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REBELLIN AUS DEM NORDEN

Mari Samuelsen erstmals auf Deutsche Grammophon

Berlin, Januar 2019. Die norwegische Geigerin Mari Samuelsen unterzeichnet einen Exklusivvertrag bei Deutsche Grammophon. Ihre erste Single, Max Richters »November«, erscheint international am 11. Januar 2019, fast zeitgleich mit der ARTE-Sendung (am 13. Januar, 17:40 Uhr MEZ) ihres spektakulären Auftritts in Pekings Verbotener Stadt im letzten Oktober im Rahmen der DG120-Feierlichkeiten.


L-R: Clemens Trautmann (President Deutsche Grammophon), Nanja Maung Yin (Head of Marketing New Repertoire), Mari Samuelsen, Christian Badzura (Executive Producer Deutsche Grammophon)
© Stephan Hoederath / DG

Mari Samuelsens erstes DG-Album wurde mit dem Konzerthausorchester Berlin und dem Dirigenten Jonathan Stockhammer aufgenommen und wird im Frühsommer 2019 veröffentlicht. Das Repertoire reicht von Bachs Chaconne in d-Moll bis zu Orchesterwerken führender Komponisten der Gegenwart, darunter Max Richter, Brian Eno, Jóhann Jóhannsson und Peter Gregson.

Mari Samuelsen ist eine der fantasievollsten und ausdrucksstärksten Geigerinnen unserer Zeit, bekannt für ihre einfallsreiche Programmgestaltung und Präsentation. Ihr Spiel verbindet Virtuosität mit musikalischer Finesse. Sie ist als Solistin in den renommiertesten internationalen Konzertsälen aufgetreten, beispielsweise in der Carnegie Hall in New York, der Hollywood Bowl, dem Barbican Centre in London, dem Berliner Konzerthaus, der Pariser Philharmonie und dem Théâtre des Champs-Elysées.

»Ich bin überglücklich, Mitglied der DG-Familie zu werden!«, sagt Samuelsen. »Es ist für mich wirklich aufregend, meinen musikalischen Weg mit so kreativen Leuten, Komponisten, Elektronik-Künstlern und Produzenten fortzusetzen und meine Aufnahmen bei diesem berühmten Klassiklabel zu veröffentlichen. Ich bin schon immer gegen den Strom geschwommen und es war mir wichtig, neue und innovative Programme zu schaffen – der Fokus auf eine Stilrichtung interessiert mich nicht. Es wird spannend, das Repertoire meines kommenden Albums zu präsentieren.«

Christian Badzura, Director New Repertoire bei Deutsche Grammophon, erklärt: »Ich habe Maris Interpretation der Chaconne von Bach vor einigen Jahren gehört und war überwältigt von der Klarheit der Artikulation und der Farbigkeit ihres Spiels. Wir hätten ein ganzes Album mit Bachs zeitloser Musik machen können, aber wir wollten unbedingt das große Spektrum ihrer künstlerischen Interpretationsfähigkeit zeigen. Ihr erstes Album verbindet bekanntes Repertoire mit neu komponierten Stücken, eine großartige musikalische Mischung.«

Insbesondere die Musik von Max Richter steht auf Mari Samuelsens persönlicher Playlist und ihrem Konzertrepertoire. Das 2012 erschienene DG-Album Recomposed begeisterte sie. Inzwischen hat sie das von Vivaldi inspirierte Werk live mit Richter gespielt, zuletzt im Dezember 2018 in Hongkong. Auch Memoryhouse haben Richter und Samuelsen aufgeführt, und sie arbeiteten zusammen bei Richters Album Three Worlds – Music from the Woolf Works. »Mari ist nicht nur eine bemerkenswerte Geigerin«, sagt Richter, »sie versteht intuitiv meine kompositorische Welt. Und sie hat eine erstaunliche Fähigkeit, das, was ich will, durch ihr Spiel zu vermitteln.«

Mari Samuelsen eröffnete 2017 das Jazz-Festival in Montreux und brachte als künstlerische Direktorin der norwegischen Yellow Lounge die klassische DG-Clubnacht nach Oslo. Sie arbeitete mit den legendären Elektronik-Künstlern Jeff Mills und Dubfire zusammen und schuf bahnbrechende Projekte mit dem Berliner Multimedia-Künstler Philipp Geist. Nordic Noir, aufgenommen mit den Trondheim Soloists und 2017 bei DECCA erschienen, war ihr erstes Soloalbum – beunruhigende, melancholisch-dunkle Klänge, wie man sie in den Fernsehserien Kommissarin Lund, Die Brücke und Broadchurch hört.

