LISZT Etudes / Alice Sara Ott 4778362

. . . here is Alice Sara Ott . . . tossing them off for Deutsche Grammophon with ease and apparent joy. It shouldn¿t be possible, really it shouldn¿t . . . The Liszt, it¿s true, is a technical triumph. Her fingers are never afraid. They clarify the multiple strands in the most complex furies of Mazeppa. They fade away with sighing beauty at the close of Ricordanza. Between these extremes, Ott finds many of the emotional states that these Transcendental Etudes demand . . . The Chopin disc shows another light on her interpretative powers. Her phrasing can be entrancing (the Farewell waltz); so can her melancholy, and her delicate rubato . . .

Le disque Chopin éclaire sous un jour nouveau ses facultés interprétatives. Son phrasé sait être envoûtant (valse de l¿Adieu); de même que sa mélancolie, et son délicat rubato...

Her technique is dazzling, her tone wonderfully varied, from crystalline purity to powerfully raw, and the energy propelling her playing seems unstoppable. These are ferocious, swaggeringly confident accounts of the Liszt studies. . .

Performances are all fresh, authoritative, lyrical and jawdropping.

Alice Sara Ott is a remarkable talent and her account is a significant achievement full of interest.

. . . Ott has taken on each challenge with glee . . . In her studio-recording version her work is full of effortless grace and sheen, seen in the pastoral gallop of "Wilde Jagd" and the percolating intensity of "Chasse neige."

Alice Sara Ott quickly establishes that her ten fingers have what it takes, and then some. The quicksilver speed, agility, and accuracy required by No. 2 in A minor? No problem -- nor, indeed, with the devilish right-hand part of "Feux follets".

If you want the hair on your arms to stand up, Ott will do the trick . . .

Das Gelbetikett ist immer wieder für Überraschungen gut . . . Die 21-jährige Münchnerin spielt schwersten Liszt mit Eleganz und Finesse, haut in die Tasten und wahrt doch Geschmack. Ein feines CD-Debüt.



Die junge Münchner Pianistin Sara Ott glänzt mit einer Einspielung der 12 Etüden von Liszt . . . entlockt dem oft als schwierig beurteilten Werk eine erstaunliche Tiefe . . . es gelang ihr, ihren Nuancenreichtum im Ausdruck solide und spannend Schritt für Schritt auszuweiten und zu zeigen . . .

Zu den bekanntesten Stücken gehört die Nummer vier mit dem Untertitel "Mazeppa". Kraftvoll zupackend, ohne jedoch nur "hohl" zu donnern oder im Akkord- und Arpeggien-Dschungel die Linie zu verlieren, meistert Ott diese Herausforderung ebenfalls auf beachtlich hohem Niveau. Auch die Introduktion der fünften Etüde bewältigt sie mit der erforderlichen Leichtigkeit des technischen Seins . . . in all diesen kann man zusammenfassend nur den Hut davor ziehen, wie viel bezwingende Energie und plastische Gestaltungskraft Ott freisetzt und mit welcher Genauigkeit sie motivische und thematische Konturen bereits jetzt erfasst.

. . . Alice Sara Ott hat mit Liszts zwölf "Études d'exécution transcendente" . . . bei ihrem Debüt in München, beim Klavier-Festival Ruhr und in New York einen glänzenden Eindruck hinterlassen. Sie bestätigt ihn auch auf der Debüt-Platte, etwa mit dem "Preludio", wenn sie . . . die Hände mit rauschenden Kaskaden über die Tastatur gleiten lässt. Zauberhaft gelungen das atmosphärisch dichte Landschaftsbild von "Paysage" und das delikate Passagenwerk, die chromatischen Verzierungen von "Feux follets".