MUSSORGSKY Night on Bald Mountain SACD 4776198

I'm not sure . . . that I've ever heard so much of the "Rite's" instrumental detail revealed so intricately: the interweaving woodwind of the introduction are exquisitely, indeed eerily sifted, and even in the biggest climaxes there is unusual clarity of texture.

Mr. Salonen has an orchestra to show off . . . they play with discipline and flair. Mr. Salonen himself is filled with energy, and he transmits this to his players. The present performances are as colorful and atmospheric as they should be.

. . . there's plenty to catch the ear . . . I've never heard the final chord of Part One laid bare like this, . . . the opening of Part Two is incredibly well heard and finessed, . . . Salomon's speeds can be shockingly exciting . . .

The Mussorgsky and Bartók works are Errol Flynn-dashing, with Salonen exposing subtle degrees of shade between the blacks and whites.

Salonen and his orchestra play with astonishing lucidity and care. Rarely have the various pieces of the music's motivic mosaic sounded out quite so clearly as they do here; rarely have the rhythms been etched with such exactitude; rarely have the instrumental timbres been so easy to distinguish, even in the most congested climaxes. If you're looking for accuracy, you can't do much better than this.

. . . every orchestral explosion leading to the next in ways that never peak too soon . . . The Disney Hall sound quality is terrifyingly good.

In this vivid, window-rattling live recording, Esa-Pekka Salonen leads a big-boned but fluid account of ¿Le Sacre,¿ long one of his signature pieces, as well as a magnificently visceral reading of ¿Night on Bald Mountain,¿ in its original scoring, and a rich-hued, earthy performance of Bartok¿s ¿Miraculous Mandarin.¿ If you want to know why the Los Angeles Philharmonic is so highly regarded, here is the place to begin.

As performed here, the complete work is masterly nd complex and, for a century-old piece, absolutely modern. Equally revelatory is music director Esa-Pekka Salonen¿s performance of the original version of Mussorgsky¿s "Night on a Bold Mountain".

A really infernal disc, opening with Mussorgsky¿s Night on Bare Mountain and closing with the Right of Spring. The Los Angeles Philharmonic plays in a disciplined fashion for Finnish maestro Esa-Pekka Salonen, so the fiendish excitement of both works gets full value . . . this is violent ballet music, played here for all it is worth.

Allein schon die Werkkoppelung hat es in sich: zweimal Russisches, einmal Ungarisches, populär und derart auf orchestrale Virtuosität getrimmt, dass es fegt und fetzt. Heulendes Hexengeschwätz gleich zu Beginn in der "Nacht auf dem kahlen Berge", flirrende Dissonanzen und wüst rotierende Ostinati, dass es eine Lust ist. Das macht Effekt, zumal auch die kantablen Zwischenabschnitte klanglich perfekt in Szene gesetzt sind . . . Machtvoll das Blechbläser-Fortissimo beim ersten Auftritt des Mandarins . . . Gleich zu Beginn begeistert hier die hervorragende Präsenz der Bläser mit ihren individuellen Klangfarben, und das Los Angeles Philharmonic lässt sich mit seiner virtuosen Kompetenz nicht lumpen ¿ eine hervorragende Visitenkarte.

Manche Platten kann man blind kaufen. Diese von Esa-Pekka Salonen etwa . . .

. . . das Warten hat sich gelohnt. Als im Oktober 2003 die neue Konzerthalle unter dem nun schon langjährigen Chefdirigenten des Los Angeles Philharmonic Esa-Pekka Salonen eröffnet wurde, stand sein Schlachtross ¿Le Sacre du Printemps¿ auf dem Spielplan, das Werk, dem nun auch diese wahrlich atemberaubende Veröffentlichung von Live-Mitschnitten aus dem Januar 2006 gewidmet ist . . . dieses ¿Sacre du Printemps¿ gehört wohl zum Besten, was die weite CD-Welt zu bieten hat. Salonen und sein Los Angeles Philharmonic sind auf höchster Ebene miteinander verschmolzen, die schier unbegrenzte Perfektion und musikalische Möglichkeit dieses Orchesters vereinen sich makellos mit Salonens Intention dieser zähnefletschenden Höllenritte. Der ¿Tanz der Erde¿ und der abschließende ¿Opfertanz¿ der Auserwählten walzen mit einer 8,0 auf der Richterskala durch die Partitur, Blech und Schlagwerk markieren die dynamischen Spitzen wie in Stein gemeißelt. Doch ebenso brillant und mindestens genauso wichtig für ein hochrangiges ¿Sacre¿ sind neben den martialischen Rhythmen und dem diabolischem Taumel die introvertierten, ja oft entgeisterten Momente vor dem nächsten Ausbruch. In irisierenden Klangflächen, die wie von jeder Form und taktlicher Begrenzung entrückt scheinen, geraten auch diese psychologisch so wichtigen Szenen zu kleinen Meisterwerken, die wie ein Zoom die Ängste und Verstörung des Frühlingsopfers offen legen. Besondere Erwähnung verdient der Klang dieser neuen Konzerthalle und somit auch dieser CD: die Balance zwischen bedrohlich rumorendem Schlagwerk und den klanglichen Spitzen in Es-Klarinette und hohem Blech scheint wie selbstverständlich alle Nuancen zu umfassen, der Streichersound ist satt und fundiert, bei entsprechender Nachbarn-schädigender Lautstärke schafft diese CD das Phänomen, den Zuhörer mitten in das Geschehen versetzen zu können . . . Musikalisch . . . ungebremst beglückend gerät die ¿Nacht auf dem kahlen Berge¿, diesmal nicht in der gängigen Orchestrierung von Rimsky-Korsakov, sondern im deutlich exzessiveren, mitreißenderen Original. Weiter spannen sich hier die Melodien, raffinierter die berühmten Klangschichtungen des Beginns in ihrer Gewichtung. Auch die folgende, ebenso dämonisch-begründete Geschichte des Bartók¿schen ¿Wunderbaren Mandarin¿ überzeugt in ihrer orchestralen Hingabe, in den tobenden Rhythmen und ihrer plastischen Auslegung.
Salonens erste CD aus der neuen Disney Hall mit seinem eingeschworenen Los Angeles Philharmonic ist ein Meisterstück geworden und lässt ungeduldig auf das nächste Projekt warten . . .

