MOZART Requiem Thielemann 4775797

Mr. Thielemann confirms that he is a real musician, doing justice to an immortal work.

Enjoyable . . .

. . . there's no denying the power of the performance. If you want a grandly scaled modern version of this most-recorded of all choral works, using the traditional, unexpurgated Süssmayr text, this live performance (presumably culled from two or three separate concerts) has a lot in its favour . . . he draws glowing, deep-toned playing from his Munich band; dynamic contrasts are vast, cadence ¿ say, at the end of the opening "Requiem aeternam" ¿ lovingly protracted.

. . . traditionalists will find much to thrill and move them in this performance and I was glad to have heard it . . .

. . . Thielemann conveys well the overall mood of solemnity, and there's a sense of rhythmic pulse and harmonic direction . . . The soloists . . . form a serviceable quartet, with a particularly graceful tenor line from Steve Davislim . . .

Mr. Thielemann confirms that he is a real musician, doing justice to an immortal work.

The recorded version is a monumental performance, in the sense that it is weighty and fraught with significance, best exemplified by the prolonged final chord, perhaps intended as a preview of eternity. To reach that point Thielemann moves at a generally moderate pace, underlining the more salient episodes . . . The chorus and the orchestra, both . . . are always attentive and persuasive . . .

Mit Spannung erwarteten Fans wie Kritiker, wie Christian Thielemann, der musikalischen Romantik, Wagner und einer Orchestertradition des samtenen, dunklen Klangs verpflichtet, auch bei klassischen Werken großen Besetzungen nicht abhold, Mozart interpretiert . . . Mit dem geschmeidigen Solistenquartett . . . und den rund und doch auch schlank klingenden Münchner Philharmonikern entstand in München ein Mozart-Requiem, das ohne Übertreibungen auskommt, durch Klarheit besticht und durchaus berühren kann . . . er [bietet] auch mitunter dramatische Wucht und Innigkeit.

Süffiger, zugleich klar strukturierter und spannungsvoller Mozart. Virtuos arbeiten die Musiker und Solisten unter Christian Thielemanns Leitung mit der Dynamik. Einen derart satten Mozart hatte man hier erwartet, nicht aber solch einen vielschichtig aufgefächerten ¿ eine echte Überraschung. Die Toningenieure servieren die Live-Aufnahme sehr weiträumig. Gleichzeitig halten sie den Blick aufs musikalische Detail gerichtet. Die CD zielt auf die Emotionen ¿ und trifft mitten ins Herz.

Christian Thielemann liebt den romantischen Stil von Oratorienaufführungen. In breitwandiger Projektion errichtet er mit den Münchner Philharmonikern ein Klanggebäude in flächiger Dynamik. Wie von Furien gejagt braust das »Dies irae« vorüber. Wenn schroffe Akzente im »Rex Tremendae« schrecken und das »Lacrimosa« als erschütternde Klageszene in den Achtel-Motiven der Geigen seufzt, dann spürt man die Nähe zum Theatralischen, Opernhaften. Hohe Kunstfertigkeit beweist der Chor des Bayerischen Rundfunks. Die Solisten fügen sich zu einem lobenswert homogenen Ensemble.

. . . Thielemann [setzt] den Notentext von Mozart bzw. von Franz Xaver Süssmayr (in den von Mozart nur skizzierten oder nicht ausgeführten Werkteilen) plastisch und kontrastreich um . . . Der Chor des Bayerischen Rundfunks und die Münchner Philharmoniker agieren dabei ebenso diszipliniert wie das stimmlich frisch, exzellente Solistenquartett . . . es [mangelt] der Aufführung nicht an polyphoner Transparenz.

Der Wohlklang stets schönen . . . Musizierens wird von Solisten, Chor und Philharmonikern mühelos erreicht.

Schon der zwingende Fluss des Kyrie zeigt, welche Rhetorik Thielemann einbringt, welche Bedeutung er dem Zusammenwirken von Wort und Musik zumisst. Kontraste sind überhaupt ein wichtiges Gestaltungsmittel, etwa im mächtig aufrauschenden "Rex tremendae", das mit einem wunderbar zart und liebevoll geformten "Salva me"
endet. "Confutatis" und "Lacrimosa" werden hier zum Herzstück der Komposition, getragen von Engelsstimmen und berückend geformt in einer mysteriösen Spannung um das zentrale Anliegen "Dona eis requiem". Thielemann wählte die traditionelle Süssmayr-Fassung und zeigt mit elementarer Kraft, ätherischen Passagen und in einer sehr bildhaften, textbezogenen Form, dass Tradition neue Werkauffassungen nicht
ausschließt.

. . . la qualité des ensembles est remarquable, et le geste de Thielemann impérial . . .

. . . Christian Thielemann se está revelando últimamente como el más teutónico de los directores, ofreciendo unas lecturas de una densidad tal que lo sitúan en una línea próxima a la de batutas míticas como la de Furtwängler o Böhm. En sus manos, la música adquiere la consistencia pétrea de una montaña que va creciendo sobre sí misma, deslizándose con la serenidad evolutiva de las estaciones sobre la tierra. . . . En resumen, un Mozart muy germánico, elegante y bestial, profundamente hermoso.