ALBRECHT MAYER - LOST AND FOUND

ALBRECHT MAYER
LOST AND FOUND

Oboenkonzerte des 18. Jahrhunderts von
Hoffmeister, Lebrun, Fiala und Kozeluh
Kammerakademie Potsdam
Int. Release 16 Feb. 2015
1 CD / Download
0289 479 2942 0


Track List

Franz Anton Hoffmeister (1754 - 1812)
Concerto For Oboe And Orchestra In C Major

Konzert für Oboe und Orchester C-Dur

2.
7:20

Ludwig August Lebrun (1752 - 1790)
Concerto For Oboe And Orchestra No.2 In G Minor

4.
7:40

5.
6:06

Josef Fiala (1748 - 1816)
Concerto For English Horn And Orchestra In C Major

Concerto For English Horn And Orchestra In C Major

Concerto For English Horn And Orchestra In C Major

Concerto For Oboe And Orchestra In F Major

10.
7:29

Concerto For Oboe And Orchestra In F Major

11.
6:48

Concerto For Oboe And Orchestra In F Major

Albrecht Mayer, Kammerakademie Potsdam

Total Playing Time 1:12:42

When an artist of Mayer's stature espouses Franz Hoffmeister, Ludwig Lebrun, Joseph Fiala and Jan Antonin Kozeluch, you can be confident that there is a compelling musical reason for doing so and that Mayer will show you what it is. And so it proves on this enchanting disc, with the Kammerakademie Potsdam lending poised, pointed support in their combination of clarity, discretion and vitality . . . Hoffmeister's C major Concerto links all three movements together; Lebrun's in G minor has a rondo finale with a catchy tune veering between the minor and major. The Bohemians Fiala and Kozeluch . . . both knew how to craft elegant, spirited music and how to exploit the solo instrument's capacity for litheness and lyricism. Mayer and his team are thoroughly beguiling advocates throughout.

. . . all pleasant pieces, mostly high-spirited, which do everything that oboists of that era would have expected from a concerto . . . Mayer performs them with the suave elegance and sustained beauty of tone you would expect from the Berlin Philharmonic's principal oboe . . .

[Hoffmeister / Oboe Concerto]: There is a certain Haydn-like charm to the music, which displays ample opportunities for Mayer's oboe to find a sweet, fluid voice, especially in the "Adagio" . . . Mayer's playing is exemplary. He is always spot on and never tries to overshadow his accompaniment. And that accompaniment from the Potsdam Chamber Orchestra conducted by Mayer is also spot on: precise, sympathetic, always right with Mayer as though a single instrument at the soloist-leader's disposal . . . We get full, rich sound from the orchestra and a realistic presence from the oboe and English horn . . . Fortunately, the engineers have recorded Mayer's solo parts at a moderate enough distance that he doesn't completely dominate the show by being too close up. Overall, it's smooth, well-balanced sound, with a modest degree of transparency and makes for easy listening.

Rarely heard oboe concertos, delightfully played.

. . . carefully researched and brilliantly played . . . [Mayer's virtuosic abilities on English horn and oboe] are richly demonstrated in this recording. His tone is clear and bright; his intonation is pitch perfect, always centered and pleasing . . . His phrasing is lyrical; his breath control astounding, and his articulation precise and arresting. Together with these remarkable technical capabilities is a cool, restrained temperament that stresses the classical properties of the music. The Kammerakademie Potsdam provides a fine complement of equally bright, sprightly melody . . . [Lebrun]: Mayer displays a variety of stunning effects: a spun pianissimo melting into air in the second movement and amazing breath control in the third . . . [Fiala]: [on the English horn, Mayer's] tone is full, his attacks clean, and his ornamentation breathtakingly flexible. He shines in the opening "Allegro moderato" with dazzling runs, sprightly figures, and long phrases, and in the "Adagio cantabile" offers the contrast of rich sweetness and quiet introspection . . . the sound is gleamingly brilliant and vibrant . . . For those who are seeking to widen their listening horizons in 18th-century music and for fans of Mayer and the oboe and English horn, this disc is highly recommended.

. . . eindrucksvoll eingespielt . . . [diese Oboenkonzerte] haben es mehr als verdient, gehört zu werden. Und Albrecht Mayer sorgt dafür mit kraftvollem, spritzigem -- doch bisweilen auch zurückhaltendem, zögerlich-sensiblem Oboenton.

. . . seine beste CD seit Jahren . . . Schöne Entdeckungen . . .

. . . ["Lost and Found"] mit den verlorenen und gefundenen Werken, auf der Zeitgenossen von Mozart versammelt sind, gehört wohl zu seinen besten Projekten der letzten Jahre.