Im ersten Halbjahr 2019 wird Samuelsen – neben anderen Auftritten – Werke von Richter (in Tokio im März und in Lyon im Mai) und Musik von Arvo Pärt und Pēteris Vasks auf Tournee mit dem Baltic Sea Philharmonic und Kristjan Järvi aufführen;  Stationen sind unter anderem die Berliner Philharmonie und die Elbphilharmonie in Hamburg (Juni/Juli).

»Wir waren beeindruckt von Maris Arbeit mit Max Richter. Dass sie nun bei unserem Label ist, freut uns sehr«, sagt Dr. Clemens Trautmann, Präsident von Deutsche Grammophon. »Mari kann Hörer spirituell und emotional auf tiefe Weise erreichen. Wir werden ihre innovativen Aufnahmeprojekte und faszinierenden Programme einem internationalen Publikum nahebringen.«





HAPPY BIRTHDAY!

6. Dezember 2018 – Deutsche Grammophon wird heute 120 Jahre alt

Das vielfältige Programm zum Jubiläum des Gelblabels – darunter weltweite Gala- und Yellow-Lounge-Konzerte – erreicht über 10.000 Konzertbesucher, 1,8 Millionen Zuschauer der Live-Streams und eine halbe Milliarde Online-Kontakte


Am 6. Dezember 1898 wurde Deutsche Grammophon gegründet. Sein nunmehr 120-jähriges Jubiläum begeht das international älteste und renommierteste Klassiklabel mit einem aufwendig kuratierten globalen Programm, darunter DG120-Livekonzerte, Clubnächte, Sondereditionen und vieles mehr. Die beispiellose Agenda von DG120 adressiert mit ihren herausragenden Aufführungen und Veröffentlichungen die Klassikliebhaber in aller Welt, aber wendet sich durch neue Formate gerade auch an ein junges Publikum, insbesondere in Asien. Mit Stolz verweist Deutsche Grammophon auf ein außergewöhnliches Vermächtnis und seine heutige Relevanz. Die Intrada zu den Feierlichkeiten fand sowohl in den Medien als auch bei den Hörern ein bemerkenswert großes Echo.

Schon am gestrigen Abend, dem 5. Dezember, begann die Geburtstagsfeier mit dem DG120 – The Tokyo Concert in Tokios legendärer Suntory Hall in Anwesenheit der japanischen Kaiserfamilie. Anne-Sophie Mutter und Seiji Ozawa führten Werke von Bach, Beethoven, Saint-Saëns und Tschaikowsky auf, zusammen mit Diego Matheuz und dem Saito Kinen Orchestra.

Heute steht Seong-Jin Cho in Korea auf der Bühne. Zur Feier des Geburtstags spielt der 24-jährige Pianist als Höhepunkt des DG120 – The Seoul Anniversary Concert Mozarts Klavierkonzert in d-Moll KV 466 mit dem Seoul Philharmonic Orchestra und Lionel Bringuier im Seoul Arts Center. Anne-Sophie Mutter tritt dort morgen auf, am 7. Dezember, und eröffnet das Programm des Abends mit Bruchs unvergänglichem Violinkonzert Nr. 1.

Die Feierlichkeiten erstrecken sich noch weit ins Jahr 2019. Kommende Höhepunkte sind DG120 – The Hamburg Concert mit Hélène Grimaud, dem Gewandhausorchester Leipzig und Andris Nelsons am 19. Januar 2019, DG120 – The Hanover Concert mit den Wiener Philharmonikern und Nelsons am 9. April und DG120 – The London Concert in der Royal Albert Hall mit den DG-Künstlern Peter Gregson und Víkingur Ólafsson am 1. Mai.

Mit einem spektakulären Galakonzert in Pekings Verbotener Stadt hatte die Deutsche Grammophon ihr Jubiläum im Oktober eingeläutet, es war die erste Klassikveranstaltung an diesem Ort seit 20 Jahren. Im November folgte ein Fest in Berlin, wo die Deutsche Grammophon Gesellschaft heute ihren Sitz hat. Lang Lang und Anne-Sophie Mutter waren die Stars von DG120 – The Berlin Concert in der Berliner Philharmonie. Die Violinistin spielte die Uraufführung einer neuen Fassung von Across the Stars, das ihr der Komponist John Williams gewidmet hat.

