SCHUMANN The Symphonies / Nézet-Séguin

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ROBERT SCHUMANN

The Symphonies
Chamber Orchestra of Europe
Yannick Nézet-Séguin
Int. Release 03 Mar. 2014
2 CDs / Download
0289 479 2437 1 2 CDs DDD GH2
Visit Yannick Nézet-Séguin's Schumann Video Blog: an exclusive behind-the-scenes insight into the making of his new album.


Track List

CD 1: Schumann: The Symphonies

Robert Schumann (1810 - 1856)
Symphony No.1 In B Flat, Op.38 - "Spring"

2.
5:47

Symphony No.4 In D Minor, Op.120

7.
5:21

Chamber Orchestra of Europe, Yannick Nézet-Séguin

Total Playing Time 57:54

CD 2: Schumann: The Symphonies

Robert Schumann (1810 - 1856)
Symphony No.2 In C, Op.61

Symphony No.3 In E Flat, Op.97 - "Rhenish"

5.
9:12

8.
5:24

9.
5:34

Chamber Orchestra of Europe, Yannick Nézet-Séguin

Total Playing Time 1:06:12

Heute klingen die Romantiker schlank und licht. Zumal wenn Schumann von einem "Kammerorchester" gespielt wird -- in diesem Fall vom Chamber Orchestra of Europe. Nézet-Séguin duldet keine Verklebungen, keine dick aufgetragenen Farben. Sein Schumann braucht Luft zum Atmen und Raum für Bewegung. Im November 2012 hat Nézet-Séguin die vier Schumann-Sinfonien in Paris im Konzert aufgeführt. Der Mitschnitt fängt viel von dieser Liveatmosphäre ein, vor allem Spontaneität und eine gesunde Spannung, die gerade bei den Übergängen hörbar wird . . . Was diesen Schumann-Zyklus umittelbar in die vordere Reihe [bringt] . . . ist die Tatsache, dass Nézet-Séguin nicht einseitige Bilder entwirft. Er ist nicht entweder weichlich oder heroisch auftrumpfend, er nimmt nicht elegisch jedes Seitenthema oder donnernd jeden Aufschwung. Vielmehr weiß der Kanadier auch um die Bedeutung des Dazwischen: zärtliches Beben, klug gestaffeltes Drängen. Er hat immer eine Lösung parat, etwa wie man mit Schumanns Verschleierungstechniken umzugehen hat, wenn er das Tempo subtil anzieht. Nézet-Séguin deutet Schumanns Sinfonik jung, federnd, vital -- und mit einem lyrischen Empfinden, das ihm erlaubt Melodien auszusingen. Eine klare Empfehlung!

. . . une lecture électrisante . . . Le choix d'un orchestre de taille moyenne (une cinquantaine de musiciens) permet non seulement d'approcher les conditions de la création de ses oeuvres dans les années 1840-1850 mais aussi de ne pas cacher les instruments à vent derrière un épais rideau de cordes. Aussi cette intégrale présente-t-elle sans fard la personnalité ambivalente de Schumann, capable de passer de l'exaltation à la dépression. Les tempos sont vifs, les gestes francs et les sonorités toujours claires : la musique s'illumine de l'intérieur et laisse voir toute sa richesse polyphonique . . . De la tarte à la crème ne subsiste alors que la saveur aérienne et justement dosée. A consommer sans modération.