. . . [die Konzerte] bezaubern auch Menschen ohne musikwissenschaftliche Expertise. Willkommen im Fundbüro! . . . Allein die Spieltechnik Mayers fasziniert wie stets: Auch wenn er mal die Oboe mit dem verwandten Englischhorn vertauscht und in Joseph Fialas (1748-1816) C-Dur-Konzert die explosiven Solo-Passagen trocken und sonor sprechen lässt, besticht doch immer die Eleganz und Reinheit seines Tons . . . [Hoffmeister]: Mitsummen erlaubt! Für diesen animierenden Sound braucht es natürlich die makellose Mayer-Technik, die Tongirlanden scheinbar mühelos drapiert. Ein pures Hörvergnügen bis zum knackigen Rondo, woran Mayers exzellente Begleitcombo, die Kammerakademie Potsdam, auch ihren Anteil hat . . . Albrecht Mayer, der die Aufnahmen für "Lost and Found" auch als Dirigent leitete, fand in der Potsdamer Crew selbstbewusste Partner, denen die Entdeckungen offenbar ebenso viel Spaß bereiteten wie dem Maestro . . . Gemeinsam entfachen sie ein lyrisches Feuer auch beim dezenten g-Moll-Konzert von Ludwig August Lebrun . . . Hier kann Albrecht Mayer neben Technik und Tongebung mit seinem Sinn für Proportionen und Gestaltung glänzen, der gerade die scheinbar leichten Kleinode nicht interpretatorisch überreizt und sie schlank und schlicht darreicht und damit den Reiz noch erhöht.

Musikalische Juwelen wiederentdeckt . . . Unterhaltungsmusik aus der Mozart-Zeit mit dem süßen Gift der Ohrwürmer -- das ist gut gemacht, Entertainment auf hohem Niveau. Für alle Oboen-Fans eine willkommene Ergänzung auf ihrer Liste der Hits zum Mitpfeifen.

. . . von bester Güte . . . Leicht und heiter kommen die Oboenkonzerte daher, und Albrecht Mayers virtuoses Spiel verleiht ihnen einen Glanz, der so manche Passage auf elegante Weise zum Funkeln bringt . . . Albrecht Mayer rückt diese Komponisten und ihre Oboenkonzerte nach vorne und liefert mit seinen Entdeckungen neue, interessante Repertoireerweiterungen auch für den Konzertsaal. Und erneut stellt er unter Beweis, was für ein Meister seines Instruments er ist. Wie er seine Oboe -- und bei Lebrun auch das Englischhorn -- zum Singen bringt, hat Pep, Perfektion und Seele. Begleitet wird Albrecht Mayer von der Kammerakademie Potsdam, einem hervorragenden Kammerorchester, das dem hohen Niveau des Solisten und seiner Spielfreude in nichts nachsteht.

Alle vier Konzerte erweisen sich als reizvolle Fundstücke, allen voran ein C-Dur-Konzert von Franz Anton Hoffmeister . . . Seine herausragenden Qualitäten stellt Albrecht Mayer auch auf diesem Album unter Beweis: einen herrlich frei klingenden Oboenton, lebendige Artikulation, intensives Spiel und -- guten Geschmack. Sehr agil wird Mayer von der Kammerakademie Potsdam begleitet.

Keine Dauerware sind diese Konzerte, sondern von ganz eigener Charakteristik, überraschend, meist pastoral berückend in den langsamen Sätzen, verspielt am Schluss . . . Albrecht Mayer greift unter die Arme, indem er die Musik dieser Komponisten in den leuchtenden Glanz seiner extrem wohlklingenden instrumentalen Perfektion taucht und immer wieder mit wohlgesetzten Pointen überrascht. Damit ist plötzlich Platz im Regal der Albrecht-Mayer-Pop-Fans für Kozeluh, Fiala, Hoffmeister, Lebrun.

Sowohl die Einspielung als auch die Werke überzeugen, mehr noch: begeistern . . . Ein besonderes Vergnügen ist es, Albrecht Mayers Einspielung auf CD zu verfolgen und die Noten mitzulesen -- erst dabei erschließen sich in vollem Umfang Kenntnis und Kunstverstand, Musikalität und Einfühlungsvermögen Mayers, der die geschriebenen Noten als weißes Blatt versteht und sie, wie in Barock und Klassik üblich, häufig als Ausgangspunkt für herrliche Verzierungen und Variationen nimmt. Sein Oboenspiel ist dabei schlichtweg begeisternd -- wunderschön und von scheinbar unendlich viel Luft getragen. Jede Phrasierung ist wohldurchdacht, jeder einzelne Ton bewusst gespielt. Bei großen Intervallen und Sprüngen zwischen den Tonlagen ist der Oboenklang unfassbar ausgewogen. Technische Perfektion ist selbstverständlich, zugleich stellt sich Mayer stets völlig uneitel und unprätentiös in den Dienst der Musik. Die Kammerakademie Potsdam ist dabei sein idealer Partner, der in derselben Sprache kommuniziert wie er selbst.

Reizend, was der Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker wieder für sein Instrument ausgegraben hat.

Echte Fundstücke, und so nennt sich seine unterhaltsame Rokoko-CD sinnigerweise "Lost and Found".