LANG LANG Memory 4775976

If it is possible to play the piano charismatically, then that is what Lang Lang does. His total identification with each piece gives his playing a warmth, a personal touch, that is unique. His performance of Mozart's K. 330 is ideally classical. The opening movement seems played with the fingers just touching the keys. The big Chopin sonata is given an imposing, dignified reading, and Lang Lang plays the frisky scherzo -- the most perky one Chopin ever wrote -- with obvious glee. The performance of Schumann's "Kinderszenen" is filled with characterization: dreamy, filled with
wonderment ("Curious Story"), wackiness ("Catch me if you can"), and stillness ("Child falling asleep"); Lang Lang manages to avoid affectation throughout . . . This is a must-have; Lang Lang is not being over-hyped.

We might think that Chinese-born pianist Lang Lang is too young at 23 for a retrospective, but this excellent double-disc pairing proves otherwise: These are pieces
the young prodigy encountered in childhood, at the very beginning of a career that started when he was 2. (One, the Liszt "Hungarian Rhapsody" No. 2, was in the soundtrack of a "Tom and Jerry" cartoon. Another, Schumann's "Kinderszenen," or "Scenes of Childhood," put him to sleep as a kid.) Lang Lang first performed the passionate Chopin B minor Sonata in his early teens; Mozart's Piano Sonata in C major (K.330), another early choice, gets a sunny, crystalline performance here. A lot of the repertoire on this disc was also favorite territory of the late, great Vladimir Horowitz, whose version of the "Hungarian Rhapsody" is the one Lang Lang undertakes so spectacularly on this CD.

. . . a performance which is generally unaffected, well scaled and imaginatively characterized . . . Lang Lang¿s playing has a quietly reflective quality that works well . . . The piano sound throughout is good . . .

One constant factor in this recital is the beautiful piano sound Lang Lang produces, superbly captured by DG's engineers. It is a joy to hear.

Mozart¿s C major Sonata comes off best . . . played with an attractive singing tone.

. . . it's all just packaging . . . The performance is just what you'd expect from a brilliant technician . . . exceptionally lucid, finely controlled . . . Lang is, as I've said before, an enormously gifted musician . . .

Chopin's monumental Third Sonata brims with tremendous technique . . . As Lang Lang's languorous treatment of Schumann's "Kinderszenen" suggests . . . there's no joy that beats relaxing at the piano late at night, wallowing in "Traumerei."

Wie rasch er manche Tempi nimmt, wie flink seine Hände in der von Horwitz erschwerten Bearbeitung der zweiten Ungarischen Rhapsodie über die Tasten jagen, ist . . . ein eindrucksvolles Schauspiel.

"Brillanter Mann" heißt sein Name übersetzt . . . Passt. Lang ist's her, dass man in der Phlharmonie ein so enthusiastisches Publikum erlebt hat. Standing Ovations im rappelvollen, abgedunkelten Saal nach dem letzten offiziellen Stück . . . Das Beste an Lang Lang: Der Echo-Klassik-Preisträger mag noch so gehypt werden als Klavier-Gott seiner Generation . . . -- der 23-Jährige bleibt bei aller höchst energetischen Körpersprache stets erster Diener der Musik. Der macht Lust zum Zuhören und Zuschauen; spielt Mozarts C-Dur-Sonate KV 330 mit umwerfender spontaner Kreativität, mit Lust und Liebe zum Detail und Blick fürs Große. Was sich liebt, das neckt sich -- so kann man die Beziehung zwischen brillantem Mann und Instrument beschreiben, wenn Lang in den Flügel hineinlauscht, sich erfreut an seinen flirrenden Farbwechseln und seiner federnd-präzisen Rhythmik. Chopins dritte Sonate: große Romantik, ohne . . . überbordende Tempo-Verzögerungen, sondern mit viel Zug und echtem Gefühl. Vom Pedal bis zum Pianissimo, vom Fuß bis zur Fingerspitze: Der Mann ist so sicher, dass man nie das Gefühl hat, er könne an technische Grenzen stoßen . . . Freuen wir uns, dass es diesen Pianisten gibt.

Seitdem Lang Lang bei der Deutschen Grammophon daheim ist, bahnt sich sein Talent unaufhaltsam den Weg zum Ruhm.

Die Sonate klingt leicht, fast schwerlos . . . Lang Lang trifft den richtigen Ton der in schlichtem C-Dur gehaltenen Sonate, steht nie in der Gefahr der Überinterpretation. Bei Chopins B-Dur-Sonate op. 58, Stück Nummer zwei auf der CD, ist mehr Eigenwilligkeit des Interpreten gefragt. Lang Lang nutzt den Freiraum. Da werden Phrasen deutlich im Tempo voneinander abgesetzt, da steht massiver Donner neben virtuosem Filigran-Gewebe (ein Fest für den Chinesen mit der exzellenten Technik) . . . Auf der Bonus-CD fetzt er . . . Liszts Ungarische Rhapsodie Nr. 2 mitreßend in die Tasten.

Lang ist eben nicht der introvertierte Jungstar, der nur in der "Welt der Erwachsenen" musiziert. Stattdessen gibt er Konzerte in Uni-Sälen, besucht an seinen freien Tagen Schulen und spielt dort vierhändig mit Anfängern, die gerade beginnen Noten zu lesen, hat auf seiner Internetseite ein Guestbook und ein Fan-Forum -- und eben jetzt eine neue CD: "Memory". Sie enthält Stücke von Mozart, Chopin und Schumann, die er erstmals als Kind einstudiert hatte. Klassikfreund oder nicht: einfach mal reinhören. Die CD ist bei den Top-Sellern zu finden.

Virtuose Wunderstimmungsbilder

So virtuous er bei Liszt sein kann, so geradlinig und unsentimental geht er Mozart an. Auch . . . im Largo der Chopin-Sonate läßt er dem Romantiker in sich Raum, nicht schwelgerisch, sondern so, als hätte er einen direkten Draht zu jener Generation von Pianisten, die ihre prägende Ausbildung noch vor dem Aufbruch des spätromantischen Zeitalters erfahren hatten.

dieser Pianist ist . . . faszinierend.

Am besten gelingt . . . die 2. Ungarische Rhapsodie von Franz Liszt.