SALONEN Helix Dichotomie Bronfman 4778103

. . . this performance has virtuosity and no-holds-barred exuberance in abundance . . . [Helix]: Performance and recording are stunning, the audience reaction at the end ecstatic . . . Bronfman's authority in this music is phenomenal and here . . . you sense a genuine match between medium and message.

["Helix's"] spiral metaphor is explicit, its accelerating whirring populated with earcatching shards that seem to encapsulate the music in which Salonen excels as a conductor: Debussy, Ravel, Stravinsky et al. You can see why the audience applauds enthusiastically at the end.

. . . [an] exuberant and theatrical Piano Concerto -- captured in this superb world-premiere recording by the Los Angeles Philharmonic with soloist Yefim Bronfman -- but there's certainly a jazzy, Gershwinesque strain in the virtuosic keyboard writing that tickles the ear. There's much more as well, including the gleeful exultation in the orchestra that characterizes so much of Salonen's recent work and a vein of lyricism that is both gritty and unabashedly gorgeous. Also on the disc are "Helix," a brief but brilliant exercise in spiraling intensity, and the explosive keyboard machinery of the piano solo "Dichotomie," which Bronfman plays with almost superhuman precision.

. . . driven and dazzlingly colourful [Helix] . . . It almost goes without saying that Yefim Bronfman's playing and Salonen's direction are exemplary . . .

The concerto is dedicated to Mr. Bronfman, who plays the fiendishly difficult piano part with stunning virtuosity. He handles the stupefying challenges of "Dichotomie" (2000), for solo piano. This exciting Salonen release also includes "Helix" (2005), a restless, brilliant orchestra piece . . .

. . . this valuable disc really points us to how important Salonen may be seen as a composer . . . The live performance is magnificent. It glows with life. The final enthusiastic audience ovation is fully justified . . . this DG release is a vitally important document.

Pianist Maurizio Baglini makes a tremendous case for the Liszt transcription of Beethoven's Ninth Symphony. The past year yielded an important release of music by Esa-Pekka Salonen, someone who until recently was far better known as a very successful conductor. He has an imagination that seemingly knows no bounds and his music is very much worthy of investigation.

Es erspielte sich, selten bei einem Werk der Moderne, einen geradezu ohrenbetäubenden Erfolg. Salonen wies eindrucksvoll nach, dass das immer erneute Nachbeten des längst herkömmlich gewordenen Neuen ans Ende gelangt ist. Der Verschiebebahnhof hoch angesehener musikalischer Formalismen hat damit ein für allemal ausgedient. Salonen geht mit seinem Klavierkonzert stürmisch aufs Ganze: die Vulkanisierung des Ausdrucks, die verschwenderische Attacke, den eleganten Wahnsinn. Er zeigte Musik als Kunst der offenen Türen für jedermann und riss sie mit den drei Sätzen seines über halbstündigen Konzerts sperrangelweit auf . . . der Komponist Salonen erwies sich dem großartigen Dirigenten durchaus ebenbürtig: ein temperamentgeladener, unternehmungslustiger Feuerkopf. Die drei Sätze seines Konzerts zischen mit unaufhaltsamer Energie vorüber . . . Es jagt schlankweg und furchtlos in den Jubel hinein. Es macht geradezu sprachlos . . . Nachzuhören ist das alles auf der gerade erschienenen triumphalen CD. Aber auch der Dirigent Esa-Pekka Salonen zeigte, bevor er von Los Angeles als Chef des Philharmonia Orchestra nach London wechselt, noch einmal sein ziemlich einzigartiges Format. Er beschloss sein Hamburger Konzert mit Strawinskys "Sacre". Eine Ballettmusik? Ach was -- Tanz auf dem Vulkan.

Bei der deutschen Erstaufführung in Hamburg mit Yefim Bronfman und dem NDR Sinfonieorchester wurde das Stück enthusiastisch gefeiert . . . Herrlich!

