THE SILVER ALBUM / MUTTER, ORKIS 4792949

. . . a truly powerful partnership. In "The Silver Album", the duo brings together the finest moments of an exceptional collaboration . . . A wonderful evening recital with lots of encores!

It's like a mantelpiece glittering with snapshots from the ages with works by Mozart, Beethoven, Brahms and others that showcase Ms. Mutter's honeyed tone. But there are also two world premiere recordings on this double CD, Krzysztof Penderecki's Baroque-rooted "La Follia" and André Previn's wistful Sonata for Violin and Piano No. 2 with a haltingly expressive slow movement.

Mutter ist die Beste . . . Auf höchstem Niveau seit 25 Jahren: Anne-Sophie Mutter und ihr Lieblingspianist Lambert Orkis führen eine perfekte künstlerische Ehe -- und sind immer noch für Überraschungen gut . . . [Concert review at Laeiszhalle Hamburg]: beim Brahms-Violinkonzert mit Solistin Mutter übernahm die Virtuosin höchstselbst die Führung. Lächelnd zwischen den Sätzen, ernst und konzentriert beim Spiel, selbstbewusst, aber immer dialogbereit: Diese Quadratur des Zirkels gelingt nur mit viel Erfahrung, Wissen und Technik. Nach der letzten Note lagen sich Nelsons und Mutter in den Armen, das Publikum lag beiden zu Füßen: Es war ein großes Konzert, ein würdiger Brahms . . . [on "The Silver Album" CD]: Lambert Orkis und Anne-Sophie Mutter demonstrieren, worum es bei Kammermusik überhaupt geht: Dass diese wohl uneitelste Form der Musik keine Konkurrenz zwischen Begleiten und solistischem Glänzen kennt, sondern ständig dichte Kommunikation verlangt, konzentriertes aufeinander Hören und ein gemeinsames Weben von Spannungsfeldern, in denen die Musik lebt und atmet. Und das Schönste dabei: Diese Klangsinnlichkeit, diese Freude an der musikalischen Schöpfung nimmt jeder Zuhörer wahr, dazu muss man kein E-Musik-Nerd sein . . . Sonaten von Beethoven (No. 7 op. 30) und Brahms (Nr. 2 op. 100): perlender Glanz in den Ecksätzen, elegante Melancholie in der Mitte. Expressiver Druck in genau bemessenen Dosen, doch so viel Emotion und Sinnlichkeit wie nötig. In ihrer abgezirkelten Intellektualität erfüllen diese Darstellungen alle Anforderungen für zeitlose Referenzqualität. Aber Anne-Sophie Mutter hat auch Wilderes zu bieten . . . [Penderecki / "La follia"]: Anne-Sophie Mutter schlägt die Brücke von der Spielfreude zur Abgründigkeit, die Penderecki trotz aller melodischen Fülle hineinkomponiert: ideales Material für Mutter, mit Kontrasten zu fesseln, was sie auf ihrem Instrument so gut wie kaum jemand beherrscht . . . Und sie beherrscht auch das scheinbar Leichte . . . Denn wer solche Stücke wie Fritz Kreislers (1875-1962) "Caprice viennois" op. 2 aufs Programm setzt, muss sich seiner Sache sehr sicher sein. Nur Künstlerinnen wie Anne-Sophie Mutter dürfen das: Mit leichter, nicht lässiger Hand volksliedhaften Melodien Würde geben, den Schmelz ohne Kitsch erblühen zu lassen und mit Ernst zu lächeln: Das ist viel schwieriger als es sich anhört. Den Brahms im Kreisler hörbar zu machen und dazu den Puzsta-Primas beim Brahms zu kitzeln, das erzeugt Gänsehaut, wenn man sich am Virtuosentum erfreut . . . [ein] Dream-Team . . .

. . . le duo a regroupé les plus beaux moments de son exceptionnelle collaboration . . . Une magnifique soirée de récital avec de nombreux rappels!