. . . ein Klangerlebnis, das man so schnell nicht vergisst.

. . . Salonen, dem unaufdringlichen Spezialisten nicht zuletzt für das neuere Repertoire, gelingt es, im "Sacre du printemps" nicht nur jene Energie zu entfesseln, die das Stück zum grössten Skandal der Musikgeschichte werden liess und noch heute manchen Dirigenten ins Trudeln bringen kann. Salonen schafft den Spagat, die archaischen Kräfte dieser Musik freizusetzen, sie aber kontrolliert und klug zu disponieren: Wo rohe Kräfte eben nicht sinnlos walten, gewinnt die Interpretation erheblich an Kontur und Schärfe. Eine wunderbar dichte Aufnahme, die zudem programmatisch ist: alle drei Werke -- von Bartók, Mussorgsky und Strawinsky -- leben von derselben unbändigen, archaisch-ungestümen Energie. Salonen dirigiert ohne Netz und doppelten Boden. Er wagt und gewinnt.

Eine Aufnahme kann nie die Kraft eines Live-Events entfalten? Stimmt hier ausnahmsweise nicht: Was auf dem CD-Layer schon grandios klingt, raubt in der SACD-Schicht schlicht den Verstand. Ein Meer an Informationen, dazu Tiefbass-Schläge zum Amp-Erweichen.

[Sacre]: . . . vision mordante, acérée mais aussi d'un luxe de couleurs proprement inouï.
[LA 4]: Dans Beethoven comme dans les Onze Portes de Hillborg, ici gravées lors de leur création mondiale en mai 2006, le chef et son formidable orchestre devraient relever le défi et nous en mettre plein les oreilles . . . Voici un programme qui mérite pleinement d'avoir été gravé et d'être accessible en téléchargement : la vitalité oxygénée du Los Angeles Philharmonic rend justice à l'énergie des symphonies de Beethoven. Comme à son habitude, la baguette de Salonen se montre aussi affûtée et mordante, que lyrique et tendre. Tous les pupitres s'engagent avec une belle ardeur, d'autant que la prise de son détaille dans cette capatation live . . . un art de la subtilité et de l'allusif. C'est une aspiration à la contemplation étoilée, un passage vécu par l'orchestre comme une fenêtre ouverte sur l'étendu de la galaxie, avec des glissandi ascensionnels qui permettent d'atteindre plusieurs étapes de conscience. Bois et vents pointés, trémolos murmurés : l'orchestre semble recueillir les pulsations extraterrestres . . . en un halo, une brume à la fois inquiète mais aussi traversée par la sensation des prémices et des découvertes, de révélation imminente avec un climat d'inquiétude, surtout d'étrangeté . . . Maître des tonalités et de la texture, chef et orchestre se montrent exceptionnellement inspirés dans cette pièce dont la conclusion laisse perplexe: sans résolution précise, sur un tutti énigmatique d'anéantissement ou de libération... Le geste de Salonen ajoute cette touche de poésie, cette science de la progression et du détail, qui convainc totalement.

Une fascination immédiate naît du lien absolument naturel, tant toutes les données en sont totalement intégrées, que Salonen établit entre virtuosité, précision, rythmique et rapidité. Lui seul, aujourd'hui, les fait interagir (c'est ¿à-dire, fondamentalement: mouvoir) avec cette fluidité instantanéiste. Cela suffit à donner à la «Nuit sur le Mont Chauve» une originalité esthétique radical, qui se superpose aux spécificités de la «version originale» . . . rien ici n'est froid, distant, désincarné. Au contraire: ce son autre, cette narration si vive et agile, dévoile une autre vérité . . . Tout cela prépare au «Sacre», dont le chef finlandais demeure depuis quelque vingt ans l'interprète le plus stupéfiant . . . Salonen a épuré et intériorisé son «Sacre» de manière quasi surhumaine, presque inquiétante à force d'abstraction . . .

Destacando la riqueza del juego tímbrico y el fascinante empleo de los ritmos, Salonen no desmerece de interpretaciones a la altura de las de Pierre Boulez.