. . . drei vor Kraft nur so strotzende Stücke, deren beständige und sich dauernd steigernde Energieentladungen einem beim ersten Hören überwältigen . . . Diese mit kraftstrotzender Grazie inszenierten Gewalttänze prägen alle Stücke der CD -- auch das Orchesterstück "Helix", das sich auf den finalen Punkt hinwindet: fulminanter Jubel des Publikums. Salonen ist versierter Kenner des Orchesters, seine Technik ist stupend, sein Durchhaltevermögen überwältigend.

[Piano Concerto]: . . . ein ausladendes und dekoratives Klangpanorama, dessen drei Sätze . . . als breite, üppig orchestrierte und mit Raffinesse auskomponierte Klangwellen mit bravourösem, aber ins orchestrale Geschehen eingebettetem Klavierpart vorüberziehen . . . [Helix]: . . . eine sich in stetigem Anstieg effektvoll auf einen Höhepunkt "schraubende" Musik in Ouvertüren-Länge . . . [Dichotomie]: Das Spiel Bronfmans . . . imponiert auch hier durch wuchtige und doch bewegliche Unbeirrbarkeit.

In dem knapp zehnminütigen Stück steigert Salonen eine mitreißende sinfonische Spiralbewegung bis zum Kollaps. Wer meinte, große Klavierkonzerte gehörten der Vergangenheit an, wurde 2007 von Salonens Klavierkonzert überrascht . . . Perkussion und hektisches Flirren in den Streichern umreißen im Kopfsatz einen Raum, in den das Klavier nach wenigen Takten als ordnende Gewalt eintritt. Es folgt ein Konflikt zwischen Orchester und Solist, der wie "entjazzter" Gershwin klingt, machtvolle Tonblöcke und silbrige Klangflächen kontrastiert und auch vor Hollywood-Effekten nicht zurückscheut. All das kostet Bronfman virtuos aus. Salonen hat "sein" Los Angeles Philharmonic Orchestra fest im Griff und setzt die Farben sicher wie ein Maler. Zeitgenössisches mit Spaßfaktor.

Schon das Eröffnungsstück "Helix" für Orchester aus dem Jahr 2005 zeigt, wie kraftvoll Salonen komponiert. Seine Musik steht nicht nur auf einem soliden Form- und Instrumentationsfundament, beweist nicht nur ein Gefühl fürs "timing" . . . Man kann Salonens Musik gut zuhören . . . [Helix]: Bronfman scheint im Übrigen nie ins Schwitzen zu kommen. Er lässt die Triller in "Mécanisme" fliegen, spielt ein wunderbares Legato und ist flexibel, zugleich präzise genug für die haarsträubend virtuosen Akkordtürme, die Salonen vorsieht.

Die hier dokumentierten sinnlichen Gestaltungen zeigen Salonen als einen Meister der Instrumentation, er erzählt in Farben.

. . . elles le justifient et suffisent à prouver que Salonen ne doit pas être considéré seulement comme un grand chef d'orchestre même si l'interprétation de ses propres oeuvres, le confirme ici encore. Helix . . . est une impressionnante onde d'énergie qui progresse en se renouvelant sans faillir durant dix minutes. Dans une enveloppe générale simple, presque grossière, est enfermé un monde grouillant d'un raffinement ravélien à la couleur modale insaisissable . . . On touche là, physiquement, aux mystères de la musique, et c'est un plaisir plutôt rare aujourd'hui qui s'affine encore à la réécoute . . . Les échelles modales, les boucles, les ostinatos sont issus de l'esthétique répétitive bien comprise et le soliste semble nager au milieu d'un océan de sonorités et des traits aussi virtuoses que les siens . . .[Salonen] écrit aussi bien pour le piano que pour l'orchestre. Le premier volet de "Dichotomie" (2000), nourri de mécanismes, est très brillant dans une esthétique percussive, tandis que le second, prenant pour modèle la vie organique, captive, comme "Helix", par ses évolutions polyphoniques insaisissables.

Helix nous prend à nouveau dans une spirale vertigineuse. Le Concerto pour piano est le théâtre d¿un déluge de virtuosité qui évoque parfois Ravel et Rachmaninov, avec en prime l'esprit des mécaniques diaboliques de Ligeti.