MOZART Piano Trios / Mutter, Previn, Müller-Schott 4776114

. . . no other artist embraced the Mozart spirit as wholeheartedly as Mutter . . .

. . . spirited sophistication . . .

The three musicians deliver loving performances, at once intimate and energized, spontaneous and stylish. Here's a discovery and a treat not to be missed.

. . . a sparkling new CD of Mozart's last two piano trios . . . The three musicians deliver loving performances, at once intimate and energized, spontaneous and stylish. Here's a discovery and a treat not to be missed.

The three musicians deliver loving performances, at once intimate and energized, spontaneous and stylish. Here's a discovery and a treat not to be missed.

At the top of the polished scale is violinist Anne-Sophie Mutter's new Deutsche Grammophon release of the Fourth, Fifth and Sixth Piano Trios. Like almost everything else she has done lately, it's hermetically perfect, with nary an uneven quaver or rough patch in sight. Still, there's enough genuine spark here to keep things interesting.

Anne-Sophie Mutter, schaumgeborene Venus der Violine . . .

Müller-Schott, der mit seinem strahlenden, selbstbewußten Celloton locker mithält, brilliert in seinen solistischen Partien mit Mutter um die Wette. Spieltechnisch ist Anne-Sophie Mutter schon lange nichts mehr unmöglich. Die Vielfalt der Klangfarben, die sie ihrem Instrument abverlangt, ist atemraubend. Ebenso sind es oftmals die Manierismen ihrer Interpretationen. Doch für Mozarts späte Trios gab sie den Alleinvertretungsanspruch ab, sie hat sich in ihrer Mutterfamilie die idealen Partner ausgesucht.

Nach den wundervollen Einspielungen der fünf Violinkonzerte gibt es jetzt eine nicht minder gelungene Aufnahme der drei letzten Klaviertrios, von der Mutterfamilie in veritabler Vertrautheit mit den spezifischen Anforderungen dieser oft unterschätzten Werke musiziert . . . Die Feinjustierung stimmt, Phrasierung und Artikulation sind wie aus seinem Guss. Eine intelligente, substanzielle Mozart-Lesart, reich an Valeurs, voller Noblesse und einer Fülle sich nie vordrängender Nuancen . . . mit Eleganz und der nötigen Virtuosität von André Previn im besten Einvernehmen mit Geige und Cello gespielt . . . Mozart vom Feinsten!

. . . sie beweist, wie sehr die Geigerin ihren Mozart liebt . . .

. . . die dunkleren Töne, die Daniel Müller-Schott und André Previn hier beisteuern, [tun] Mozarts Musik wie Mutters strahlender Klarheit ausgesprochen gut: Zumal Mutter einmal mehr ihr Credo bestätigt, nach dem man künstlerisch nur wachsen kann, wenn der Instinkt mit einem neugiereigen Verstand gepaart ist. Seit langem befindet sie sich auf einem Weg, auf dem die Begeisterung nicht geringer wird und zugleich die Ausdruckskraft zunimmt. Diesen weg verfolgt sie mit aller Konsequenz, bleibt also resistent gegen die Verlockungen historischer Aufführungspraxis. Aber deren Errungenschaften setzen Mutter, Müller-Schott und Previn in perfektem Zusammenspiel eine nicht nur brillant leuchtende, sondern auch fein abgestufte Farbpalette mit grosser Tiefenwirkung entgegen und beweisen einmal mehr, dass die Musik Mozarts eine Vielzahl von in sich stimmigen Deutungsarten nicht nur zulässt, sondern in lebender Auseinandersetzung geradezu verlangt. Da ist das Zuhören nicht nur Vergnügen, sondern Gewinn.