CHOPIN Piano Concert. Lang Lang 4777449

More improvisatory flair can be found in Lang Lang's superbly engineered recording. His enormous variety of colour and texture, of dynamic range and rhetorical gesture, is dazzling. He can sing and sustain a line, knows when to subordinate accompanying figures, and achieves a huge range of articulation. In Lang Lang's hands these works are dramatic and exhilarating, and as one-off performances there is much to enjoy.

Seine ungeheure Vielfalt an Farben und Strukturen, dynamischen Schattierungen und rhetorischen Gesten ist atemberaubend. Er kann singen und eine Linie halten, er weiß, wann Begleitfiguren unterzuordnen sind, und verfügt über ein riesiges Artikulationsspektrum.

Son immense palette de couleurs de textures, de nuances et de gestes rhétoriques, est éblouissante. Il sait chanter et soutenir une ligne, sait quand subordonner les figures d¿accompagnement, et possède un immense registre d¿articulations.

. . . he consistently channels his rippling fingerwork and instincts for tone colour towards lyrical, poetic ends. His lively and varied keyboard textures highlight inner voices and counterlines without undue exaggeration, and help prevent the slow movements' broad tempi from dragging . . . the VPO's disciplined support offers marvellous string work and well profiled first-desk solos (save for the elusive bassoon in the E minor's Larghetto) . . .

Under Zubin Mehta the playing of the Vienna Philharmonic . . . has impressive weight, with sound that is full, rich and even sumptuous. One really hears the maestoso quality that Chopin includes in his tempo mark for each first movement . . . Lang Lang, a pianist of proven technical prowess . . . Lang's playing of the solo parts is attentive to detail, often refined and delicate . . . it is good to hear Chopin's wonderful notes . . . Lang is charming and enthusiastic . . . I hope that this new version will eventually be heard as a particular stage in Lang Lang's ongoing relationship with these marvellous works.

[Lang Lang] hatte gleich klar gemacht, dass er in diesem Genre die Referenzeinspielungen der Zukunft in den Fingern trägt. Die Chopin-Konzerte spielt Lang Lang nun . . . dynamisch, das e-Moll Konzert in dieser Live-Aufnahme fast schon mit mediterranem Esprit. Doch die "Wiener" mit Zubin Mehta am Pult federn die Luftsprünge dieses quirligen Virtuosen gekonnt ab.

Die Darstellung . . . ist geprägt von seiner fabelhaft gewandten und geschickten Pianistik. Sie ermöglicht ihm eine nahezu grenzenlose Freiheit im Umgang mit den Noten, und Lang Lang setzt sie hier für eine sehr subtile, facettenreiche, oft überzeugende . . . Detailmalerei der Solopartien ein . . . sein Musizieren [wirkt] nie sentimental oder auch nur sonderlich romantisch. Denn Lang Langs Espressivo wird abgefangen durch eine Tongebung und eine Gestaltungsweise, die keinerlei verfließendes Clair-obscur kennt.

Die Darstellung des "schon" 26-Jährigen ist geprägt von seiner fabelhaft gewandten und geschickten Pianistik. Sie ermöglicht ihm eine nahezu grenzenlose Freiheit im Umgang mit den Noten, und Lang Lang setzt sie hier für eine sehr subtile, facettenreiche, oft überzeugende . . . Detailmalerei der Solopartien ein . . . sein Musizieren [wirkt] nie sentimental oder auch nur sonderlich romantisch. Denn Lang Langs Espressivo wird abgefangen durch eine Tongebung und eine Gestaltungsweise, die keinerlei verfließendes Clair-Obscur kennen . . . Aufs Ganze gesehen eine . . . im Stil geschlossene Wiedergabe . . .

Lang Langs stupendes Spiel nimmt stark für sich ein, vor allem in den langsamen Sätzen, in denen er Chopin aus dem Geist Mozarts interpretiert. Und auch Zubin Mehta erweist sich einmal mehr als sensibler Gestalter, der mit seinem Solisten kongenial mitzuatmen versteht.

In der neuen . . . Aufnahme der beiden Chopin-Klavierkonzerte zeigt er sich . . . von seiner besten Seite und lässt nicht nur mit seiner technischen Bravour, sondern auch mit seinem intensiven, klangschönen Legatospiel aufhorchen. Gerade die langsamen Sätze gelingen ihm denn auch besonders überzeugend. Aufmerksam unterstützt von den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Zubin Mehta, zeichnet er die weitgespannten Kantilenen mit bemerkenswerter Souplesse nach und integriert die ausschweifenden ornamentalen Ausziehrungen nahtlos in den melodischen Gesamtduktus. Aber auch in den Schlussrondos mit ihren Mazurka- bzw. Krakowiak-Einlagen agiert er rundum souverän und lässt es weder an virtuosem Glanz noch an tänzerischer Grazie mangeln . . . [ein] positiver Gesamteindruck dieser prägnanten und ganz und gar unsentimentalen Einspielung . . . [eine] imponierende pianistische Leistung des Solisten . . .

Die Darstellung . . . ist geprägt von seiner fabelhaft gewandten und geschickten Pianistik. Sie ermöglich ihm eine nahezu grenzenlose Freiheit im Umgang mit den Noten, und Lang Lang setzt sie hier für eine sehr subtile, facettenreiche . . . Detailmalerei der Solopartien ein. Dabei fluktuieren die Tempi mitunter heftig. Trotzdem wirkt sein Musizieren nie sentimental oder auch nur sonderlich romantisch. Denn Lang Langs Espressivo wird abgefangen durch eine Tongebung und eine Gestaltungsweise, die keinerlei verfließendes Clair-Obscur kennen . . .