ANDREAS OTTENSAMER Portraits / The Clarinet Album 4810131

. . . a clarinettist of notable suavity . . . a superior disc that, more than displaying the instrument's scope, proposes it as a stylistic kaleidoscope.

He has all the ingredients of becoming the next big star of the clarinet, outstanding musicality, stage presence, good looks and charm.

. . . a chance to illustrate his captivating skills in both jazzy and classical genres. His liquid sounds, wide colour palette and sense of timing sets this version of the Copland above any competition . . . and the Rotterdam Orchestra surprises in its exuberant embrace of the two US pieces. Bold, close-mic'd sound . . .

. . . ein grandioses Album . . . der 24-jährige Klarinettist [ist] über alle Zweifel erhaben, handwerklich wie interpretatorisch . . . [in der Klassik] gehört Andreas Ottensamer längst zur Champions League . . . Das Programm ist intelligent gestrickt, publikumsfreundlich, ohne populistisch zu sein . . . Ottensamer [kann] alle Facetten seines Könnens vorführen, feinstes, blattgolden schimmerndes Pianissimospiel, mit eleganter Leichtigkeit in die Höhe schießende Tonketten, Triller, die funkeln wie Swarovski-Kristalle, wunderbar ausgesungene, weite Melodiebögen, die jede Sopranistin vor Neid erblassen lassen. Aber eben auch lässigen Groove und Jazzfeeling. Und alles gehüllt in einen samtweichen, betörend ebenmäßigen Klang.

. . . [ein beneidenswert begabter] Mann . . . ein weites Spektrum, und das gibt Ottensamer die Möglichkeit, seine schier unglaubliche Wandlungsfähigkeit unter Beweis zu stellen. Er kann Klänge wie aus dem Nichts entstehen lassen, er kann sein Instrument kreischen oder düster brummen und vibrieren lassen. Dabei verzichtet er darauf, sich gegenüber dem Rotterdam Philharmonic Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin unnötig in den Vordergrund zu drängen. So beweisen diese Aufnahmen [Geschmack und Stilsicherheit] . . .

In der Aufnahme mit Ottensamer geht diese Musik auf jeden Fall tief unter die Haut. So fein und innig ist diese Interpretation, dass sie den Hörer sofort gefangen nimmt -- genau wie auf seine Weise das Konzert von Louis Spohr. Egal, ob bei Copland oder bei Spohr, Ottensamer spielt direkt und ehrlich, und immer wieder findet er neue Klangfarben. Stilistisch spannt er einen weiten Bogen auf seiner Debüt-CD . . . [seine] jahrelange ernsthafte Beschäftigung mit der Musik spürt man, genauso wie seine Lust am Spiel. Sein gutes Aussehen wird Ottensamer wahrscheinlich bei der Karriere nützen, aber nach diesem gelungenen Debüt ist nicht zu befürchten, dass er sich darauf reduzieren lässt.

. . . [Ottensamer pflegt] den warmen, satten Wiener Klang. Und es wird auf der CD rasch klar, wie direkt er mit den Musikern des von Yannick Nézet-Séguin geleiteten Rotterdam Philharmonic Orchestra kommuniziert. Er ist kein Solist, der sich in jedem Moment in den Vordergrund spielen will, sondern einer, der den Dialog sucht.

. . . Ottensamer als hypnotischer Klanggestalter. Tänzerisch- zündende Spielfreude springt über von Cimarosas Klarinettenkonzert auf Gershwins Prelude Nr. 1. Süffige Jazz-Rhythmen und romantisches Fluidum bringt Aaron Coplands Klarinettenkonzert inspiriert zusammen.

. . . ein fulminant eindringlicher Musiker mit ausladend gefühlsbetontem, singendem Ton . . . Bisher das Debüt des Jahres.

. . . ein feinfühliger Interpret, der sowohl bei der amerikanischen Klassik wie bei den Frühromantikern sein Instrument flüstern, aber auch beherzt swingen lassen kann.

Schwebende Töne, sanftes Strahlen und Schwung, reine Musik, die einen fast das Instrument und seinen Virtuosen vergessen lässt. Wodurch umso mehr Bewunderung für die große Kunst eines noch größeren Künstler-Musikers entsteht. Der nie mit vordergründigen Effekten seine Klangwelt auffüllen möchte, sondern schlicht vollendete Schönheit erschafft. Ottensamer und seine Klarinette besingen das Leben, es wird getanzt, geträumt, geklagt und gejubelt. Und das Herz des Hörers erfüllt. Beeindruckend, bewegend!

Klug ist die Wahl des klangfein differenzierenden Rotterdam Philharmonic Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin. Mutig die Auswahl exzentrischer, weil weit voneinander entlegener Meisterwerke der Klarinettenliteratur . . . Bestrickend musikalisch und intensiv . . . die Darstellung durch den Solisten Andreas Ottensamer, der mit diesem Album schon jetzt als Debütant des Jahres gefeiert werden kann . . . Man muss erlebt haben, wie Ottensamer . . . den Ton klanglich anreichert, andickt und festigt wie ein Pillendreher. Wie er ihn danach weißlich aufglimmen lässt. Wie er es versteht, dass der Ton in einem schier endlosen Diminuendo leuchtet; um ihn schließlich überirdisch körperlos ersterben zu lassen. Großartig! . . . Vor allem mit dem Copland-Konzert -- eines der nicht selten eingespielten, aber sehr selten im Konzert zu hörenden Meisterwerke -- setzt sich Ottensamer ohne Weiteres an die Spitze der betreffenden Diskographie . . . [Ottensamer besticht] durch ausladende Klangfülle.

Und spielen kann er, wie der makellose Virtuose dank einer klugen Kombi aus hübschen Zugaben und prominenten Klarinettenkonzerten hier eindrucksvoll vorführt. Hauchzarte Pianissimi, funkelnde Läufe, üppige Töne in der Tiefe, entrückte Lyrismen in der Höhe -- eben die ganze Palette der verschiedenen Facetten.

Klug ist die Wahl des klangfein differenzierenden Rotterdam Philharmonic Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin. Mutig die Auswahl exzentrischer, weil weit voneinander entlegener Meisterwerke der Klarinettenliteratur (samt Bearbeitungen). Bestrickend musikalisch und intensiv die Darstellung durch den Solisten Ottensamer, der schon jetzt als Debütant des Jahres gefeiert werden kann.

. . . [man kann] nur staunen . . . Ein Klarinett(ist)en-Porträt der Sonderklasse. Das gilt erstens für die äusserst kluge Programmierung . . . [die Bearbeitungen] lassen die Klarinette wahrlich im allerbesten Licht erklingen . . . Andreas Ottensamer wartet mit derart fein ziseliertem Spiel und derart samtweich verführerischen Klängen auf, wie man sie von einer Klarinette vordem noch kaum je gehört zu haben meint. Das klingt nicht nur unvergleichlich schön, sondern ebenso vital und natürlich, und die Orchesterbegleitung unter Yannick Nézet-Séguin könnte adäquater nicht sein.