ANDRÉ PREVIN A Celebration 4778114

[Symphony no. 101]: The playing is magnificent . . . Abbado's finale is superbly clean and crisp. CD 2 opens with "The Miracle" in another crisp, beautifully executed performance . . . [Sinfonia concertante]: The soloists are excellent . . . The recording balances them well . . . [Symphony no. 98]: Abbado observes every mark in the score more precisely than in any performance . . . It's all pure joy . . . The "Military" Symphony continues the superb playing.

André Previn . . . ist eine der farbigsten, professionellsten und auf eine ganz eigene Art ernsthaftesten Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit . . . [gewährte] einen farbigen Einblick in Previns breitgefächertes Repertoire . . . Wunderbar schwebend, in delikaten Klangfarben ziehen Ravels "L'Enfant et les Sortilèges" und "Ma Mère l'Oye" mit dem London Symphony Orchestra dahin. Mit demselben Orchester gelingt Previn eine präzis konturierte, zwischen Musizierimpuls und geistiger Kontrolle ausgespannte Interpretation von Schostakowitschs achter Symphonie. Für Erich Wolfgang Korngolds Musik besitzt Previn eine spezielle Sensibilität: dessen Symphonie op. 40 und sein Violinkonzert op. 35 werden, wiederum mit dem LSO und einer hervorragend disponierten Anne-Sophie Mutter als Solistin, mit feiner klangfarblicher Tönung und klarem Ausdruck gestaltet. Die Symphonia Domestica op. 53 von Richard Strauss wird von Previn mit den Wiener Philharmonikern äußerst beredt, plastisch im Detail und kontrastreich angelegt, der "Wiener Klang" des Orchesters sorgt gleichsam automatisch für interpretatorische Authentizität, über die man bei der "Rosenkavalier"-Suite gar nicht erst zu sprechen braucht. Und natürlich darf auch der Komponist Previn nicht fehlen in einer solchen Kassette. Das Royal Philharmonic Orchestra spielt sein Klavierkonzert mit einem bestens agierenden Vladimir Ashkenazy, das Boston Symphony Orchestra das Violin Concerto "Anne-Sophie" mit einer brillant aufspielenden Widmungsträgerin als Solistin; und die "Three Dickinson Songs" werden gesungen von Renée Fleming, wobei Previn selbst am Klavier perfekt begleitet. Die genannten und noch weitere Kompositionen vermitteln einen lebendigen Eindruck vom Komponisten Previn. Zum ersten Mal auf einer CD wird das "Double Concerto for Violin, Contrabass and Orchestra" präsentiert in einer Liveaufnahme der Uraufführung mit dem Boston Symphony Orchestra, Anne-Sophie Mutter und Roman Patkoló am Kontrabass. Mit hinreißendem Elan wird hier Musik gemacht, natürlich alles in einen signifikanten amerikanischen Sound getaucht. Die beiden Soloinstrumente liefern sich brillant herausgeputzte "Duelle", das Orchester unter dem Komponisten spendiert dazu die entsprechenden "Kommentare".

André Previn ist ein musikalischer Tausendsassa -- hat in seinen besten Zeiten als Pianist die Hallen gefüllt, ist ein angesehener Pultstar und gilt als einer der erfolgreichsten Komponisten unserer Zeit.


Le meilleure part du coffret réside dans l'évocation -- ce n'est sans doute pas un hasard -- d'un autre musicien qui s'est consacré au cinéma, Korngold, dont Previn avait gravé pour DG plusieurs partitions dédiées au grand écran. Le "Concerto pur violon" est ici enflammé par Mutter, exaltant la palette de L'¿uvre et la noble solidité de son architecture.