, zeigt sich am eindrücklichsten in Girolamo Kapsbergers "Felici gl'animi". Unweigerlich fängt der Fuß hier an zu wippen und der Mund zu lächeln. Doch Vorsicht: Ohrwurmgefahr!

[Kozenás unverwechselbare Stimme kommt] mit ihrem irisierenden, farbenreichen Timbre bestens zur Geltung. Verspielte, tänzerische Rhythmen, zum Beispiel in "Felici gl'animi" von Girolamo Kapsberger, ziehen den Hörer ebenso in ihren Bann wie das breit angelegte Lamento der kleinen Kantate "Udite, amanti" der Komponistin Barbara Strozzi. Es ist ein wahrer Glücksfall, dass Kozená als Partner für diese CD das Ensemble Private Musicke ausgewählt hat . . . Ausgefallene, zum Teil improvisierte Arrangements führen zu einem einzigartigen Klangerlebnis, sowohl im Zusammenspiel mit Konzená als auch in den vier Instrumentalstücken . . . In der Fülle an Neuveröffentlichungen alter Musik hat diese CD einen Ehrenplatz verdient.

Begleitet vom Ensemble Private Musicke (Leitung: Pierre Pitzl), das einen schlanken, federnden Klang produziert, singt Kozená die barocken Liebeserklärungen außerordentlich nuanciert. Dabei besitzt Kozená ein Gespür für die Farben und Stimmungen der jeweiligen Lieder. Ihr warmer, sinnlicher Mezzo kommt gerade in dem auf das Wesentliche konzentrierten Stil der Alten Musik zur Geltung.

Magdalena Ko¿enás Zugang ist undogmatisch und subjektiv, mit ihrem schlichten und intimen Gesang trifft sie exakt den Ton der Stücke. Dass dies auf Dauer nicht langweilig wird, hat sie dem enormen Farbenreichtum ihres Gesangs zu verdanken. Mal klingt ihr Mezzo androgyn, fast wie ein Countertenor, dann fahl und verschattet, um kurz darauf mit nachdrücklicher Intensität zu ertönen. Die Sängerin fühlt sich sichtlich wohl in dieser Klangwelt, die musikalische Rhetorik fließt ihr von den Lippen, als sei es ihre Muttersprache.

Magdalena Kozená und Private Musicke sorgen für einen abwechslungsreichen Parcours mit charmanten, manchmal auch emotionalen Gesängen. Angespornt von den Klängen des von Pierre Pitzl geleiteten Ensembles singt die Mezzosopranistin molto con brio, aber auch, wenn es so sein soll, zart und sensuell, immer mit innerem Feuer und starker persönlicher Beteiligung. Ein bezauberndes Recital!

[Kozená wird] begleitet von einem üppigen Aufgebot kompetent zum Klingen gebrachter Continuo-Instrumente . . . Magdalena Kozená schafft es, die sensationell-skandalöse Note, die dieser von den konservativen Theoretikern 'verbotenen' Musik zur Zeit ihrer Entstehung anhaftete, auch für den heutigen Hörer noch mehr als nur erahnbar werden zu lassen. Das gelingt ihr auf dem Wege einer höchst intensiven und sehr stark am Wort und seiner Aussage orientierten Darbietung dieser Musik . . . Die pure Schönheit und Expressivität von Magdalena Kozenás Gesang fasziniert und bewegt den Hörer dieser CD . . . [Sie besitzt] die Fähigkeit, ganz unmittelbar zu begeistern.

Magdalena Kozená singt diese Ciacona mit höchster expressiver Dringlichkeit, wobei es ihr gelingt, für den lamentosen Gesang des leidenden Philosophen eine weibliche Perspektive zu finden.

Schlank und ausdrucksstark vermischt sich ihre Stimme mit den rhythmischen Gitarrenklängen des Ensembles Private Musicke . . . Magdalena Kozená überzeugt auch im Kleinen.

Magdalena Kozená bringt ihre unerhörte Musikalität auch in diesem Bereich vokalen Musizierens zur Geltung: Sie fokussiert den Klang angemessen, kontrolliert ihre stimmlichen Möglichkeiten dynamisch genau . . . Kozená zeigt sich mit der notwendigen technischen Souveränität ausgestattet, singt erstaunlich beweglich, die vermeintliche Mezzo-Schwere hat nichts Lastendes . . . Die Instrumentalisten agieren plastisch-perkussiv, mit feinem Klangsinn, artikulieren sehr detailreich. Sie profilieren sich mit schöner Begleithaltung ebenso wie in ihren rein instrumentalen Beiträgen . . . Magdalena Kozená durchmisst das Programm mit Leidenschaft -- sie kommt als technisch und ästhetisch entwickelte und gereifte Stimme auf entferntes Repertoire zurück.

La mezzo-soprano tchèque leur apporte la douceur d'une voix de miel et la sensibilité d'une artiste familière de Haendel, Vivaldi et Mozart. Accompagnée de quelques cordes, elle restitue l'expressivité frémissante du premier baroque.

. . . un chef-d¿¿uvre . . . Magdalena Ko¿ená [est] absolument unique ici, cette volupté mélancolique, cette paresse agile qui lui permet de s'adosser à la pulsation tout en suspendant la phrase ¿ disque de chevet de la mezzo-soprano . . . le disque est inestimable.