Mit den ersten klassischen Clubabenden der Yellow Lounge in Ostasien wandte sich das Gelblabel außerdem an junge Hörer der Region. Bei den Veranstaltungen in Tokio, Peking, Seoul und Schanghai spielten die DG-Künstler Avi Avital, Peter Gregson, Daniel Hope, Mischa Maisky, Alice Sara Ott, Andreas Ottensamer, Yuja Wang und Esther Yoo. Im Rahmen von DG120 sind in Partnerschaft mit der Volkswagen AG weitere Yellow-Lounge-Abende in asiatischen Metropolen geplant.

Alle Veranstaltungen erreichten durch TV-Übertragungen, aber auch durch digitale Medien ein großes Publikum. Das Konzert in der Verbotenen Stadt und die Berlin-Gala werden in mehr als 50 Ländern ausgestrahlt und voraussichtlich von mehr als 30 Millionen Zuschauern gesehen. Die sieben Live-Streams von DG120-Veranstaltungen erreichten bislang online 1,8 Millionen Menschen.

Der Live-Stream der DG120-Peking-Gala fand international über 200.000 Zuschauer, weitere insgesamt 6,3 Millionen konnten bzw. können das Ereignis rund um die Welt im Fernsehen erleben. Die Veranstaltung in der Verbotenen Stadt verzeichnete 130 Millionen Besuche in den sozialen Medien. Und der Live-Stream der ersten Yellow Lounge in Peking zog in nur zwei Stunden allein fast 426.000 Zuschauer an.

Aufgrund der bemerkenswerten Resonanz auf allen digitalen Kanälen bringt Deutsche Grammophon ab heute einen Podcast auf allen gängigen Portalen heraus, darunter Apple Music, Deezer und Spotify: Holger Wemhoff führt unter dem Motto »Lass uns über Klassik reden« Gespräche mit Künstlern des Labels und eröffnet einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit.

Ein weiterer Glanzpunkt von DG120 ist The Shellac Project, ein faszinierendes Unterfangen in Partnerschaft mit Google Arts & Culture. Historische Schätze aus dem Archiv der Deutschen Grammophon werden sorgfältig restauriert und veröffentlicht. In der Reihe sind bisher 156 Stücke erschienen, bis zum Ende des Jubiläumsjahrs werden es 400 sein. Sie sind verfügbar über die eigenen Kanäle des Gelblabels sowie auf Partnerplattformen wie Google Play Music, YouTube Music, Spotify, Apple Music und Amazon Music. Höhepunkte des Schellack-Projektes wurden in diesem Herbst außerdem auf LP veröffentlicht.

Innovatives Denken stand am Beginn der Deutschen Grammophon vor genau 120 Jahren. Damals gründete Emil Berliner, der aus Deutschland gebürtige amerikanische Erfinder des Grammophons, die Firma. Sie wurde bald zum Inbegriff des Besten der Klassik. Die erstaunliche Geschichte der Firma wird in dem Buch State of the Art zum Leben erweckt, einer reich bebilderten Edition, die in überarbeiteter und erweiterter Ausgabe am 7. Dezember 2018 erscheint.


DG120 Highlights 2018

  • DG120 – The Beijing Gala in der Verbotenen Stadt, mit Daniil Trifonov, Mari Samuelsen, Aida Garifullina, Toby Spence, Ludovic Tézier, Wiener Singakademie,
    Shanghai Spring Children’s Choir, Shanghai Symphony Orchestra
    und Long Yu (10. Oktober)
  • DG120 – The Berlin Gala, mit Anne-Sophie Mutter, Lang Lang, Staatskapelle Berlin und Manfred Honeck (6. November)
  • Max Richter spielt Max Richter, mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra, Mari Samuelsen, Grace Davidson und Robert Ziegler (30. November & 1. Dezember)
  • DG120 – The Seoul Anniversary Concerts, mit Anne-Sophie Mutter, Seong-Jin Cho, Seoul Philharmonic Orchestra und Lionel Bringuier (6. & 7. Dezember)
  • DG120 – The Tokyo Concert, mit Anne-Sophie Mutter, Seiji Ozawa, Diego Matheuz und Saito Kinen Orchestra
  • Yellow Lounge in Tokio, Peking, Seoul und Schanghai


Kommende Veranstaltungen 2019

  • DG120 – The Hamburg Concert, mit Hélène Grimaud,
    Gewandhausorchester Leipzig und Andris Nelsons (19. Januar 2019)
  • DG120 – The Hanover Concert, mit den Wiener Philharmonikern
    und Andris Nelsons (9. April)
  • DG120 – The London Concert in der Royal Albert Hall (1. Mai),
    einschließlich Bach Evolution mit Clark, Peter Gregson und Víkingur Ólafsson.
  • Yellow Lounge in Hongkong, Tokio und Wolfsburg